<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>heks.ch</title>
		<link>http://www.heks.ch/</link>
		<description>Latest news</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>heks.ch</title>
			<url>http://www.heks.ch/EXT:tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.heks.ch/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>Latest news</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Mon, 19 Mar 2012 09:45:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Chancengleichheit – Sanktionen: 0:1</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2012/03/19/chancengleichheit-sanktionen-01/</link>
			<description>Am 23. März 2012 läuft die Vernehmlassungsfrist zur Revision des Ausländergesetzes ab. Die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Gesetzesvorlage vermittelt den Eindruck, dass die ausländische Wohnbevölkerung schlecht integriert ist und ein einziges grosses Problem darstellt. Fakt ist jedoch, dass die überwiegende Mehrheit der Migrantinnen und Migranten sich ausgezeichnet im schweizerischen Kontext zurechtfindet und Wesentliches zum Wohlstand in unserem Land beiträgt. Entscheidend für eine gute Integration ist, dass AusländerInnen die gleichen Chancen haben wie&nbsp;SchweizerInnen. 
&nbsp;
<b>HEKS fordert Chancengleichheit statt Sanktionen.<br /></b>HEKS begrüsst die Bestrebungen für eine Harmonisierung von Gesetzesauslegung und Integrationsmassnahmen in den Kantonen. Kantonale Ungleichheiten etwa bei der Gewährung des Familiennachzuges, bei der Bewilligungspraxis in Härtefällen oder bei der Bereitstellung von integrationsfördernden Angeboten sind stossend. Ob und wie jemand bei seiner Integration in der Schweiz unterstützt wird, darf nicht primär davon abhängen, in welchem Kanton er oder sie wohnhaft ist. Die heutigen grossen Unterschiede in der kantonalen Praxis widersprechen dem Gebot der Chancengleichheit.<br /><br />
In seiner Botschaft zur Gesetzesvorlage schreibt der Bundesrat, dass für integrationsfördernde Massnahmen in den Kantonen zusätzliche Mittel in der Höhe von jährlich rund 130 Millionen Franken erforderlich sind. Gleichzeitig führt er aus, dass nur ein Teil davon zur Verfügung gestellt werden dürfte. Das ist nicht akzeptabel.<b> </b>Wenn die nötigen Mittel zur Förderung der Integration fehlen, werden Gesetzestexte zu Papiertigern. 
&nbsp;
<b>Weitere Informationen:</b> Susanne Stahel, Leiterin Medien und Information, Tel.: 044 360 88 66, Piketthandy: 076 461 88 70, E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+tubifmAiflt/di');" >stahel@heks.ch</a>]]></content:encoded>
			<category>Medienmitteilungen</category>
			<category>Schweiz</category>
			<category>Kampagnen</category>
			<category>StartseiteSchweiz</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 09:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ernährungszentren für unterernährte Kinder in Niger: HEKS leistet für 350'000 Franken Soforthilfe </title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2012/03/07/ernaehrungszentren-fuer-unterernaehrte-kinder-in-niger-heks-leistet-fuer-350000-franken-soforthilf/</link>
			<description>In einer ersten Phase nimmt HEKS gemeinsam mit seiner Partnerorganisation Groupe d’Appui au...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Diese Ernährungszentren wurden bereits für vergangene Hungerkrisen in Niger aufgebaut und können deshalb jetzt mit wenig Aufwand wieder eröffnet werden. 2500 Kinder unter 5 Jahren und stillende Mütter mit Kindern unter 6 Monaten erhalten in 8 Ernährungszentren während der nächsten 8 Monate (März bis Oktober 2012) 2x täglich Mahlzeiten. Diese sind speziell auf ihre Bedürfnisse angepasst und werden aus Hirse, Sorgho, Baobab-Blättern, Tomaten, Erdnüssen, Öl, Zucker und Salz hergestellt; wenn immer möglich aus lokalen Zutaten. 6 bis 8 Wochen sind nötig, um ein leicht unterernährtes Kind erfolgreich aus dem Gefahrenbereich zu bringen: Das heisst, in 8 Monaten können in den 8 Ernährungszentren etwa 12‘000 Kinder erfolgreich behandelt werden, schwer unterernährte Kinder müssen an medizinische Zentren weiter verwiesen werden. <br /><br /><br /><b>RückkehrerInnen und Flüchtlinge belasten den von der Dürre geplagte Niger zusätzlich<br /></b><br /><br />Ausbleibender Regen und Schädlingsattacken haben die Hirseernte 2011/2012 zerstört. Erst im nächsten Oktober bis November kann wieder geerntet werden. Deshalb sind die Menschen dringend auf Unterstützung angewiesen. Die nigrinische Regierung schätzt, dass rund 692‘000 Tonnen Getreide und 10‘000‘000 Tonnen Futtermittel fehlen. Insgesamt sind in Niger etwa 5,4 Millionen Personen von der Hungerkrise betroffen. Verschärft wird die Hungerkrise durch die Rückkehr von rund 800‘000 NigrinerInnen und Flüchtlingen aus andern Ländern, die aufgrund der Konflikte in Libyen, der Elfenbeinküste, Nigeria und Mali nach Niger strömen. Ohne Geld und Arbeit landen diese Menschen in den bereits von der Dürre geplagten Dörfern, und anstatt dass sie als GastarbeiterInnen Geld schicken können gilt es plötzlich, mit weniger Geld mehr Menschen zu ernähren. Die Menschen haben aber bereits jetzt keine Vorräte mehr, ihre Speicher sind leer. <br /><br /><br /><b>Mit «Cash-for-work»-Projekt soll Doum-Palme besser bewirtschaftet werden<br /></b>In Maradi im Departement Mayayi wird HEKS zudem im Rahmen eines «cash-for-work»-Projektes die Bevölkerung darin unterstützen, die vielseitig verwendbare Doum-Palme besser und nachhaltiger zu bewirtschaften und zu schützen. Mit dem so verdienten Geld können sich die Menschen Nahrungsmittel kaufen. Dieses Projekt wird so rasch wie möglich gestartet und soll mittelfristig in die HEKS-Entwicklungsarbeit in der Region überführt werden. 
&nbsp;
<br />HEKS ist seit den 1980er-Jahren in Niger aktiv und setzt seine Arbeitsschwerpunkte in der Entwicklungszusammenarbeit und der Humanitären Hilfe in den Regionen Tahoua und Maradi. Langfristige Ziele sind die Verbesserung der Wasserversorgung, der extensiven Viehwirtschaft, der landwirtschaftlichen Produktion und deren Vermarktung. 
&nbsp;
Spenden bitte auf das <a href="de/das-koennen-sie-tun/spenden/spendenkonten/" target="_self" class="default" >PC-Konto 80-1115-1</a> mit dem <b>Vermerk «Hunger im Sahel»</b><br />Oder per SMS an 2525 mit dem Keyword Sahel 50 (1-99 Franken möglich)
<br /><b>Weitere Informationen:</b> Susanne Stahel, Leiterin Medien und Information, Tel. 044 360 88 66, Piketthandy: 076 461 88 70, E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+tubifmAiflt/di');" >stahel@heks.ch</a>
&nbsp;
<p class="align-right"><br /><a href="de/das-koennen-sie-tun/soforthilfe-humanitaere-hilfe/hungerkrise-im-sahel/" target="_self" class="default" >Online spenden</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Medienmitteilungen</category>
			<category>Humanitäre Hilfe</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 16:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Konzentration der Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2012/01/23/konzentration-der-mittel-fuer-die-entwicklungszusammenarbeit/</link>
			<description>Die Entwicklungszusammenarbeit von HEKS steht seit der Verabschiedung der aktuellen Strategie im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Thematische Fokussierung<br /></b><br />Die Entwicklungszusammenarbeit von HEKS steht seit der Verabschiedung der aktuellen Strategie im Zeichen der thematischen Fokussierung. So wurde im Verlauf der letzten Jahre eine ganze Anzahl von Projekten nicht mehr erneuert, wenn sie nicht klar einem der beiden strategischen Schwerpunkte – Entwicklung ländlicher Gemeinschaften oder Friedensförderung und Konfliktbewältigung – zugeordnet werden konnten. Diese Konzentration auf ausgewählte Themen der Entwicklungszusammenarbeit ist notwendig, um den gestiegenen fachlichen Ansprüchen zu genügen, die nicht zuletzt die institutionellen Geldgeber stellen. Dieser Prozess der thematischen Konzentration ist noch nicht abgeschlossen, er wird in den kommenden Jahren weitergeführt. 
&nbsp;
<b>Ertragsentwicklung<br /></b><br />Zwischen 2007 und 2010 sind die Erträge für die Entwicklungszusammenarbeit und die Kirchliche Zusammenarbeit von 18,9 Mio Franken kontinuierlich auf 20,5 Mio Franken gestiegen. Für 2012 sind Erträge von 21,3 Mio Franken budgetiert. Diese erfreuliche Entwicklung ist vorwiegend auf höhere Beiträge von Stiftungen und die Übernahme von Mandaten der DEZA zurückzuführen. Nicht gross verändert haben sich die Zuwendungen des breiten Publikums, während die Spenden und Beiträge aus dem kirchlichen Bereich stagnieren oder gar leicht rückläufig sind.
&nbsp;
<b>Zweckgebundene Reserven<br /></b><br />Von 2003 bis 2010 wurden die Fondsbestände für die Entwicklungs­zusammenarbeit und die Kirchliche Zusammenarbeit von 23,3 Mio Franken auf 19,3 Mio Franken abgebaut. Dies bedeutet nichts anderes, als dass im genannten Zeitraum trotz höheren Erträgen wesentlich mehr ausgegeben als eingenommen wurde. Als Folge davon haben sich die zweckgebundenen Reserven um 4 Mio Franken verringert. Es liegt auf der Hand, dass in absehbarer Zeit ein Ausgleich zwischen Einnahmen und Ausgaben gefunden werden muss, um so einen weiteren Abbau der Fondsbestände zu verhindern. Denn um seinen mittelfristigen vertraglichen Verpflichtungen nachkommen zu können, muss HEKS jederzeit über zweckgebundene Reserven in der Höhe von mindestens 9 Monaten eines Jahresbudgets verfügen.
&nbsp;
<b>Schwerpunktländer<br /></b><br />Neben der thematischen Konzentration gilt unser spezielles Augenmerk dem Verhältnis der eigentlichen Projektkosten zu den Aufwendungen, die für Planung, Begleitung und Monitoring der Projekte anfallen. Wir sind überzeugt, dass es im Interesse der Spendenden liegt, wenn ein möglichst grosser Anteil ihrer Spende in die eigentliche Projektarbeit fliesst. So hat HEKS sogenannte Schwerpunktländer definiert, in denen es Koordinationsbüros mit fast ausschliesslich lokalen Mitarbeitenden unterhält, welche die korrekte Verwendung der Mittel sowie die laufende Weiterentwicklung der Projekte sicherstellen und die lokalen Partnerorganisationen stärken. Auf diese Weise lassen sich auch die Kosten für die Projektbegleitung in der Schweiz auf vertretbarem Niveau halten.<br /><br />Aktuell ist HEKS in der Entwicklungszusammenarbeit in 21 Schwerpunktländern bzw. -regionen auf vier Kontinenten tätig (Palästina/Israel, Bangladesch, Indien, Kambodscha, Philippinen, Äthiopien, Eritrea, Niger, Senegal, Simbabwe, Südafrika, Südsudan, Demokratische Republik Kongo, Brasilien, Guatemala, Haiti, Honduras, Kolumbien, Albanien, Georgien/ Aserbaidschan/Armenien, Republik Moldau). Die Erfahrung der letzten Jahre hat nun gezeigt, dass pro Schwerpunktland etwa 1 Mio Franken eingesetzt werden müsste (im Durchschnitt rund 10 Projekte pro Land oder Region), um ein angemessenes Verhältnis zwischen direkten Projektkosten und Aufwendungen für die Projektbegleitung zu haben. Dies ist im Moment leider nicht in allen HEKS-Schwerpunktländern der Fall.<br /><br />Angesichts einer realistischen Einschätzung der möglichen Ertragsentwicklung in den kommenden Jahren und im Bestreben, die Ausgaben möglichst rasch den Einnahmen anzupassen, kann das Ziel von 1 Mio Franken pro Schwerpunktland nur durch eine Reduktion der Anzahl Schwerpunktländer erreicht werden. Die Leitung von HEKS hat daher beschlossen, sich in den kommenden Jahren aus sechs Ländern zurückzuziehen und nur noch in 15 Schwerpunktländern bzw. -regionen tätig zu sein. Mit der Umsetzung dieser Massnahme werden in Zukunft mehr Mittel für die direkte Projektarbeit zur Verfügung stehen.
&nbsp;
<b>Verantwortungsvoller Ausstieg<br /></b><br />Die Verantwortlichen von HEKS sind sich bewusst, dass dieser Prozess des Ausstiegs für die Betroffenen in den Ländern, die Mitarbeitenden in der Schweiz, aber auch für die Spendenden, welche sich speziell für einzelne Projekte oder Regionen engagiert haben, unerfreulich ist. Der Ausstieg aus Schwerpunktländern wird daher nicht abrupt vollzogen, sondern gestaffelt über mehrere Jahre geschehen. Auf diese Weise sollen die Partnerorganisationen ausreichend Zeit erhalten, Projekte ordentlich abzuschliessen, allenfalls neue Geldgeber zu finden und für das betroffene Personal die bestmöglichen Lösungen zu suchen. Auch Spendende, welche vielleicht während vielen Jahren ein bestimmtes Projekt unterstützt haben, sollen die Gelegenheit erhalten, sich neu zu orientieren und sich wenn immer möglich für ein Projekt in einem der verbleibenden Schwerpunktländer von HEKS zu engagieren.<br /><br />So schwierig, undankbar und allenfalls gar schmerzlich die geplanten Schritte auch sein mögen, so notwendig und unumgänglich sind sie im Interesse einer gesunden Organisation, der Qualität der Projektarbeit sowie eines sorgfältigen und wirkungsvollen Einsatzes der HEKS anvertrauten Mittel. 
&nbsp;
<b>Kriterien für die Länderauswahl<br /></b><br />Für die Auswahl der Länder, in denen HEKS in Zukunft tätig sein will, können verschiedene generelle Kriterien wie etwa Armutsindizes, die Menschenrechtssituation, das Konfliktpotenzial im Land oder das Risiko von Naturkatastrophen herbeigezogen werden. Nur helfen diese kaum, begründbare und nachvollziehbare Entscheide für den Ausstieg aus einzelnen Ländern zu treffen. Objektivierbare allgemeine Kriterien sind auch für HEKS wichtige Orientierungshilfen, aber sie eignen sich nur sehr bedingt, um zwischen den aktuellen 21 Schwerpunktländern von HEKS zu differenzieren: Der Bedarf nach Projekten der Entwicklungszusammenarbeit ist in all diesen Ländern ausgewiesen.<br /><br />Es sind daher HEKS-spezifische Kriterien und die allgemeinen Rahmen­bedingungen in den Ländern (z.B. gesetzliche Grundlagen), die über den Ausstieg oder Verbleib in einem der Schwerpunktländer entscheiden müssen. Eine Grundvoraussetzung für den Verbleib ist dabei, dass Nicht-Regierungs-Organisationen überhaupt aktiv sein dürfen und im Rahmen ihrer Projektarbeit auch die Stärkung und Vernetzung der Zivilbevölkerung möglich ist. Darüber hinaus stehen Kriterien wie die Qualität bzw. das Entwicklungspotential der aktuellen HEKS-Projekte und damit deren Wirkung für die jeweiligen Gemeinschaften im Vordergrund. Weiter ist von Bedeutung, ob die strategischen Stärken von HEKS (z.B. Landkampf, agro-ökologische Produktion, Einkommens­förderung für Familien durch Vermarktung von Produkten oder Beiträge zur Konfliktbearbeitung) zum Tragen kommen. Und schliesslich sind auch die Finanzierungsmöglichkeiten für die einzelnen Länder und Projekte, die Qualität von Berichterstattung und Controlling der laufenden Aktivitäten oder das aktuelle Volumen der jeweiligen HEKS-Landesprogramme zu berücksichtigen.
&nbsp;
<b>Ausstieg in zwei Phasen<br /></b><br />In einem ersten Schritt hat die Leitung von HEKS entschieden, sich in den nächsten drei Jahren aus drei Ländern zurückzuziehen. Bis Mitte 2012 wird geklärt, in welchen drei weiteren Ländern HEKS in Zukunft nicht mehr tätig sein wird und in welchem Zeitraum der Ausstieg erfolgen soll. Parallel mit dem Rückzug aus insgesamt sechs Ländern werden auch die personellen Ressourcen für die Projektbegleitung in der Schweiz schrittweise reduziert.<br /><br />Aus den folgenden drei Ländern wird sich HEKS bis Ende 2014 zurückziehen:<br /><br /><b>Südafrika:</b> Der Ausstieg aus Südafrika wurde bereits Ende 2009 eingeleitet. Er wird Ende 2012 abgeschlossen sein. Die Hauptgründe für den Rückzug aus Südafrika sind die geringe Strategiekonformität (Projekte im städtischen Kontext), das fehlende Koordinationsbüro und das zu kleine Volumen des Landes­programmes (rund 500‘000 Franken pro Jahr).<br />Der Entscheid wurde den betroffenen Projektpartnern Ende 2009 kommuniziert. Diese wurden in den letzten zwei Jahren von HEKS beim Aufbau ihrer Managementkompetenzen und bei der Auswertung der gemachten Erfahrungen unterstützt. Einigen ist es denn auch gelungen, neue Geldgeber für Nachfolgeprojekte zu finden.<br /><br /><b>Eritrea:</b> In Eritrea können Nicht-Regierungs-Organisationen heute nicht mehr frei arbeiten bzw. sie werden von der Regierung gar nicht mehr zugelassen. Ihre Projekte werden durch die Behörden eng kontrolliert und sind in vielen Fällen in Wirklichkeit staatliche Programme, die mit Spenden aus dem Ausland finanziert werden. Die Versammlungsfreiheit ist stark eingeschränkt, und Diskussionen zu Menschenrechtsverletzungen oder Bürgerrechten sind kaum noch möglich. Einschneidende Reisebeschränkungen für Ausländer führten dazu, dass Monitoring und Controlling von Projekten in jüngster Zeit immer schwieriger und der Informationsaustausch mit der HEKS-Koordinatorin vor Ort stark eingeschränkt wurde. HEKS-Projekte sind damit in einem Ausmass vom Staat vereinnahmt, das nicht mehr akzeptierbar ist.<br />Der Ausstieg wird mit dem Abschluss des laufenden Landesprogrammes per Ende 2013 erfolgen. Die Verantwortlichen in Eritrea wurden über diesen Entscheid Ende 2011 informiert.<br /><br /><b>Guatemala:</b> Das Programm steht vor einer fast vollständigen Neuausrichtung. Es müssten thematisch und geografisch neue Akzente gesetzt werden. Mehrere Projekte stehen kurz vor Abschluss. Neue müssten entworfen und bestehende weiterentwickelt bzw. verbessert werden. Auch wären neue Partnerorganisationen in anderen Regionen zu suchen. Das aktuelle Volumen des Landesprogrammes liegt mit rund 500‘000 CHF pro Jahr deutlich unter der angestrebten Million Franken, und die Projekte sind insgesamt nicht sehr gut finanziert. Um die Projektarbeit von HEKS in Guatemala sowohl bezüglich Umfang als auch bezüglich Qualität innert nützlicher Frist auf das angestrebte Niveau anzuheben, müssten in einer Phase des Umbruchs und des Neuaufbaus namhafte personelle und finanzielle Ressourcen eingesetzt werden.<br />Angesichts dieser Lagebeurteilung wird sich HEKS bis Ende 2014 aus Guatemala zurückziehen.<br /><br />Es ist den Verantwortlichen von HEKS ein grosses Anliegen, so transparent und klar wie möglich über diese nicht einfachen Entscheide zu informieren. Für allfällige Fragen oder Gespräche steht Peter Merz (<a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+nfsaAiflt/di');" >merz@heks.ch</a>), Abteilungsleiter Afrika und Lateinamerika, gerne zur Verfügung. ]]></content:encoded>
			<category>Weltweit</category>
			<category>Unterdrücken</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erdbeben in Haiti: HEKS-Bilanz nach zwei Jahren</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2012/01/05/erdbeben-in-haiti-heks-bilanz-nach-zwei-jahren/</link>
			<description>HEKS ist seit 38 Jahren auf Haiti mit Entwicklungs- und Soforthilfeprojekten tätig, verfügt über...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nur wenige Tage nach dem Erdbeben baute HEKS Strassenküchen in Port-au-Prince auf. 42 lokale Angestellte bereiteten in einer Grossküche während 100 Tagen täglich 3000 warme Mahlzeiten zu. Diese wurden in zwölf Camps in Pétion-Ville verteilt. Nur kurze Zeit nach dem Erdbeben wurde HEKS zudem im Südwesten der Insel im Departement Grand’Anse aktiv, wo das Hilfswerk seit Jahrzehnten unter anderem mit Landwirtschaftsprojekten tätig ist. Begünstigte erhielten zusätzlich Unterstützung in Form von Saatgut und Werkzeugen, um mehr Bananen, Gemüse und Reis für sich und die aus dem zerstörten Port-au-Prince zu ihnen geflüchteten Familienangehörigen anzubauen. <br /><br />Bis Dezember 2011 konnten in Grand’Anse im Rahmen der Humanitären Hilfe nun 10 Häuser mit Öfen sowie Toiletten, Zisternen und Wasserfilter gebaut werden, weitere 15 Häuser sind in Planung und werden noch gebaut. Zudem sind 15 km der geplanten 20 km Strasse ausgebaut sowie Stipendien für Schulkinder und zur Ausbildung von Maurern vergeben.<br /><br />Nebst der Grand’Anse konzentriert sich HEKS in Bezug auf seine Humanitäre Hilfe auf den Wiederaufbau und die Reparatur von Häusern in der Region Petit Goâve, die beim Erdbeben stark zerstört wurde. Die meisten hier tätigen NGOs haben die Region auf Ende 2011 verlassen, HEKS bleibt mit seinem Büro vor Ort und baut als einzige NGO in Petit Goâve nicht nur temporäre Unterkünfte, sondern für den dauerhaften Gebrauch bestimmte solide Häuser. Begünstigt werden Alleinerziehende, kinderreiche Familien sowie Familien mit Familienmitgliedern, die aufgrund des Erdbebens körperlich behindert sind. Es werden 100 Häuser neu gebaut sowie 300 Häuser repariert. Bis jetzt stehen 15 Häuser. Dieser Projektverlauf entspricht nicht den Erwartungen von HEKS. Die zeitliche Verzögerung hat mehrere Gründe: HEKS brauchte mehr Zeit als geplant für die Rekrutierung von geeignetem Personal, denn die Arbeit war mit lokalen Partnern allein nicht zu bewältigen. HEKS arbeitet mit einem gemischten Team von ausländischen und lokalen Arbeitskräften, die alle zuerst rekrutiert und eingearbeitet werden mussten. Weiter beanspruchte die sorgfältige Klärung der Hausbesitzverhältnisse vor Ort mehr Zeit als geplant. Die Behörden wünschten zudem grössere Häuser als HEKS bauen wollte und es mussten diesbezüglich Kompromisse ausgehandelt werden, was ebenfalls Zeit kostete. Schliesslich musste der Wiederaufbau neu geplant werden, weil der ursprünglich vorgesehene Neubau einer ganzen Siedlung aufgegeben werden musste, da HEKS von den Behörden die in Aussicht gestellte Bewilligung nicht erhielt. <br /><br />Insgesamt plant HEKS, bis Ende 2015 9.1 Millionen Franken für Soforthilfe und Wiederaufbau einzusetzen. Davon werden voraussichtlich 6 Millionen Franken von der Glückskette zur Verfügung gestellt.
&nbsp;
HEKS ist akkreditierter Partner der Glückskette.  
&nbsp;<b><br />Weitere Informationen:</b> Susanne Stahel, Leiterin Medien und Information, Tel. 044 360 88 66, Piketthandy: 076 461 88 70, E-Mail: stahel@heks.ch]]></content:encoded>
			<category>Medienmitteilungen</category>
			<category>Humanitäre Hilfe</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Anführer der Guarani-Kaiowá ermordet</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2011/12/07/anfuehrer-der-guarani-kaiowa-ermordet/</link>
			<description>Am 18. November wurde Nísio Gomes, ein Anführer der indigenen Gemeinschaft der Guarani-Kaiowá in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[HEKS verurteilt den brutalen Mord, aber auch alle anderen gewaltsamen Übergriffe gegen Mitglieder der indigenen Gemeinschaft der Guarani-Kaiowá in Mato Grosso do Sul und fordert, dass die Guarani in Zukunft besser vor solchen Übergriffen geschützt werden und dass die Demarkierung und rechtliche Übertragung ihres traditionell genutzten Territoriums endlich umgesetzt wird.<br /><br />27‘500 Angehörige der Guarani-Kaiowá leben im Bundesstaat Mato Grosso do Sul unter prekären Lebensbedingungen. Auf ihrem traditionell genutzten Land bauen heute Grossgrundbesitzer und transnationale Konzerne in Monokulturen Soja für den Export und Zuckerrohr für die Produktion von Agrotreibstoffen an. Die Guarani wurden von den expandierenden Soja- und Zuckerrohrplantagen mehr und mehr aus ihrem Territorium verdrängt. Das Land, das ihnen geblieben ist, reicht nicht einmal für ihre Selbstversorgung, so dass sie heute auf staatliche Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind. Die Kindersterblichkeitsrate im Volk der Guarani ist hoch und viele Kinder leiden an Unterernährung. Seit 2005 starben 53 Kinder an Hunger.<br /><br />Gemäss der brasilianischen Verfassung haben die Guarani als indigene Gemeinschaft ein Recht auf ihr Land. Der Prozess der Landdemarkation ist aber noch immer nicht vollzogen. Einschüchterungen der staatlichen Verantwortlichen, die das Land vermessen und demarkieren sollen, sowie Gewaltanwendung gegen die Guarani durch die Grossgrundbesitzer und die Sicherheitsbeauftragten der Konzerne sind an der Tagesordnung. Es kommt immer wieder vor, dass Guarani, die aktiv ihre Landrechte einfordern, bedroht und – wie Nísio Gomes – umgebracht werden. Der politische Wille der lokalen Regierung, in die Landkonflikte einzugreifen und die Rechte der Guarani zu schützen, fehlt. Gewalttaten gegen die Guarani bleiben weitgehend straflos.<br /><br />Im Rahmen des Projekts «<a href="http://www.heks.ch/de/weltweit/projektliste-weltweit/projektdetails/?tx_heksprodaba_pi2[uid]=545&amp;cHash=8c2136737f90e1e55c869910ef5ad596" target="_top" class="internal" >Unterstützung ethnischer Minderheiten im Cerrado</a>» unterstützt HEKS die Guarani-Kaiowá über die Partnerorganisation FIAN Brasilien seit dem Jahr 2008. Ziel der Unterstützung ist die Ernährungssicherung und ein würdiges Leben der Bevölkerung. Ein wichtiger Schritt dazu ist der Zugang und die Rückgewinnung ihres angestammten Landes. HEKS unterstützt zudem Aktionen zur Visibilisierung und Dokumentation der alarmierenden Zustände in der Region. So beteiligte sich HEKS 2008 an einer internationalen Mission in die Region zur Erarbeitung einer Falldokumentation betreffend Verletzung des Rechts auf Nahrung der Guarani-Kaiowá und organisierte 2010 und 2011 Besuche einer Guarani-Delegation in der Schweiz, wo sich letztere mit verschiedenen UNO-Organisationen, dem Weltkirchenrat, Schweizer Hilfswerken und dem EDA austauschen konnte.<br /><br /><b>Filmtipp:</b> Der Dokumentarfilm «The dark side oft the green» zeigt auf eindrückliche Weise die Realität und Rechtslage der Guarani-Kaiowá in Mato Grosso do Sul im Kontext des grossflächigen Anbaus von Zuckerrohr für die Agrotreibstoffproduktion. <a href="http://www.thedarksideofgreen-themovie.com" target="_blank" >www.thedarksideofgreen-themovie.com</a> ]]></content:encoded>
			<category>Themen</category>
			<category>Weltweit</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 11:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stellungnahme Reservepolitik von HEKS</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2011/12/06/stellungnahme-reservepolitik-von-heks/</link>
			<description>Am 5. Dezember ist in verschiedenen Medien ein Artikel erschienen, welcher die Hilfswerke in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Transparenz</b><br />Die Verwendung sämtlicher Gelder von HEKS und auch die Entwicklung der Fondsbestände (=Reserven) sind transparent. Sie sind im <a href="http://heks.ch/?id=174" target="_blank" class="default" >ausführlichen Finanzbericht</a> dargestellt.<br /><br /><b>Zweckbindung der Spenden</b><br />Der weitaus grösste Teil der Spenden, die HEKS erhält, ist für einen klar definierten Zweck bestimmt. Oberstes Gebot ist die Respektierung des SpenderInnenwillens. HEKS kennt über 200 verschie­dene Zweckbestimmungen. <br /><br /><b>Mehrjährige Verpflichtungen</b><br />Insbesondere  in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und in der  Humanitären Hilfe schliesst HEKS mit lokalen Partnerorganisationen  Verträge ab, die sich über drei bis fünf Jahre erstrecken können. Will  HEKS seinen Verpflichtungen nachkommen und nicht das Risiko eingehen vertragsbrüchig zu werden, braucht es also einen Grundstock an Reserven. Nur so kann die Projektarbeit langfristig und nachhaltig sichergestellt werden.<br /><br /><b>Auf- und Abbau von Reserven mit Zweckbindung</b><br />Im Jahre 2005 erhöhten sich die zweckgebundenen Reserven durch die grosszügigen Spenden nach der Tsunami-Katastrophe um 10 Mio auf 45 Mio Franken. Von 2006 bis 2009 wurden diese Reserven dann kontinuierlich um insgesamt 11 Mio auf 34 Mio Franken abgebaut. Im Jahre 2010 führten die Spenden nach dem Erdbeben in Haiti und den Überschwemmungen in Pakistan erneut zu einem Anstieg der Reserven um 6,6 Mio Franken. Per Ende 2010 betrugen die zweckgebunden Reserven damit 40,6 Mio Franken.  Diese werden im laufenden und in den kommenden Jahren erneut abgebaut,  da die Gelder dem von den Spendenden bestimmten Zweck zugeführt werden.<br /><br /><b>Reserven ohne Zweckbindung</b><br />Per Ende 2010 verfügte HEKS zudem über nicht zweckgebundene Reserven in der Höhe von 10,5 Mio Franken. Davon ist rund die Hälfte in Sachwerten (Liegenschaften, Mobiliar etc.) gebunden. Dieser Betrag hat sich in den letzten Jahren praktisch nicht verändert. <br />Zusätzlich wurden in den vergangenen Jahren aus den Finanzerträgen (nicht aus den Spenden!) Reserven von 3 Mio Franken für den Ausgleich von Wertschwankungen auf Anlagen gebildet. Insgesamt entsprachen die freien, nicht für die konkrete Projektarbeit bestimmten Reserven von HEKS Ende 2010 knapp drei Monaten eines Jahresbudgets.<br /><br /><b>Reservepolitik</b><br />Die vom Stiftungsrat von HEKS bestimmte Reservepolitik  schreibt vor, dass sämtliche Reserven von HEKS (zweckgebundene und  freie Mittel kumuliert) zwischen 9 und 12 Monate eines  durchschnittlichen Jahresbudgets decken müssen. Ende 2011 betrug dieser Wert 11,7 Monate.]]></content:encoded>
			<category>Stellungnahme</category>
			<category>Über uns</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 14:53:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>HEKS-Sammelkampagne 2011: «Entwicklung ermöglichen»</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2011/11/28/heks-sammelkampagne-2011-entwicklung-ermoeglichen/</link>
			<description>Heute, am 28. November, startet die Sammelkampagne des HEKS. Der Fokus liegt auf der Entwicklung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Drei Viertel der mittellosen Menschen weltweit leben im ländlichen Raum. In zahlreichen Projekten unterstützt HEKS ländliche Gemeinschaften, die mit vereinten Kräften ihre Lebenssituation verbessern wollen. HEKS arbeitet auf der Grundlage eines spezifischen Wirkungskreises der ländlichen Entwicklung. Das Modell beinhaltet die Arbeitsschritte vom Zugang zu Ressourcen über die Produktion, die Verarbeitung und Vermarktung bis hin zum Wissenstransfer. Ziel ist ein selbstbestimmtes Leben in Würde. <br /><br />Am Beispiel philippinischer PlantagenarbeiterInnen, die um ihr eigenes Stück Land kämpfen, zeigt HEKS, dass Entwicklung möglich ist. Aber der Weg dorthin ist oft steinig und unsicher. Am Anfang steht vielfach der Kampf der Menschen um ihre Rechte. Sie kämpfen um Zugang zu Land, Wasser oder Wissen. Dieser Zugang kann der Schlüssel sein, der Entwicklung erst möglich macht. <br /><br />Im Rahmen der diesjährigen ZEWO-Sammelkampagne ruft HEKS zur Unterstützung ländlicher Gemeinschaften in aller Welt auf.<br /><br /><b><br />Weitere Informationen:</b><br />Susanne Stahel, Leiterin Medien und Information, Tel.: 044 360 88 66/68, Piketthandy: 076 461 88 70, E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+tubifmAiflt/di');" >stahel@heks.ch</a>
&nbsp;
Informationsmaterialien wie etwa das Kampagnenmagazin finden Sie&nbsp;unter <a href="de/news-service/kampagnen/sammelkampagne-2011/" target="_self" class="default" >www.heks.ch/sammelkampagne</a>]]></content:encoded>
			<category>Medienmitteilungen</category>
			<category>Über uns</category>
			<category>Kampagnen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 08:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Recht auf Bildung auch für Sans-Papiers-Kinder!</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2011/11/25/recht-auf-bildung-auch-fuer-sans-papiers-kinder-1/</link>
			<description>Der «Verein für die Rechte illegalisierter Kinder», zu dessen Trägerorganisationen HEKS gehört,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Verein setzt sich für das Recht auf Bildung und Ausbildung für alle Kinder ein. Dies schreiben auch die Schweizerische Verfassung und die von der Schweiz ratifizierte UN-Kinderrechtskonvention vor. 
&nbsp;
Auf Einladung des Vereins diskutierten gestern Abend in der Aula der Pädagogischen Hochschule Zürich Vertreterinnen der Stadt sowie des Kantons Zürich, der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen, der Sans-Papiers-Anlaufstelle SPAZ, des vpod und des HEKS die Probleme der Sans-Papiers-Kinder und -Jugendlichen an Schweizer Schulen. <br /><br />Das Hauptproblem für die Sans-Papiers in der Schweiz ist die Datensicherheit. Eine Weitergabe der Daten von Schulen an die Migrationsbehörden würde die Kinder sowie ihre Familien gefährden. Dennoch erwägt der Bundesrat zurzeit eine Meldepflicht an Schulen und lässt diese Vorgehensweise in der zuständigen Kommission prüfen. Auch im Kanton Zürich wurde jüngst von der SVP eine Motion eingereicht, die bewirken soll, dass «kantonale Behörden, die Kenntnis über Fälle von illegalem Aufenthalt haben, dies dem Amt für Migration melden». Die Meldepflicht würde faktisch für Sans-Papiers-Kinder das Recht auf Bildung abschaffen, da der Schulbesuch die Bedrohung einer Ausschaffung nach sich ziehen würde. Eine Meldepflicht würde damit das in der Bundesverfassung und in rechtlich bindenden internationalen Abkommen garantierte Recht auf Bildung für alle Kinder untergraben. Deshalb sei es wichtig, auch in der zukünftigen politischen Debatte auf nationaler sowie kantonaler Ebene gegen diese Weitergabe von solchen Daten anzukämpfen, so Katharina Prelicz-Huber (Grüne Partei), Präsidentin der Gewerkschaft vpod. <br /><br />Die Schweiz hat 1997 die UN-Kinderrechtskonvention ratifiziert. Diese hält klar ein Recht auf Bildung und Ausbildung für alle Kinder und -Jugendlichen fest. Auch die Erziehungsdirektorenkonferenz EDK hat sich bereits mehrfach in ihren Empfehlungen dafür ausgesprochen, den Schulbesuch von Kindern unabhängig ihres Aufenthaltsstatus zu ermöglichen. Dementsprechend lautet auch die Weisung des Schul- und Sportdepartementes der Stadt Zürich, den Schulbesuch für alle Kinder sicherzustellen, was Gerold Lauber, Leiter des Departementes, am Podium auch bestätigte. Dennoch treten in der Realität immer wieder Probleme auf, wenn es darum geht, Sans-Papiers-Kinder einzuschulen und den regelmässigen Schulbesuch für diese zu gewährleisten. Vor allem in Agglomerationsgemeinden des Kantons treten immer wieder solche Fälle auf, wie Bea Schwager, Leiterin Sans-Papiers Anlaufstelle Zürich, aus ihrer täglichen Arbeit weiss. Die meisten Lehrpersonen hätten zu wenig oder gar keine Informationen zum Thema Sans-Papiers an Schulen. Das zeigten auch Voten von Lehrpersonen aus dem Publikum, die bestätigten, dass an ihren Schulen das Problem der illegalisierten Kinder kein Thema sei. Sowohl Gerold Lauber wie auch Markus Truninger von der Bildungsdirektion des Kantons Zürichs nahmen dies zur Kenntnis und sehen Handlungsbedarf. <br /><br />Ein weiteres Problem ist die Berufsbildung für Jugendliche Sans-Papiers. Im Jahr 2010 haben National- und Ständerat eine Motion des CVP-Politikers Luc Barthassat gutgeheissen, Sans-Papiers-Jugendlichen eine Lehre zu ermöglichen und damit dem Bundesrat den Auftrag gegeben, entsprechende Regelungen zu treffen. Eine Berufslehre für Jugendliche Sans-Papiers ist zurzeit in der Schweiz faktisch unmöglich. Der Verein fordert den Bund deshalb auf, dieser Verpflichtung nachzukommen und das Recht auf Bildung auch im Bereich der Berufsbildung für alle Jugendlichen umzusetzen.
&nbsp;
<b>Kontakt:</b> Nina Gilgen, «Verein für die Rechte illegalisierter Kinder», <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+hjmhfoAiflt/di');" >gilgen@heks.ch</a>, 044 360 88 44 oder 044 360 88 24.]]></content:encoded>
			<category>Schweiz</category>
			<category>Themen</category>
			<category>Kampagnen</category>
			<category>Anwaltschaft</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 15:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wahlen in den HEKS-Stiftungsrat</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2011/11/08/wahlen-in-den-heks-stiftungsrat/</link>
			<description>Am 8. November 2011 ist Claude Ruey von der Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der 58-jährige Agraringenieur verfügt über profunde Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit: 1982 bis 1993 arbeitete er als Zuchtexperte für tierorientierte Projekte in Indien und Tansania. Für das Büro der DEZA in New Delhi koordinierte er Projekte in den Bereichen Land- und Viehwirtschaft, Seidenproduktion und Landnutzung. <br /><br />Ab 1993 war Fritz Schneider Dozent für «tropische Tierproduktion» an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft, Zollikofen (SHL) sowie Konsulent für landwirtschaftliche Projekte im Auftrag der DEZA, Intercooperation, Helvetas, FAO und Weltbank in zahlreichen Ländern des Südens und Ostens, hauptsächlich in Asien. <br /><br />Seit 2010 ist er als Leiter der Abteilung Agronomie an der SHL verantwortlich für Lehre, Forschung und Dienstleistungen. Daneben hält er verschiedene Mandate im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit. <br /><br />Fritz Schneider ist verheiratet und Vater von drei Söhnen. ]]></content:encoded>
			<category>Über uns</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 13:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kampagne «Recht ohne Grenzen» lanciert</title>
			<link>http://www.heks.ch/de/news-service/news-detail/article/2011/11/04/kampagne-recht-ohne-grenzen-lanciert/</link>
			<description>Bundesrat und Parlament sollen dafür sorgen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ob Glencore im Kongo, Holcim in Guatemala oder Triumph in Thailand: Immer wieder kommen Schweizer Konzerne mit Menschenrechten und Umweltstandards in Konflikt. Zwar haben sich viele Firmen interne Bestimmungen zur sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung zugelegt. Aber diese Vereinbarungen sind freiwillig, oft fehlt eine unabhängige Instanz, welche die Einhaltung überprüft, und Verstösse werden nicht geahndet und können von den Betroffenen nicht eingeklagt werden. <br /><br />Die Kampagne «Recht ohne Grenzen» fordert von Bundesrat und Parlament gesetzliche Bestimmungen, damit Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit die Menschenrechte und die Umwelt respektieren müssen. Opfer von Menschenrechts- und Umweltverstössen durch solche Firmen, ihre Niederlassungen und Zulieferer in der Schweiz auf Wiedergutmachung klagen können.<br /><br />Als Standort von sehr vielen international tätigen Unternehmen kommt der Schweiz eine besondere Verantwortung zu. Pro Kopf der Bevölkerung hat sie weltweit die höchste Dichte an solchen Konzernen. Dank tiefen Steuern und anderen Vorteile bleibt sie nicht nur für alt eingesessene Firmen interessant, sie zieht auch immer mehr dubiose Zuzüger an, etwa aus dem Rohstoff- oder Sicherheitsbereich. Bisher hat die Schweiz sich gegen rechtlich verbindliche Richtlinien für Multis ausgesprochen – höchste Zeit, dass sie dies ändert!<br /><br />Unterschreiben Sie jetzt online die Petition unter <a href="http://www.rechtohnegrenzen.ch" target="_blank" >www.rechtohnegrenzen.ch</a>]]></content:encoded>
			<category>Schweiz</category>
			<category>Themen</category>
			<category>Kampagnen</category>
			<category>Über uns</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 11:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
