Hungerkrise in Äthiopien
HEKS leistete mit 350 000 Franken Soforthilfe für die Opfer der Hungersnot in Äthiopien, wo über 11 Millionen Menschen Hunger leiden.
Die Nahrungsmittelknappheit, vor allem im Süden des Landes, resultiert aus der regelmässig wiederkehrenden Dürre und den daraus folgenden schlechten Ernteerträgen. Diese Notlage wird zusätzlich von einem starken Preisanstieg auf dem Markt überlagert, so dass die Lebensmittel für die Menschen unerschwinglich sind.
HEKS leistete gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation OSHO (Oromo Self-Help Organization) Soforthilfe in der Schwerpunktregion Borena, wo HEKS bereits seit 2006 tätig ist.
Monatlich wurden Nahrungsmittelpakete an die bedürftigen Menschen abgegeben. Diese Pakete bestanden aus 15 kg Mais, 1,5 kg Linsen und 0,5 Liter Speiseöl. Diese Mengen reichten aus, um den Menschen in der dreimonatigen kritischen Bedarfsphase das Überleben zu sichern. Zudem wurden 1800 Werkzeuge, wie Schaufeln, Pickel und Brecheisen, verteilt. Damit wurden im Dorf zusammen mit den Betroffenen vier dringend notwendige Wassersammelbecken gebaut.
Spenden: HEKS, PC 80-1115-1, Vermerk «Hungerkrise in Äthiopien»
Danke, dass Sie unsere Arbeit unterstützen.
Juli 2008

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