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Konfliktbearbeitung

HEKS arbeitet in vielen Ländern, in denen Gewalt und Menschenrechtsverletzungen zum Alltag gehören. Deren negative Auswirkungen sind offensichtlich: Nebst dem grossen Leid für die Menschen hemmen Gewalt und Menschenrechtsverletzungen Entwicklungs- bemühungen der HEKS-Partnerorganisationen und absorbieren Ressourcen, die für die Menschen in den Projekteregionen für ihre Überlebenssicherung und Entwicklung notwendig wären. So fehlen Mittel für Investitionen in Bildung, Gesundheit, Markt und Handel.

In einem von Gewalt geprägten Alltag ist ein friedvolles Zusammenleben erschwert: In diesem Umfeld unterstützt HEKS sowohl spezifisch friedensfördernde Initiativen von interessierten lokalen und regionalen zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie deren Vernetzung und Beteiligung an Friedensprozessen. Zudem analysieren HEKS und seine Partnerorganisationen die unterschiedlichen Ausprägungen von Gewalt und entwickeln in ihren Projekten Massnahmen, die eine frühe Erkennung von möglichen Konflikten, deren Vermeidung oder Bearbeitung ermöglichen.

Die wachsenden sozioökonomischen Unterschiede, die Diskriminierung von Minderheiten und die Zunahme von Ungleichheiten innerhalb von Gemeinschaften führen vermehrt zu innerstaatlichen Konflikten. HEKS setzt sich deshalb mit seinen Partnerorganisationen für mehr Gerechtigkeit, die Einhaltung der Menschrechte und die soziale Entwicklung ein. Gemeinschaften lernen, sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren und für ihre Rechte zu kämpfen. Dies kann zu konfrontativen Situationen etwa mit staatlichen oder parastaatlichen Organisationen führen. HEKS und seine Partnerorganisationen prüfen deshalb im Voraus Vorgehen und Konsequenzen jeglicher Aktivitäten und suchen nach Wegen, wie Konflikte ohne Gewaltanwendung ausgetragen werden und sich eine Kultur konstruktiver Konfliktbewältigung entwickeln kann.

Die Bedeutung von Religionen und religiösen Gemeinschaften und ihr Einfluss auf die säkulare Ordnung und den Staat sind heute anerkannt. Auf der Basis der christlichen Grundwerte unterstützt HEKS als unparteiischer Akteur von aussen das friedvolle und konstruktive Zusammenleben von Menschen, Kulturen und Religionen. Hierzu fördert HEKS den interreligiösen und ökumenischen Dialog sowie die Begegnung und Zusammenarbeit verschiedener Religionen, Ethnien und Kulturen.

Kontakt:
HEKS, Seminarstrasse 28, Postfach, CH-8042 Zürich, Telefon +41 (0)44 360 88 00, info@heks.ch | Spendenkonto 80-1115-1