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HEKS leistete humanitäre Hilfe für die Dürreopfer in Niger

Von Mai 2010 bis Mai 2011 leistete HEKS humanitäre Hilfe für die Dürreopfer in Niger. Sieben Millionen Menschen waren von der Dürre betroffen. HEKS finanzierte 22 Ernährungszentren für Kinder unter fünf Jahren.

Foto: HEKS/Annette Boutellier

HEKS leistete gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen Hilfe in den von der Dürre heimgesuchten Departementen Tchintabaraden, Abalak und Konni/Illela.  In Ernährungszentren erhielten unter fünfjährige Kinder speziell auf ihre Bedürfnisse angepasste Nahrung aus vorwiegend lokalen Zutaten. Aufgrund des grossen Andrangs wurde das Projekt im September 2010 ausgeweitet. Die Zentren haben vielen Kindern das Leben gerettet.

Ein weiterer Bestandteil der humanitären Hilfe waren die «Cash for work»-Projekte: Dabei legten die Frauen und Männer der begünstigten Dörfer für einen Tageslohn von zwei Franken kleine Steinmauern und Dämme gegen die Erosion an, um Acker und Weideland vor der totalen Austrocknung zu schützen und um bessere Böden für einen nachhaltigen Anbau zu schaffen.

HEKS ist seit den 1980er-Jahren in Niger aktiv und setzt seine Arbeitsschwerpunkte in der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe in der Region Tahoua. Langfristige Ziele sind die Verbesserung der Viehwirtschaft, der landwirtschaftlichen Produktion und deren Vermarktung. Die HEKS-Projekte in Niger bewegen sich in folgenden Bereichen: bewässerter Gemüseanbau in der Trockenzeit, Trinkwasserversorgung, dörfliche Ernährungszentren für Kleinkinder, Betreiben von Getreide- und Tierfutterbanken, Gewinnung von Acker- und Weideland sowie Massnahmen gegen Erosion. Parallel dazu finanziert HEKS die Organisationsstärkung von ländlichen Basisgruppen und die Vermittlung technischer Fähigkeiten, um einen erfolgreichen und nachhaltigen Entwicklungsprozess gewährleisten zu können.

 

Juni 2011

 


Im Rahmen einer Pressereise unserer Partnerorganisation Christian Aid besuchten Journalisten des Fernsehsenders Al Jazeera auch HEKS-Projekte. Die englischsprachigen Berichte können Sie auf der Internetseite von Christian Aid ansehen.
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