heks

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  • Neue Gärten Westschweiz

  • Schweiz, Region Westschweiz

  • Migrantinnen und Migranten leiden häufig unter der Entwurzelung und den daraus resultierenden körperlichen und psychischen Folgen. Flüchtlinge sind davon besonders stark betroffen. Viele haben keine Arbeitsbewilligung oder Mühe eine Arbeit zu finden. Sie leben oft – alleine oder mit der Familie – isoliert in ihren Wohnungen. Ihnen fehlt ein soziales Netzwerk, wodurch ihre Integration in das Leben in der Schweiz erschwert wird. Um dem entgegenzuwirken, pachtet HEKS Parzellen innerhalb von Stadtgärten und bewirtschaftet diese gemeinsam mit Migrantinnen und Migranten. Seit 2011 konnten im Kanton Waadt vier Gartenprojekte (Villeneuve, Yverdon-les-Bains und Lausanne (Montelly, Praz-Séchaud)) und in Genf ein Gartenprojekt (im Quartier Petit-Saconnex) eröffnet werden. Alle befinden sich in unmittelbarer Nähe von Wohnquartieren, in denen viele Menschen mit Migrationshintergrund leben.

    Die Bewirtschaftung eines biologischen Gartens fördert die soziale Integration von Migrantinnen und Migranten. Alle Teilnehmenden erhalten ihren eigenen kleinen Garten, wodurch sie in ihrer Eigenständigkeit unterstützt werden und Vertrauen in ihre Ressourcen gewinnen. Die körperliche Aktivität im Freien wirkt sich positiv auf die Gesundheit und Selbstachtung der Teilnehmenden aus und der Anbau von einheimischen und exotischen Pflanzen schafft eine Verbindung zwischen der alten und neuen Heimat. Während die Eltern im Garten arbeiten, kommen die Kinder in Kontakt mit der Natur und haben Platz und Raum zum Spielen in einem kinderfreundlichen Umfeld.

    Durch die Verantwortung für den eigenen Garten innerhalb von anderen Stadtgärten lernen die Teilnehmenden die Regeln des Zusammenlebens kennen und anzuwenden und knüpfen erste Kontakte zu einem sozialen Netzwerk. Sie werden ermutigt, Französisch zu lernen und zu sprechen, ein weiterer Schritt in Richtung Integration.

  • HEKS-Nummer: 560.019
  • Projektsumme 2016:   CHF 289 000.-
  • Unterstützt durch: Association des jardiniers de la Riviera, Ernst Göhner Stiftung, Loterie Romande, Bureau cantonal vaudois pour l’intégration des étrangers et la prévention du racisme (BCI), DSR-Stiftung, Reformierte ­Kirchgemeinden, Gesundheitsförderung Schweiz, Stadt Lausanne, Stadt Yverdon-les-Bains

    Zusammenarbeit mit:
    Schweizer Familiengärtner Verband, Verein Interkulturelle Gärten Schweiz, Fachstellen Migration der lokalen reformierten und katholischen Kirchgemeinden, Stadtgärtnereien, Fachstellen Migration

Eine Spende von 100 Franken ermöglicht den Teilnehmenden den Kauf von Gartenwerkzeugen und Obstpflanzen.

Für dieses Projekt können Sie ihre Migros Cumulus-Punkte spenden >Weitere Informationen

 
Kontakt: 

EPER (Entraide Protestante Suisse)
Projets en Suisse
Chemin de Bérée 4a
Case postale 536
1001 Lausanne
Tel.: +41 21 613 40 70
E-Mail: info@eper.ch

Kontakt:
HEKS, Seminarstrasse 28, Postfach, CH-8042 Zürich, Telefon +41 (0)44 360 88 00, info@heks.ch | Spendenkonto 80-1115-1