HEKS erhöht seine Soforthilfe für die Opfer der Hungersnot am Horn von Afrika auf 3,3 Millionen Franken!
9. August 2011
Die Menschen am Horn von Afrika erleben die schlimmste Dürre seit 60 Jahren. Mehr als zehn Millionen sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Betroffen von der Dürre ist auch die HEKS-Projektregion Borana in Äthiopien. Dort verteilt in einer ersten Phase die lokale HEKS-Partnerorganisation Oromo Self-Help Organization (OSHO) bis mindestens Ende Jahr Lebensmittel an 30‘000 betroffene Menschen.
Ein Nahrungsmittelpaket pro Person und Monat enthält 15 kg Mais, 1,5 kg Linsen, 0,5 l Speiseöl und 1,5 kg Mais-Soja-Fertigmischung, angereichert mit Vitaminen und Mineralstoffen, vor allem für Kinder. Gleichzeitig sollen im Rahmen eines Food-for-Work-Projekts Werkzeuge verteilt werden, damit die Bevölkerung ihre Zufahrtsstrassen reparieren kann.
In einer zweiten Phase wird HEKS an die Menschen Saatgut und landwirtschaftliche Geräte verteilen, damit sie in der nächsten Regenzeit Nahrungsmittel anpflanzen können. Bei der Auswahl des Saatguts wird darauf geachtet, dass es an die veränderten klimatischen Bedingungen angepasst ist. Wenn nötig werden den Bäuerinnen und Bauern begleitend Schulungen angeboten. Daneben werden Wasserauffangvorrichtungen rehabilitiert und gebaut. Zudem wird eine Ausweitung des Hilfsprojekts auf weitere betroffene Regionen abgeklärt.
HEKS ist seit 2006 in der Region Borana tätig und leistete bereits während der letzten schweren Dürre 2008 mit OSHO Soforthilfe. HEKS ist akkreditierter Partner der Glückskette.
Spenden: PC 80-1115-1, Vermerk «Horn von Afrika»
Weitere Informationen: Susanne Stahel, Leiterin Medien und Information, Tel. 044 360 88 66, Piketthandy: 076 461 88 70, E-Mail: stahel@heks.ch

Social Bookmarks