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		<title>heks.ch</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 05 Jan 2012 00:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Erdbeben in Haiti: HEKS-Bilanz nach zwei Jahren</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2012/01/05/erdbeben-in-haiti-heks-bilanz-nach-zwei-jahren/</link>
			<description>HEKS ist seit 38 Jahren auf Haiti mit Entwicklungs- und Soforthilfeprojekten tätig, verfügt über...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nur wenige Tage nach dem Erdbeben baute HEKS Strassenküchen in Port-au-Prince auf. 42 lokale Angestellte bereiteten in einer Grossküche während 100 Tagen täglich 3000 warme Mahlzeiten zu. Diese wurden in zwölf Camps in Pétion-Ville verteilt. Nur kurze Zeit nach dem Erdbeben wurde HEKS zudem im Südwesten der Insel im Departement Grand’Anse aktiv, wo das Hilfswerk seit Jahrzehnten unter anderem mit Landwirtschaftsprojekten tätig ist. Begünstigte erhielten zusätzlich Unterstützung in Form von Saatgut und Werkzeugen, um mehr Bananen, Gemüse und Reis für sich und die aus dem zerstörten Port-au-Prince zu ihnen geflüchteten Familienangehörigen anzubauen. <br /><br />Bis Dezember 2011 konnten in Grand’Anse im Rahmen der Humanitären Hilfe nun 10 Häuser mit Öfen sowie Toiletten, Zisternen und Wasserfilter gebaut werden, weitere 15 Häuser sind in Planung und werden noch gebaut. Zudem sind 15 km der geplanten 20 km Strasse ausgebaut sowie Stipendien für Schulkinder und zur Ausbildung von Maurern vergeben.<br /><br />Nebst der Grand’Anse konzentriert sich HEKS in Bezug auf seine Humanitäre Hilfe auf den Wiederaufbau und die Reparatur von Häusern in der Region Petit Goâve, die beim Erdbeben stark zerstört wurde. Die meisten hier tätigen NGOs haben die Region auf Ende 2011 verlassen, HEKS bleibt mit seinem Büro vor Ort und baut als einzige NGO in Petit Goâve nicht nur temporäre Unterkünfte, sondern für den dauerhaften Gebrauch bestimmte solide Häuser. Begünstigt werden Alleinerziehende, kinderreiche Familien sowie Familien mit Familienmitgliedern, die aufgrund des Erdbebens körperlich behindert sind. Es werden 100 Häuser neu gebaut sowie 300 Häuser repariert. Bis jetzt stehen 15 Häuser. Dieser Projektverlauf entspricht nicht den Erwartungen von HEKS. Die zeitliche Verzögerung hat mehrere Gründe: HEKS brauchte mehr Zeit als geplant für die Rekrutierung von geeignetem Personal, denn die Arbeit war mit lokalen Partnern allein nicht zu bewältigen. HEKS arbeitet mit einem gemischten Team von ausländischen und lokalen Arbeitskräften, die alle zuerst rekrutiert und eingearbeitet werden mussten. Weiter beanspruchte die sorgfältige Klärung der Hausbesitzverhältnisse vor Ort mehr Zeit als geplant. Die Behörden wünschten zudem grössere Häuser als HEKS bauen wollte und es mussten diesbezüglich Kompromisse ausgehandelt werden, was ebenfalls Zeit kostete. Schliesslich musste der Wiederaufbau neu geplant werden, weil der ursprünglich vorgesehene Neubau einer ganzen Siedlung aufgegeben werden musste, da HEKS von den Behörden die in Aussicht gestellte Bewilligung nicht erhielt. <br /><br />Insgesamt plant HEKS, bis Ende 2015 9.1 Millionen Franken für Soforthilfe und Wiederaufbau einzusetzen. Davon werden voraussichtlich 6 Millionen Franken von der Glückskette zur Verfügung gestellt.
&nbsp;
HEKS ist akkreditierter Partner der Glückskette.  
&nbsp;<b><br />Weitere Informationen:</b> Susanne Stahel, Leiterin Medien und Information, Tel. 044 360 88 66, Piketthandy: 076 461 88 70, E-Mail: stahel@heks.ch]]></content:encoded>
			<category>Medienmitteilungen</category>
			<category>Humanitäre Hilfe</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Anführer der Guarani-Kaiowá ermordet</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2011/12/07/anfuehrer-der-guarani-kaiowa-ermordet/</link>
			<description>Am 18. November wurde Nísio Gomes, ein Anführer der indigenen Gemeinschaft der Guarani-Kaiowá in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[HEKS verurteilt den brutalen Mord, aber auch alle anderen gewaltsamen Übergriffe gegen Mitglieder der indigenen Gemeinschaft der Guarani-Kaiowá in Mato Grosso do Sul und fordert, dass die Guarani in Zukunft besser vor solchen Übergriffen geschützt werden und dass die Demarkierung und rechtliche Übertragung ihres traditionell genutzten Territoriums endlich umgesetzt wird.<br /><br />27‘500 Angehörige der Guarani-Kaiowá leben im Bundesstaat Mato Grosso do Sul unter prekären Lebensbedingungen. Auf ihrem traditionell genutzten Land bauen heute Grossgrundbesitzer und transnationale Konzerne in Monokulturen Soja für den Export und Zuckerrohr für die Produktion von Agrotreibstoffen an. Die Guarani wurden von den expandierenden Soja- und Zuckerrohrplantagen mehr und mehr aus ihrem Territorium verdrängt. Das Land, das ihnen geblieben ist, reicht nicht einmal für ihre Selbstversorgung, so dass sie heute auf staatliche Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind. Die Kindersterblichkeitsrate im Volk der Guarani ist hoch und viele Kinder leiden an Unterernährung. Seit 2005 starben 53 Kinder an Hunger.<br /><br />Gemäss der brasilianischen Verfassung haben die Guarani als indigene Gemeinschaft ein Recht auf ihr Land. Der Prozess der Landdemarkation ist aber noch immer nicht vollzogen. Einschüchterungen der staatlichen Verantwortlichen, die das Land vermessen und demarkieren sollen, sowie Gewaltanwendung gegen die Guarani durch die Grossgrundbesitzer und die Sicherheitsbeauftragten der Konzerne sind an der Tagesordnung. Es kommt immer wieder vor, dass Guarani, die aktiv ihre Landrechte einfordern, bedroht und – wie Nísio Gomes – umgebracht werden. Der politische Wille der lokalen Regierung, in die Landkonflikte einzugreifen und die Rechte der Guarani zu schützen, fehlt. Gewalttaten gegen die Guarani bleiben weitgehend straflos.<br /><br />Im Rahmen des Projekts «<a href="http://www.heks.ch/de/weltweit/projektliste-weltweit/projektdetails/?tx_heksprodaba_pi2[uid]=545&amp;cHash=8c2136737f90e1e55c869910ef5ad596" target="_top" class="internal" >Unterstützung ethnischer Minderheiten im Cerrado</a>» unterstützt HEKS die Guarani-Kaiowá über die Partnerorganisation FIAN Brasilien seit dem Jahr 2008. Ziel der Unterstützung ist die Ernährungssicherung und ein würdiges Leben der Bevölkerung. Ein wichtiger Schritt dazu ist der Zugang und die Rückgewinnung ihres angestammten Landes. HEKS unterstützt zudem Aktionen zur Visibilisierung und Dokumentation der alarmierenden Zustände in der Region. So beteiligte sich HEKS 2008 an einer internationalen Mission in die Region zur Erarbeitung einer Falldokumentation betreffend Verletzung des Rechts auf Nahrung der Guarani-Kaiowá und organisierte 2010 und 2011 Besuche einer Guarani-Delegation in der Schweiz, wo sich letztere mit verschiedenen UNO-Organisationen, dem Weltkirchenrat, Schweizer Hilfswerken und dem EDA austauschen konnte.<br /><br /><b>Filmtipp:</b> Der Dokumentarfilm «The dark side oft the green» zeigt auf eindrückliche Weise die Realität und Rechtslage der Guarani-Kaiowá in Mato Grosso do Sul im Kontext des grossflächigen Anbaus von Zuckerrohr für die Agrotreibstoffproduktion. <a href="http://www.thedarksideofgreen-themovie.com" target="_blank" >www.thedarksideofgreen-themovie.com</a> ]]></content:encoded>
			<category>Themen</category>
			<category>Weltweit</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 11:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stellungnahme Reservepolitik von HEKS</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2011/12/06/stellungnahme-reservepolitik-von-heks/</link>
			<description>Am 5. Dezember ist in verschiedenen Medien ein Artikel erschienen, welcher die Hilfswerke in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Transparenz</b><br />Die Verwendung sämtlicher Gelder von HEKS und auch die Entwicklung der Fondsbestände (=Reserven) sind transparent. Sie sind im <a href="http://heks.ch/?id=174" target="_blank" class="default" >ausführlichen Finanzbericht</a> dargestellt.<br /><br /><b>Zweckbindung der Spenden</b><br />Der weitaus grösste Teil der Spenden, die HEKS erhält, ist für einen klar definierten Zweck bestimmt. Oberstes Gebot ist die Respektierung des SpenderInnenwillens. HEKS kennt über 200 verschie­dene Zweckbestimmungen. <br /><br /><b>Mehrjährige Verpflichtungen</b><br />Insbesondere  in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und in der  Humanitären Hilfe schliesst HEKS mit lokalen Partnerorganisationen  Verträge ab, die sich über drei bis fünf Jahre erstrecken können. Will  HEKS seinen Verpflichtungen nachkommen und nicht das Risiko eingehen vertragsbrüchig zu werden, braucht es also einen Grundstock an Reserven. Nur so kann die Projektarbeit langfristig und nachhaltig sichergestellt werden.<br /><br /><b>Auf- und Abbau von Reserven mit Zweckbindung</b><br />Im Jahre 2005 erhöhten sich die zweckgebundenen Reserven durch die grosszügigen Spenden nach der Tsunami-Katastrophe um 10 Mio auf 45 Mio Franken. Von 2006 bis 2009 wurden diese Reserven dann kontinuierlich um insgesamt 11 Mio auf 34 Mio Franken abgebaut. Im Jahre 2010 führten die Spenden nach dem Erdbeben in Haiti und den Überschwemmungen in Pakistan erneut zu einem Anstieg der Reserven um 6,6 Mio Franken. Per Ende 2010 betrugen die zweckgebunden Reserven damit 40,6 Mio Franken.  Diese werden im laufenden und in den kommenden Jahren erneut abgebaut,  da die Gelder dem von den Spendenden bestimmten Zweck zugeführt werden.<br /><br /><b>Reserven ohne Zweckbindung</b><br />Per Ende 2010 verfügte HEKS zudem über nicht zweckgebundene Reserven in der Höhe von 10,5 Mio Franken. Davon ist rund die Hälfte in Sachwerten (Liegenschaften, Mobiliar etc.) gebunden. Dieser Betrag hat sich in den letzten Jahren praktisch nicht verändert. <br />Zusätzlich wurden in den vergangenen Jahren aus den Finanzerträgen (nicht aus den Spenden!) Reserven von 3 Mio Franken für den Ausgleich von Wertschwankungen auf Anlagen gebildet. Insgesamt entsprachen die freien, nicht für die konkrete Projektarbeit bestimmten Reserven von HEKS Ende 2010 knapp drei Monaten eines Jahresbudgets.<br /><br /><b>Reservepolitik</b><br />Die vom Stiftungsrat von HEKS bestimmte Reservepolitik  schreibt vor, dass sämtliche Reserven von HEKS (zweckgebundene und  freie Mittel kumuliert) zwischen 9 und 12 Monate eines  durchschnittlichen Jahresbudgets decken müssen. Ende 2011 betrug dieser Wert 11,7 Monate.]]></content:encoded>
			<category>Stellungnahme</category>
			<category>Über uns</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 14:53:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>HEKS-Sammelkampagne 2011: «Entwicklung ermöglichen»</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2011/11/28/heks-sammelkampagne-2011-entwicklung-ermoeglichen/</link>
			<description>Heute, am 28. November, startet die Sammelkampagne des HEKS. Der Fokus liegt auf der Entwicklung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Drei Viertel der mittellosen Menschen weltweit leben im ländlichen Raum. In zahlreichen Projekten unterstützt HEKS ländliche Gemeinschaften, die mit vereinten Kräften ihre Lebenssituation verbessern wollen. HEKS arbeitet auf der Grundlage eines spezifischen Wirkungskreises der ländlichen Entwicklung. Das Modell beinhaltet die Arbeitsschritte vom Zugang zu Ressourcen über die Produktion, die Verarbeitung und Vermarktung bis hin zum Wissenstransfer. Ziel ist ein selbstbestimmtes Leben in Würde. <br /><br />Am Beispiel philippinischer PlantagenarbeiterInnen, die um ihr eigenes Stück Land kämpfen, zeigt HEKS, dass Entwicklung möglich ist. Aber der Weg dorthin ist oft steinig und unsicher. Am Anfang steht vielfach der Kampf der Menschen um ihre Rechte. Sie kämpfen um Zugang zu Land, Wasser oder Wissen. Dieser Zugang kann der Schlüssel sein, der Entwicklung erst möglich macht. <br /><br />Im Rahmen der diesjährigen ZEWO-Sammelkampagne ruft HEKS zur Unterstützung ländlicher Gemeinschaften in aller Welt auf.<br /><br /><b><br />Weitere Informationen:</b><br />Susanne Stahel, Leiterin Medien und Information, Tel.: 044 360 88 66/68, Piketthandy: 076 461 88 70, E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+tubifmAiflt/di');" >stahel@heks.ch</a>
&nbsp;
Informationsmaterialien wie etwa das Kampagnenmagazin finden Sie&nbsp;unter <a href="de/news-service/kampagnen/sammelkampagne-2011/" target="_self" class="default" >www.heks.ch/sammelkampagne</a>]]></content:encoded>
			<category>Medienmitteilungen</category>
			<category>Über uns</category>
			<category>Kampagnen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 08:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Recht auf Bildung auch für Sans-Papiers-Kinder!</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2011/11/25/recht-auf-bildung-auch-fuer-sans-papiers-kinder-1/</link>
			<description>Der «Verein für die Rechte illegalisierter Kinder», zu dessen Trägerorganisationen HEKS gehört,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Verein setzt sich für das Recht auf Bildung und Ausbildung für alle Kinder ein. Dies schreiben auch die Schweizerische Verfassung und die von der Schweiz ratifizierte UN-Kinderrechtskonvention vor. 
&nbsp;
Auf Einladung des Vereins diskutierten gestern Abend in der Aula der Pädagogischen Hochschule Zürich Vertreterinnen der Stadt sowie des Kantons Zürich, der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen, der Sans-Papiers-Anlaufstelle SPAZ, des vpod und des HEKS die Probleme der Sans-Papiers-Kinder und -Jugendlichen an Schweizer Schulen. <br /><br />Das Hauptproblem für die Sans-Papiers in der Schweiz ist die Datensicherheit. Eine Weitergabe der Daten von Schulen an die Migrationsbehörden würde die Kinder sowie ihre Familien gefährden. Dennoch erwägt der Bundesrat zurzeit eine Meldepflicht an Schulen und lässt diese Vorgehensweise in der zuständigen Kommission prüfen. Auch im Kanton Zürich wurde jüngst von der SVP eine Motion eingereicht, die bewirken soll, dass «kantonale Behörden, die Kenntnis über Fälle von illegalem Aufenthalt haben, dies dem Amt für Migration melden». Die Meldepflicht würde faktisch für Sans-Papiers-Kinder das Recht auf Bildung abschaffen, da der Schulbesuch die Bedrohung einer Ausschaffung nach sich ziehen würde. Eine Meldepflicht würde damit das in der Bundesverfassung und in rechtlich bindenden internationalen Abkommen garantierte Recht auf Bildung für alle Kinder untergraben. Deshalb sei es wichtig, auch in der zukünftigen politischen Debatte auf nationaler sowie kantonaler Ebene gegen diese Weitergabe von solchen Daten anzukämpfen, so Katharina Prelicz-Huber (Grüne Partei), Präsidentin der Gewerkschaft vpod. <br /><br />Die Schweiz hat 1997 die UN-Kinderrechtskonvention ratifiziert. Diese hält klar ein Recht auf Bildung und Ausbildung für alle Kinder und -Jugendlichen fest. Auch die Erziehungsdirektorenkonferenz EDK hat sich bereits mehrfach in ihren Empfehlungen dafür ausgesprochen, den Schulbesuch von Kindern unabhängig ihres Aufenthaltsstatus zu ermöglichen. Dementsprechend lautet auch die Weisung des Schul- und Sportdepartementes der Stadt Zürich, den Schulbesuch für alle Kinder sicherzustellen, was Gerold Lauber, Leiter des Departementes, am Podium auch bestätigte. Dennoch treten in der Realität immer wieder Probleme auf, wenn es darum geht, Sans-Papiers-Kinder einzuschulen und den regelmässigen Schulbesuch für diese zu gewährleisten. Vor allem in Agglomerationsgemeinden des Kantons treten immer wieder solche Fälle auf, wie Bea Schwager, Leiterin Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich, aus ihrer täglichen Arbeit weiss. Die meisten Lehrpersonen hätten zu wenig oder gar keine Informationen zum Thema Sans-Papiers an Schulen. Das zeigten auch Voten von Lehrpersonen aus dem Publikum, die bestätigten, dass an ihren Schulen das Problem der illegalisierten Kinder kein Thema sei. Sowohl Gerold Lauber wie auch Markus Truninger von der Bildungsdirektion des Kantons Zürichs nahmen dies zur Kenntnis und sehen Handlungsbedarf. <br /><br />Ein weiteres Problem ist die Berufsbildung für Jugendliche Sans-Papiers. Im Jahr 2010 haben National- und Ständerat eine Motion des CVP-Politikers Luc Barthassat gutgeheissen, Sans-Papiers-Jugendlichen eine Lehre zu ermöglichen und damit dem Bundesrat den Auftrag gegeben, entsprechende Regelungen zu treffen. Eine Berufslehre für Jugendliche Sans-Papiers ist zurzeit in der Schweiz faktisch unmöglich. Der Verein fordert den Bund deshalb auf, dieser Verpflichtung nachzukommen und das Recht auf Bildung auch im Bereich der Berufsbildung für alle Jugendlichen umzusetzen.
&nbsp;
<b>Kontakt:</b> Nina Gilgen, «Verein für die Rechte illegalisierter Kinder», <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+hjmhfoAiflt/di');" >gilgen@heks.ch</a>, 044 360 88 44 oder 044 360 88 24.]]></content:encoded>
			<category>Schweiz</category>
			<category>Themen</category>
			<category>Kampagnen</category>
			<category>Anwaltschaft</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 15:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wahlen in den HEKS-Stiftungsrat</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2011/11/08/wahlen-in-den-heks-stiftungsrat/</link>
			<description>Am 8. November 2011 ist Claude Ruey von der Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der 58-jährige Agraringenieur verfügt über profunde Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit: 1982 bis 1993 arbeitete er als Zuchtexperte für tierorientierte Projekte in Indien und Tansania. Für das Büro der DEZA in New Delhi koordinierte er Projekte in den Bereichen Land- und Viehwirtschaft, Seidenproduktion und Landnutzung. <br /><br />Ab 1993 war Fritz Schneider Dozent für «tropische Tierproduktion» an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft, Zollikofen (SHL) sowie Konsulent für landwirtschaftliche Projekte im Auftrag der DEZA, Intercooperation, Helvetas, FAO und Weltbank in zahlreichen Ländern des Südens und Ostens, hauptsächlich in Asien. <br /><br />Seit 2010 ist er als Leiter der Abteilung Agronomie an der SHL verantwortlich für Lehre, Forschung und Dienstleistungen. Daneben hält er verschiedene Mandate im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit. <br /><br />Fritz Schneider ist verheiratet und Vater von drei Söhnen. ]]></content:encoded>
			<category>Über uns</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 13:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kampagne «Recht ohne Grenzen» lanciert</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2011/11/04/kampagne-recht-ohne-grenzen-lanciert/</link>
			<description>Bundesrat und Parlament sollen dafür sorgen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ob Glencore im Kongo, Holcim in Guatemala oder Triumph in Thailand: Immer wieder kommen Schweizer Konzerne mit Menschenrechten und Umweltstandards in Konflikt. Zwar haben sich viele Firmen interne Bestimmungen zur sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung zugelegt. Aber diese Vereinbarungen sind freiwillig, oft fehlt eine unabhängige Instanz, welche die Einhaltung überprüft, und Verstösse werden nicht geahndet und können von den Betroffenen nicht eingeklagt werden. <br /><br />Die Kampagne «Recht ohne Grenzen» fordert von Bundesrat und Parlament gesetzliche Bestimmungen, damit Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit die Menschenrechte und die Umwelt respektieren müssen. Opfer von Menschenrechts- und Umweltverstössen durch solche Firmen, ihre Niederlassungen und Zulieferer in der Schweiz auf Wiedergutmachung klagen können.<br /><br />Als Standort von sehr vielen international tätigen Unternehmen kommt der Schweiz eine besondere Verantwortung zu. Pro Kopf der Bevölkerung hat sie weltweit die höchste Dichte an solchen Konzernen. Dank tiefen Steuern und anderen Vorteile bleibt sie nicht nur für alt eingesessene Firmen interessant, sie zieht auch immer mehr dubiose Zuzüger an, etwa aus dem Rohstoff- oder Sicherheitsbereich. Bisher hat die Schweiz sich gegen rechtlich verbindliche Richtlinien für Multis ausgesprochen – höchste Zeit, dass sie dies ändert!<br /><br />Unterschreiben Sie jetzt online die Petition unter <a href="http://www.rechtohnegrenzen.ch" target="_blank" >www.rechtohnegrenzen.ch</a>]]></content:encoded>
			<category>Schweiz</category>
			<category>Themen</category>
			<category>Kampagnen</category>
			<category>Über uns</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 11:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine Kuh unter dem Weihnachtsbaum</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2011/10/25/eine-kuh-unter-dem-weihnachtsbaum/</link>
			<description>Schenken macht Freude – bereitet zuweilen aber auch Kopfzerbrechen: Fragen Sie sich auch Jahr für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zum vierten Mal präsentiert HEKS mit seiner Aktion «Hilfe schenken» überraschende Geschenkideen, die Sinn machen und doppelt ankommen: Bei den Beschenkten in Form einer edel gestalteten Geschenkurkunde. Und bei bedürftigen Menschen in der ganzen Welt als tatsächliche Hilfe. 
&nbsp;<br />Unter <a href="http://www.hilfe-schenken.ch" target="_blank" >www.hilfe-schenken.ch</a> finden Sie rund 40 einzigartige Geschenkvorschläge für jedes Budget, darunter attraktive Neuheiten wie eine trächtige Kuh, dreissig Enten oder ein Topf Suppe. Spezielle Geschenke gibt es auch für Firmen. Denn als Gemeinschaft lassen sich Dinge erreichen, die für Einzelspender nicht möglich sind. 
&nbsp;
Mit seinem diesjährigen Angebot setzt HEKS wie immer auf Hilfe zur Selbsthilfe. Ob Pflug, Bienenstock oder Schutzengel: Jedes Geschenk hilft Bedürftigen dabei, die Verbesserung ihrer Lebensumstände in die eigenen Hände zu nehmen. 
<br />Ihr Geld wandert je nach Geschenk in einen von sieben Fonds mit fest definiertem Verwendungszweck. Dieses System ermöglicht es HEKS, schnell dort zu helfen, wo am meisten Handlungsbedarf besteht. 
&nbsp;
Die Geschenke können aus dem Hilfe-schenken-Katalog oder auf <a href="http://www.hilfe-schenken.ch" target="_blank" >www.hilfe-schenken.ch</a> ausgewählt werden. 
&nbsp;
<b>Weitere Informationen: <br /></b>Susanne Stahel, Leiterin Medien und Information, <br />Tel.: 044 360 88 66, Piketthandy: 076 461 88 70, E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+tubifmAiflt/di');" >stahel@heks.ch</a>]]></content:encoded>
			<category>Medienmitteilungen</category>
			<category>Das können Sie tun</category>
			<category>Über uns</category>
			<category>Kampagnen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 09:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>HEKS startet Verteilung von Nahrungsmitteln im Dürregebiet</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2011/09/14/heks-startet-verteilung-von-nahrungsmitteln-im-duerregebiet/</link>
			<description>Seit Anfang September verteilt HEKS Nahrungsmittel an die Opfer der Dürrekatastrophe am Horn von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der ersehnte Regen lässt im Süden Äthiopiens weiter auf sich warten. Die Situation in der HEKS-Projektregion Borana verschlimmert sich zusehends: Die Getreidevorräte sind aufgebraucht, der Grossteil des Viehs ist verendet. Die Regierung kann lediglich einen kleinen Teil der Bevölkerung unterstützen, doch jetzt sind deutlich mehr Personen auf Hilfe angewiesen.<br /><br />HEKS hat über seine Partnerorganisation Oromo-Self-Help Organization (OSHO) als erstes Hilfswerk im Miyo-Distrikt mit der Verteilung von Lebensmitteln begonnen. Rund 4200 Begünstigte aus den Gemeinden Baha und Melbana haben Nahrungsmittelpakete erhalten, weitere 3800 Menschen werden in diesen Tagen mit Lebensmitteln versorgt. Ab Oktober wird HEKS die Soforthilfe im Rahmen eines Food-for-Work-Projekts auf den gesamten Distrikt ausweiten und rund 32 000 Menschen mit Nahrungsmitteln unterstützen.&nbsp; &nbsp;<br /><br />Dank der traditionellen Brunnen, sogenannter Eelas, sowie Zisternen und Wasserpumpen, die HEKS gemeinsam mit OSHO seit 2006 gebaut und repariert hat, ist die Situation im Projektgebiet nicht noch schlimmer. Die Eelas führen noch Wasser, so dass die verbleibenden Tiere getränkt werden können und die Menschen Wasser für ihren täglichen Verbrauch finden. <br /><br />HEKS ist seit 2006 in der Region Borana tätig und leistete bereits während der letzten schweren Dürre 2008 gemeinsam mit OSHO Soforthilfe. Die Opfer der aktuellen Dürrekatastrophe unterstützt HEKS in Zusammenarbeit mit der Glückskette mit 3,3 Millionen Franken. Das Lebensmittelhilfsprojekt&nbsp; dauert vorerst bis Ende Jahr, danach sind Rehabilitationsprojekte vorgesehen.<br /><br /><b>Spenden: <a href="de/das-koennen-sie-tun/spenden/spendenkonten/" target="_self" class="default" >PC 80-1115-1</a>, Vermerk «Horn von Afrika»</b><br /><br /><b>Weitere Informationen:</b> Bettina Filacanavo, Medien und Information, Tel. 044 360 88 24, Piketthandy: 076 461 88 70, E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+gjmbdbobwpAiflt/di');" >filacanavo@heks.ch</a>
<p class="align-right"><a href="de/das-koennen-sie-tun/soforthilfe-humanitaere-hilfe/hungersnot-am-horn-von-afrika/" target="_self" class="default" >Online spenden</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Medienmitteilungen</category>
			<category>Humanitäre Hilfe</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 08:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>«Fairplay im Wahlkampf» setzt ein klares Zeichen gegen Ausgrenzung, Diffamierung und Rassismus im Wahlkampf</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2011/08/10/fairplay-im-wahlkampf-setzt-ein-klares-zeichen-gegen-ausgrenzung-diffamierung-und-rassismus-im/</link>
			<description>Mit der Kampagne «Fairplay im Wahlkampf» ruft HEKS gemeinsam mit anderen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Fairness soll nicht nur im Sport, sondern auch in der Politik und im täglichen Umgang gelten, dafür setzt sich die Kampagne «Fairplay im Wahlkampf» ein. Im Wahlkampf geht es um politische Auseinandersetzungen. Kontroverse Themen sollen in einer Demokratie debattiert werden. Doch ein ausgrenzender Wahlkampf mit rassistischen Untertönen – die Abwertung oder Kriminalisierung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Muttersprache oder ihrer Religionszugehörigkeit – fördert Konflikte und ist der politischen Diskussion nicht dienlich. Fairplay im Wahlkampf bedeutet, dass kontroverse Themen sachlich und nicht auf Kosten anderer menschenverachtend oder diskriminierend diskutiert werden.<br /><br />Mit der Kampagne «Fairplay im Wahlkampf» rufen die unterstützenden Organisationen die Bevölkerung auf, für einen Wahlkampf ohne Diskriminierung und Rassismus einzustehen und den Aufruf zu unterschreiben auf <a href="http://www.fairplay-wahlen.ch" target="_blank" >www.fairplay-wahlen.ch</a>. Ziel ist es, bis zu den eidgenössischen Wahlen vom 23. Oktober 2011 mit 50‘000 Unterschriften ein klares Zeichen zu setzen gegen Ausgrenzung, Diffamierung und Rassismus im Wahlkampf.<br /><br />Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Kirche und Gesellschaft setzen sich für die Unterschriften-Kampagne ein und werben auf der Kampagnenwebseite <a href="http://www.fairplay-wahlen.ch" target="_blank" >www.fairplay-wahlen.ch</a> mit einem eigenen Statement für den Unterschriftentext.]]></content:encoded>
			<category>Schweiz</category>
			<category>Kampagnen</category>
			<category>Über uns</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 11:00:00 +0200</pubDate>
			
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