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Impressionen aus Kingston

Die Welt ist in Jamaica angekommen: Man sieht die unterschiedlichsten Kleidungen, Farben, Religionen, viele Sprachen – der Turm zu Babel…  Und alle haben wir etwas gemeinsam: wir wollen Frieden! Die Eröffnungszeremonie war bewegend, mit Liedern aus Afrika, Zeugnissen aus Lateinamerika, und Rufen nach einem gerechten Frieden. Doch jetzt beginnt die Arbeit.

Die Arbeitstage an diesem grossen Event haben jeweils drei Teile: Gebet und biblische Reflexionen, Expertenvorträge zu einem Tagesthema und am Nachmittag die Workshops (jeweils bis zu vierzig Themen stehen zu Auswahl). Auch wenn wir Teilnehmende aus der ganzen Welt sind, gibt es gemeinsame und konstante Themen:

Es ist zum Beispiel die Landfrage, sei es aufgrund von klimatischen Veränderungen oder aufgrund von Megaprojekten ausländischer Investoren. In allen Regionen besteht zudem die Dringlichkeit, mit und für die jungen Menschen zu arbeiten. Ein wichtiges Thema sind natürlich auch die  Menschenrechte: sei es der Einsatz für die afrikanisch-stämmige Bevölkerung, für die Dalits aus Indien, für indigene Völker aus der ganzen Welt, weiter das Thema Rassismus, die Stellung der Frau etc.
Dann gibt es überall auch das Problem, dass indigene Gemeinschaften, die gelernt haben, in Harmonie mit der Natur und deren Reichtum zu leben, durch die Habgier des Kapitalismus bedroht werden, der die Natur um jeden Preis ausbeutet.

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