Nahrungsmittelhilfe für Dürreopfer am Horn von Afrika
Die Menschen am Horn von Afrika erlebten 2011 die schlimmste Dürre seit 60 Jahren. HEKS verteilt seit September gemeinsam mit seiner lokalen Partnerorganisation Oromo Self-Help Organization (OSHO) Lebensmittel an die Bevölkerung im Süden Äthiopiens. Obwohl es mittlerweile wieder geregnet hat, ist die Nahrungsmittelhilfe weiterhin notwendig.
HEKS ist seit 2006 in der Region Borana in Äthiopien tätig und leistete bereits während der schweren Dürre 2008 zusammen mit der lokalen HEKS-Partnerorganisation Oromo Self-Help Organization (OSHO) Soforthilfe. An die Opfer der aktuellen Hungerkatastrophe verteilt OSHO seit September 2011 monatlich Nahrungsmittelpakete: Mais, Linsen, Speiseöl und eine speziell mit Vitaminen und Mineralstoffen angereicherte Zusatznahrung.
Ende Oktober 2011 setzte endlich der lang ersehnte Regen ein, die Menschen konnten jedoch trotz des Regens nur wenig anpflanzen und ernten, weil sie weder genügend Saatgut noch Zugtiere zur Bestellung der Äcker haben. Durch die Dezimierung der Viehbestände fehlt es den Menschen in Miyo auch an Milch, ihrer wichtigsten Proteinquelle. Aus diesen Gründen ist die Unterstützung mit Nahrungsmitteln weiterhin notwendig.
Neben der Nahrungsmittelhilfe ist es wichtig, dass die Bevölkerung auf künftige Dürresituationen besser vorbereitet ist. Im Rahmen eines Food-for-Work-Projekts beteiligen sich die Begünstigten an gemeinnützigen Arbeiten, etwa dem Anlegen von Reserveweideflächen oder dem Bau von Wasserrückhaltebecken, um die natürlichen Ressourcen zu schützen und degradiertes Land wieder urbar zu machen.
HEKS ist akkreditierter Partner der Glückskette.
Spendenkonto: PC 80-1115-1 Vermerk «Horn von Afrika»
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März 2012
«Ich glaube, dass Gott uns bald Regen bringt»
Die HEKS-Mitarbeiterin Judith Macchi war bei der Nahrungsmittel-verteilung im Distrikt Miyo im Süden Äthiopiens anwesend und hat mit den Begünstigten über deren Situation gesprochen. Unter ihnen auch Godana Godo und Urgo Kucho, die beide an diesem Tag ihre ersten Monatspakete mit Nahrungsmitteln erwarteten. >Lesen Sie mehr





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