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Anwaltschaft für Asylsuchende und sozial Benachteiligte

Die Achtung der Menschenwürde gehört zu den Grundsätzen des Schweizer Staates und seiner politischen Tradition. Unabhängig von Herkunft, Sprache, Religion, Geschlecht oder sozialer Stellung haben alle Menschen das Recht, in ihrer Würde geachtet und nicht diskriminiert zu werden.

 

 

Rechtsberatung für Asylsuchende

Asylsuchende sprechen häufig keine unserer Landessprachen, sind mit den Lebensverhältnissen nicht vertraut und kennen unser Rechtssystem nicht. Deshalb können sie die Hintergründe ihrer Notlage nicht immer verständlich machen und die Gefahr, dass sie Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind, steigt. Mit Rechtsberatungsstellen in verschiedenen Schweizer Städten stellt HEKS sicher, dass sich Flüchtlinge ein realistisches Bild ihrer Lage machen können. Asylsuchende werden in ihren Verfahren juristisch beraten und erhalten Hilfe beim Entwickeln neuer Perspektiven. HEKS  führt Beschwerden, wenn die Flüchtlingseigenschaft zur Diskussion steht, Verfahrensfehler vorliegen oder eine Wegweisung unzumutbar ist. Muss gegen einen negativen Entscheid Rekurs eingelegt werden, wird der oder die Asylsuchende bis zum definitiven Entscheid begleitet.

 

Rechtsberatung für sozial Benachteiligte

Seit 2007 bietet HEKS auch Rechtsberatung für in Not geratene Menschen in den Bereichen Sozialversicherungsrecht, Sozialhilferecht, Familienrecht, Kinds- und Vormundschaftsrecht, Mietrecht und Ausländerrecht an. Sozial benachteiligte und von Armut betroffene Menschen sollen befähigt werden, ihre rechtliche Situation zu erfassen und wenn immer möglich ihre Rechte und Pflichten selbständig wahrzunehmen.

 

Hilfswerksvertretung

HilfswerksvertreterInnen haben eine Ombuds- und Kontrollfunktion: Sie sind vom Gesetzgeber anerkannte und vom Bund teilfinanzierte MitarbeiterInnen im Asylverfahren und gewährleisten eine verantwortungsvolle Abklärung der Sachlage sowie den fairen und unmissverständlichen Verlauf der Befragungen. Bei unterstützungswürdigen Asylgesuchen schaffen sie den Kontakt zur Rechtsberatungsstelle.

 

Stellungnahmen im Asyl- und Ausländerrecht

HEKS beobachtet die Entwicklung der Migrationsbewegungen auf internationaler Ebene und äussert sich zu asyl- und ausländerrechtlichen Themen. Besonders wichtig sind HEKS-Stellungnahmen bei Gesetzesrevisionen, Volksinitiativen und Abstimmungen. HEKS setzt sich dafür ein, dass dem Schutzbedürfnis von Asylsuchenden und Flüchtlingen Beachtung geschenkt wird und sie als gleichberechtigte  Menschen wahrgenommen und behandelt werden.

 

Kontaktstelle für Menschenrechte

Im Auftrag des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) führt HEKS die Kontaktstelle für Menschenrechte und verwaltet die Mittel des SEK-Menschenrechtsfonds. HEKS berät und unterstützt hier Personen, die in ihren Menschenrechten verletzt wurden oder Gefahr laufen, von solchen Verletzungen betroffen zu sein.

Aktuelles

Zuflucht gewähren – Menschen schützen

Am 21. Juni ist Flüchtlingssonntag. HEKS stellt wiederum eine breite Palette an Materialien wie Reportagen, Fakten, Predigtbausteinen oder Kollektenansagen zur Verfügung. Nutzen Sie das Angebot, um in Ihrer Kirchgemeinde die Flüchtlingsproblematik zu thematisieren.

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Kontaktstelle Menschenrechte

Kontaktstelle Menschenrechte des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK)

c/o
Karen Grossmann
HEKS Inlandzentrale
E-Mail: karen.grossmann@heks.ch 
Webseite: Fonds für Menschenrechte


HEKS Asyllexikon

Wer kennt den Unterschied zwischen einem B- und einem C-Ausweis? Bedeutet ein N-Ausweis, dass man Nothilfe empfängt? Was ist Nothilfe überhaupt? 

Die HEKS Rechtsberatungsstellen haben ein Nachschlagewerk erarbeitet, das die Begrifflichkeiten des Asylwesens in verständlicher Form erläutert. Asyllexikon bestellen

Kontakt:
HEKS, Seminarstrasse 28, Postfach, CH-8042 Zürich, Telefon +41 (0)44 360 88 00, info@heks.ch | Spendenkonto 80-1115-1