heks

Zwischenkirchliche Hilfe

Die zwischenkirchliche Hilfe in der heutigen Form von Diakonie und Gemeindepartnerschaften geht zurück auf die Nachkriegshilfe. Zuerst unmittelbar in den Nachbarländern der Schweiz, jedoch bereits anfangs der 50er Jahre auf weitere Länder im Süden und Osten Europas ausgedehnt, wurden vor allem Kirchgemeinden in ihrer Arbeit zugunsten der notleidenden Bevölkerung unterstützt.

Bis zur politischen Wende 1989 finanzierte HEKS zusammen mit befreundeten europäischen Kirchen und Werken vielfältige kirchliche und diakonische Aufgaben – vor allem in Ost-, Mittel- und Südosteuropa. Zudem initiierte HEKS trotz dem Eisernen Vorhang Gemeindepartnerschaften und Begegnungen: Initiativen, die sich für das Leben und bisweilen Überleben der ideologisch bedrängten Kirchen in den sozialistischen Ländern als unverzichtbar erwiesen.

Die zwischenkirchliche Hilfe ist ein gegenseitiger Akt ökumenischer Gemeinschaft von Gemeinden und Kirchen. Das Ziel der etwa 35 Projekte, die die zwischenkirchliche Hilfe fördert, ist sich durch die Jahre gleich geblieben: Partnerkirchen und Diakonie sollen unterstützt werden, im Geist des Evangeliums für Menschen da zu sein –unabhängig ihrer konfessionellen Zugehörigkeit. Denn Not kennt keine Grenzen, auch keine konfessionellen.

Die zwischenkirchliche Hilfe ist gelebte, spürbare Diakonie und Gemeindepartnerschaft, was durch je ein Beispiel aus Ungarn, der Ukraine, Rumänien und Tschechien illustriert werden soll:

Im ungarischen Berekfürdö unterstützt HEKS seit über einem Jahrzehnt das Ferien- und Begegnungszentrum «Haus der Versöhnung». Mit dem Beitrag können notwendige Renovationsarbeiten getätigt werden. Im ukrainischen Beregszász führt die kleine reformierte Kirche der ungarischen Minderheit eine Diakoniestation mit Armenküche, Kleiderdienst, Ambulatorium und Materialstelle für humanitäre Aktionen. Im rumänischen Siebenbürgen organisieren kirchliche Mitarbeitende Weiterbildungskurse in der Beratung und Begleitung von Ratsuchenden. In Prag wird eine Liegenschaft der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder saniert, damit diese danach mit den Mieteinnahmen einen Teil der kirchlichen Verwaltungsausgaben decken kann.

http://www.zewo.ch/
Kontakt:
HEKS, Seminarstrasse 28, Postfach, CH-8042 Zürich, Telefon +41 (0)44 360 88 00, info@heks.ch | Spendenkonto 80-1115-1