Einkommensförderung für die ländliche Bevölkerung und Integration von Roma
Kosovo

Kosovo hat 2008 den Schritt zur Unabhängigkeit und Eigenstaatlichkeit vollzogen. Mittlerweile wird Kosovo von über 50 Staaten anerkannt. Der Aufbau der staatlichen Strukturen macht Fortschritte. Die meisten Probleme sind aber geblieben. So gibt es insbesondere viel zu wenig Arbeit und Einkommensmöglichkeiten. Eine wichtige Herausforderung für die kommenden Jahre bleibt auch die soziale und wirtschaftliche Integration der Minderheiten.
Ziele, Schwerpunkte, Aktivitäten:
HEKS setzt im Kosovo Programm 2009-2012 folgende Schwerpunkte:
- Entwicklung ländlicher Gemeinschaften: Landwirtschaftliche ProduzentInnenorganisationen werden bei der Produktion und der Vermarktung ihrer Produkte unterstützt. Ziel ist es, Produkte mit grösserem Einkommenspotential, beispielsweise die Gemüse- oder die Milchproduktion, zu fördern und die Produkte effizienter zu vermarkten. Im Zentrum steht dabei die ganze Wertschöpfungskette von der Produktion, über die Vermarktung und Lagerhaltung bis hin zur Verarbeitung. Die ProduzentInnen werden unterstützt mit Beratung für die Produktion und Vermarktung, mit Beiträgen für den Aufbau von Vermarktungsstrukturen (z.B. Kartoffellager, Milchsammelstellen) und Mikrokrediten.
- Integration der Roma: Die Lebensbedingungen der Roma und Askali sind im Kosovo katastrophal. Zehntausende haben das Land bereits Richtung Serbien oder Westeuropa verlassen. Viele von ihnen werden aus Westeuropa wieder zurückgeschickt. Feste Arbeitsplätze gibt es für Roma praktisch keine. HEKS konzentriert sich deshalb auf die Förderung der beruflichen Ausbildung, Arbeit und Einkommen für jugendliche Roma.
- Programmsumme 2010: CHF 335 000.-
Verbessern sie mit 100 Franken die Lebensbedingungen der Roma im Kosovo.
HEKS Kommunikation
Projektdienst
8042 Zürich
Tel.: +41 44 360 88 95
E-Mail: projektdienst@heks.ch
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