heks

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1944 bis 1954: Zwischenkirchliche Wiederaufbauhilfe im Nachkriegseuropa

HEKS profiliert sich im In- und Ausland als das Hilfswerk der reformierten Schweizer Landeskirchen.

1944/46
Die Abgeordnetenversammlung des Kirchenbundes beschliesst eine schweizerische Hilfsaktion der evangelisch-reformierten Kirchen zugunsten der protestantischen Schwesterkirchen in den europäischen Kriegsländern. Pfarrer Heinrich Hellstern wird als vollamtlicher Sekretär beauftragt, die «Evangelische kirchliche Hilfs- und Wiederaufbauarbeit» zu organisieren.

1945/46
HEKS leistet Hilfe im kriegsversehrten Europa: 3150 Tonnen Lebensmittel, Kleider und Bücher im Gesamtwert von 5,5 Millionen Franken werden verteilt.

1946
«Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz» mit Geschäftssitz in Zürich und einem Sekretariat zunächst in Genf – heute in Lausanne – bekommt seinen definitiven Namen: HEKS beziehungsweise EPER (Entraide Protestante des Eglises en Ruines).

1948
Aufgrund des Kalten Kriegs leistet HEKS fortan in Osteuropa zwischenkirchliche Hilfe. Dabei wurden vor allem Kirchgemeinden in ihrer kirchlichen und diakonischen Arbeit zugunsten der notleidenden Bevölkerung unterstützt. Zudem initiierte HEKS trotz des eisernen Vorhangs Gemeindepartnerschaften und Begegnungen, also Initiativen, die sich für das Leben und bisweilen Überleben der ideologisch bedrängten Kirchen in den sozialistischen Ländern als unverzichtbar erwiesen.

1949
HEKS übernimmt die «Evangelische Flüchtlingshilfe» und sammelt Geld für die Betreuung der Flüchtlinge in der Schweiz.

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1954 bis 1960: Vom Wiederaufbau in Europa zur internationalen Entwicklungshilfe

Die Kolonien in Afrika und Asien erkämpfen ihre politische Unabhängigkeit. HEKS weitet die Not- und Aufbauarbeit auf diesen Kontinenten aus. Leitidee wird das chinesische Sprichwort: «Gib dem Hungernden einen Fisch, und er wird einen Tag lang satt – lehre ihn fischen, und er wird nie mehr hungern.»

1954–56
HEKS leistet Hilfe in Algerien, sendet Kleiderspenden nach Iran und Jordanien, spendet Bücher und Stipendien für Studierende in Asien.

1958
Mit Kollekten der Zürcher, Aargauer, Basler und Schaffhauser Landeskirchen wird das erste HEKS-Entwicklungsprojekt in Südindien gestartet: eine mechanische Lehrwerkstätte für industrielle Facharbeiter.

1960
Afrika rückt ins Blickfeld: HEKS beteiligt sich am Aufbau des Schulwesens in der Demokratischen Republik Kongo (ehemals Zaïre).

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1961 bis 1969: Grosse Aktionen und grundsätzliche Fragen

Nach dem grossen Elan der ersten Entwicklungsprojekte folgt die Ernüchterung: Es zeigt sich, dass mit Geben nicht genug getan ist; es geht auch darum, weniger zu nehmen. Dieser Grundsatz entspricht der Befreiungstheologie des Dom Helder Câmara, Erzbischof von Olinda und Recife, Brasilien. Er kritisierte insbesondere die Haltung wohlhabender Länder, die ihren Reichtum auf Kosten der Armen vergrössern. Die Kirchen und Hilfswerke in der Schweiz stellen sich dieser Herausforderung.

1961/62
Die reformierten Kirchen in der Schweiz starten die zweijährige Aktion «Brot für Brüder» (heute «Brot für alle») und sammeln 15,7 Millionen Franken für Entwicklungshilfsprojekte von HEKS und den evangelischen Missionen.

1964

Der Theologe André Bieler fordert im Kirchenbund mehr Entwicklungshilfe: drei Prozent des Volkseinkommens. Die Idee führt 1968 zur Gründung der Organisation «Erklärung von Bern».

1968
Pfarrer Hans Schaffert wird neuer Zentralsekretär des HEKS.


Martin Luther King wird ermordet. In der Schweiz führen Reformierte und Katholiken erstmals eine gemeinsame Hilfsaktion für die Opfer des Biafrakrieges durch (Joint Church Aid). Mit der Unterstützung des «Delta Ministry»-Projekts im US-Staat Mississippi setzt HEKS ein Zeichen für die Gleichberechtigung der Schwarzen in den USA.

1969
Die Aktion «Brot für Brüder» wird zusammen mit dem katholischen Fastenopfer und der Schweizerischen Auslandhilfe (künftig Swissaid) durchgeführt.

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1970 bis 1979: Katastrophenhilfe und Entwicklungspolitik

HEKS baut den Bereich «Information» aus. Es werden Konferenzen zur Bekämpfung der Unterdrückung und des Rassismus durchgeführt.

1970
HEKS stellt sich auf die Seite rassistisch unterdrückter Bevölkerungsgruppen insbesondere in Angola, Rhodesien und Südafrika. Hochwasserkatastrophen wie in Nordafrika und Osteuropa, Erdbeben in der Türkei und Peru oder die Sturmflut in Ostpakistan veranlassen HEKS, einen eigenen Katastrophendienst aufzubauen.

1975
Ende des Vietnamkrieges. HEKS engagiert sich nach Jahren der Nothilfe in einem umfangreichen Aufbauprogramm.

1978
Zur Förderung basisbezogener Entwicklungsarbeit werden die Beziehungen zu Hilfswerken ausgeweitet sowie zu Menschenrechtsgruppen, Basisbewegungen in Afrika, Asien, Lateinamerika und im Nahen Osten.

1979
Weihnachtsaktion für Kambodscha: HEKS erzwingt die erste Landung eines Flugzeuges mit Hilfsgütern in Phnom Penh und setzt damit ein Signal für umfassende humanitäre Hilfe in diesem zerstörten und isolierten Land.

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1980 bis 1989: Das Engagement für Gerechtigkeit und Antirassismus wird zur innenpolitischen Herausforderung

Die Arbeit von HEKS wird im Rahmen der politischen Debatten diskutiert.

1980
In der Schweiz findet erstmals der «Tag des Flüchtlings» statt. Anhaltende Flüchtlingszuwanderungen lassen den Flüchtlingsdienst zur personell grössten Abteilung anwachsen.

1984
Zentralsekretär Pfarrer Hans Schaffert tritt in den Ruhestand und wird von Alfred Schmid abgelöst.

1985–87
HEKS eröffnet zusammen mit Partnerorganisationen Rechtsberatungsstellen für Asylsuchende in Schweizer Städten. HEKS unterstützt Programme für Flüchtlinge und Vertriebene im südlichen Afrika, in Afghanistan, Eritrea, Tigray, Libanon, EI Salvador, Guatemala, Mexiko und den Philippinen.

1988
HEKS initiiert zusammen mit dem Kirchenbund und dem Institut Glaube in der 2. Welt den seither jährlich durchgeführten «Osteuropatag» in Bern.

1989
Der Ostblock zersplittert, dies bedeutet das Ende des Kalten Krieges. Für HEKS öffnen sich neue Aufgabenbereiche, zum Beispiel die Aufbauhilfe in Osteuropa. Zentralsekretär Alfred Schmid tritt zurück, Nachfolger wird Betriebswirtschafter Heinz Kohler.

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1990 bis 1996: Wende in Osteuropa

Die Wende in Osteuropa, das Ende der Apartheid in Südafrika und die weltweite Demokratie- und Friedensbewegung machen vielerorts den Weg für Aufbauprogramme frei. In Osteuropa entstehen kirchliche Hilfswerke für Diakonie und Entwicklungsarbeit. Im Balkan und in Ruanda führen entflammte Nationalismen zu Bürgerkriegen.

1991
Auf dem Balkan bricht Krieg aus und löst eine neue Fluchtwelle aus. Bis zum Dayton-Friedensabkommen 1995 und für gross angelegte Wiederaufbauhilfe wendet HEKS sechzig Millionen Franken auf.

1992
Kolumbus-Jahr (1492–1992): Die HEKS-Partnerin Rigoberta Menchú, guatemaltekische Quiché-Indianerin, erhält den Friedensnobelpreis.

1993
Aufgrund des Balkankriegs fliehen erneut viele Menschen. HEKS fordert für die Gewaltflüchtlinge einen eigenen Status im Asylrecht. Der Kirchenbund erweitert den Auftrag von HEKS auf sozial Benachteiligte in der Schweiz.

1994
Anlässlich der Wahlen in Südafrika und Moçambique koordiniert HEKS für die Schweiz die internationale kirchliche Wahlbeobachtung. HEKS leistet Nothilfe für Kriegsopfer und Flüchtlinge nach dem Genozid in Rwanda.

1995
HEKS unterstützt die Agrarreform in Lateinamerika und setzt sich für Vertriebene und Landlose ein. Zweite Friedensmission in Südmexiko. HEKS beteiligt sich an der internationalen Kampagne gegen Personenminen. Es folgt der Aufbau verschiedener Inlandprojekte in den Bereichen  Wohnungsvermittlung für sozial Schwache, Beratung und Hilfe für Arbeitslose.

1996
Zentralsekretär Heinz Kohler stirbt unerwartet am 26. November. Bis zur Wahl des neuen Zentralsekretärs Franz Schüle (1998) führt Ruedi Renfer (Secrétaire Romand) die Geschäfte des HEKS.

HEKS nimmt beim Wiederaufbau auf dem Balkan eine Brückenfunktion wahr und leistet Nothilfe auf allen Seiten.

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1997 bis 2007: Neuausrichtung der Inlandarbeit und immer grösseres Gewicht auf die Soforthilfe

Vor Ort und in der Schweiz wird den Opfern und Flüchtlingen des Kosovo-Kriegs geholfen. Dennoch wird, da das Bundesmandat entfällt, die Flüchtlingsbetreuung in der Schweiz eingestellt. Die Inlandarbeit orientiert sich neu an Migrantlnnen allgemein. Immer häufiger muss HEKS nach Natur- und Kriegskatastrophen Überlebenshilfe leisten.

1997
Aus Nothilfegeldern wird ein Fonds für Friedensarbeit eingerichtet.

Übergabe des HEKS-Archivs an das Bundesarchiv in Bern, um die Dokumente der Forschung zugänglich zu machen.

1998
Pfarrer Franz Schüle, zuletzt Leiter des Europadienstes, wird neuer Zentralsekretär. HEKS leistet Nothilfe nach dem verheerenden Wirbelsturm «Mitch» in Zentralamerika. Lancierung des neuen HEKS-Magazins «HANDELN».

1999
Am 24. März bricht im Kosovo Krieg aus. HEKS beteiligt sich an Nothilfe- und Wiederaufbauprojekten in Mazedonien, Albanien, Ex-Jugoslawien und im Kosovo bis 2001. Zehntausende Flüchtlinge kommen in die Schweiz. Viele von ihnen werden von HEKS unterstützt.

2000
Neben Hilfsaktionen nach Überschwemmungen im Wallis und in Norditalien hilft HEKS auch abseits der Öffentlichkeit: nach einer Dürreperiode in Südindien und Unwetterkatastrophen in Vietnam, Kambodscha und Moçambique.

2001
Die Ereignisse des 11. September führen zum Krieg in Afghanistan. Für die Bedürftigen in Afghanistan hat die Hilfe von HEKS ganz besondere Bedeutung, denn sie wird von «christlichen Brüdern» aus einem christlichen Land erbracht.

Im Inland geht eine über 50-jährige Geschichte zu Ende: HEKS verliert das Bundesmandat für Flüchtlingsfürsorge und beendet die Flüchtlingsbetreuung.

2002
Aktion «Frieden schmieden»: Vier kambodschanische Schmiede reisen durch die Schweiz und zeigen auf öffentlichen Plätzen mit Hammer und Amboss, wie sie aus Bombensplittern und alten Blattfedern neue Werkzeuge herstellen.

2003
HEKS leistet schnelle und unbürokratische Nothilfe nach dem Erdbeben im iranischen Bam und für die Zivilbevölkerung im irakischen Kriegsgebiet.

Im Rahmen der Kampagne «Kinder brauchen Frieden» begeistern drei jugendliche Hip-Hopper aus Kolumbien an Schulen und in Gemeinden mit ihrem Rap und afrokolumbianischem Volkstanz.

2004
Der Verein HEKS geht in eine Stiftung über. Der Stiftungsrat ist das oberste Organ der Stiftung. Er besteht aus sechs bis neun Personen, wovon eine Person durch den Rat des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) und die restlichen Personen durch die Abgeordnetenversammlung SEK gewählt werden. Die Amtsdauer eines Stiftungsrates oder einer Stiftungsrätin beträgt vier Jahre.

6000 Kerzen in Form einer Aids-Schlaufe erleuchten auf dem Bundesplatz den Auftakt zur Petition «Afrika braucht Medikamente – jetzt!»

2005
Ein Jahr der Katastrophen: HEKS leistet Nothilfe nach dem Seebeben in Asien, nach Unwetterkatastrophen in Rumänien, Südmexiko und Guatemala, nach dem Erdbeben in Kaschmir sowie in Niger und im Sudan.

2006
HEKS feiert sein 60-jähriges Bestehen mit verschiedenen Anlässen. Der HEKS-Osteuropatag bildet den Auftakt, Vorträge in Gemeinden und Synoden folgen, und im September findet in Bern eine Fachtagung unter dem Titel «Die Rolle der Kirchen in Versöhnungsprozessen» statt.

2007
Am 1. Juli tritt der neue Direktor, Ueli Locher, die Nachfolge von Franz Schüle an.

Mit der Kampagne «Gib e Geiss!» sammelt HEKS Spenden gegen Hunger und Armut in den Ländern des Südens und Ostens. Zwischen Mai und Oktober finden neunzehn Standaktionen statt. Für 30 Franken kann die Schweizer Bevölkerung symbolisch eine Geiss spenden.

Die «Koordination Humanitäre Hilfe» ist seit dem 1. Januar 2007 vollends in den Bereich Ausland integriert. In den vom Tsunami betroffenen Gebieten schliesst HEKS zwei grosse Projekte zum Wiederaufbau von Häusern in Sri Lanka und Indien ab. Bangladesch wird zweimal von Unwetterkatastrophen heimgesucht. HEKS leistet humanitäre Hilfe mit lebensnotwendigen Gütern und Material für die Wiederherstellung von Unterkünften.

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2008 bis 2012: Neue Strategie

Mit der neuen Strategie hat HEKS seine thematische Positionierung angepasst. Die Schwerpunktthemen im Ausland sind die Entwicklung ländlicher Gemeinschaften, Friedensförderung und Konfliktbewältigung, Humanitäre Hilfe sowie zwischenkirchliche Hilfe. Im Inland konzentriert sich HEKS auf die soziale Integration und auf die Anwaltschaft sozial Benachteiligter.

2008
Der schwelende Konflikt zwischen der Russischen Föderation und Georgien um die Region Südossetien eskaliert. HEKS leistet Soforthilfe für die Opfer. Auch in China, Äthiopien, Haiti und Simbabwe leistet HEKS Humanitäre Hilfe. HEKS unterstützte zudem auf vielfältige Art und Weise die Entwicklung ländlicher Gemeinschaften.
HEKS verabschiedet die neue Strategie 2008-2012 und präsentiert einen neuen Webauftritt. Zudem hat HEKS den Rezertifizierungsprozess des ZEWO-Gütesiegels absolviert und die Zertifizierung mit dem NPO-Code, einem Label für Corporate Governance, erhalten.
Die HEKS Weihnachtsaktion Hilfe schenken – Kleine Geschenke mit grosser Wirkung ist ein voller Erfolg.

2009
2009 leistete HEKS in insgesamt sechs Ländern Humanitäre Hilfe. Dies etwa während der Hungersnot und der sich anbahnenden Choleraepidemie in Simbabwe sowie nach Katastrophen im Kongo, in Pakistan, Indonesien, Georgien und auf den Philippinen.

HEKS hat einen Bericht erstellt, der Bilanz zieht über die zurückliegenden Jahrzehnte der Zwischenkirchlichen Hilfe von HEKS. Dabei wurde den Veränderungen in Osteuropa nach dem Fall der Mauer ein besonderes Augenmerk geschenkt.

Projekte zur Stärkung von Friedensbewegungen unterstützt HEKS etwa in Kolumbien, Palästina, Guatemala.
HEKS setzt den Kampf um Landrechte ins Zentrum seiner Sammelkampagne «Im Kleinen Grosses bewirken».

2010
Soforthilfe leistet HEKS nach dem Erdbeben in Haiti, dem Taifun auf den Philippinen, der Dürre im Niger sowie nach den Überschwemmungen in Pakistan, Kolumbien und Albanien.

Im Zentrum der neuen Inlandkampagne «Blickwechsel» steht die soziale Integration. Dank Begegnungen zwischen prominenten Persönlichkeiten und Teilnehmenden von HEKS-Integrationsprojekten wird eine breite Öffentlichkeit für das Anliegen sensibilisiert.

HEKS hat unter dem Titel «Mein Hilfswerk» eine Aktion durchgeführt, bei der sich die Bevölkerung zum zukünftigen Auftritt des Hilfswerks äussern konnte. Von den über 10‘000 Personen, die sich an der Abstimmung beteiligten, sprachen sich 80 Prozent für die Beibehaltung des Namens HEKS/EPER aus.

Im Bereich Zwischenkirchliche Hilfe unterstützt HEKS BewohnerInnen von Roma-Siedlungen bei der Sanierung ihrer Häuser und Hütten. Jugendliche Roma werden beruflich ausgebildet, damit sie besseren Zugang zum Arbeitsmarkt haben.

2011

Per Anfang Januar ergänzen zwei neue Mitglieder den HEKS-Stiftungsrat: Jacques-André Schneider (Genf, Jahrgang 1952) und Martin Stingelin (Pratteln, Jahrgang 1957). Roland Decorvethat den Stiftungsrat von HEKS per Ende 2010 verlassen.

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HEKS – die Tradition des Helfens

Seit 1946 leistet HEKS dort Hilfe, wo sie bitter nötig ist: bei den ärmsten Menschen dieser Welt, unabhängig von Kultur, Religion oder Konfession.

Im Juni 1944 beschliesst die Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) eine Aktion zur Hilfe der Opfer des Zweiten Weltkrieges. Mitglieder verschiedener Kantonalkirchen gründen daraufhin eigene Aktionen, und der SEK setzt nach Kriegsende einen Pfarrer halbamtlich für die Koordination ein. Das genügt jedoch bei weitem nicht, und so wird beschlossen, alle kantonalen Aktionen zu bündeln: Daraus erfolgt die Gründung des HEKS.

Am 1. Januar 1946 nimmt HEKS im Auftrag der Evangelisch-reformierten Landeskirchen seine Arbeit auf. Seither stellt HEKS Hoffnung gegen Resignation und setzt christliche Nächstenliebe in Taten um.

Kontakt:
HEKS, Seminarstrasse 28, Postfach, CH-8042 Zürich, Telefon +41 (0)44 360 88 00, info@heks.ch | Spendenkonto 80-1115-1