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HEKS leistet 450‘000 Franken Soforthilfe für syrische Flüchtlinge in der Türkei

Seit über fünf Jahren tobt in Syrien ein unerbittlicher Krieg, dem bereits Zehntausende von Menschen zum Opfer gefallen sind. Internationale Hilfsorganisationen erhalten keinen oder nur unter grössten Schwierigkeiten Zugang zur notleidenden Zivilbevölkerung vor Ort. HEKS fokussiert deshalb seine humanitäre Nothilfe für syrische Flüchtlinge auf die angrenzenden Nachbarländer. So werden neu in der Türkei bedürftige Flüchtlingsfamilien mit Voucher-Karten zum Kauf von lebensnotwendigen Gütern wie Lebensmittel und Hygieneartikel unterstützt. HEKS unterstützt das Projekt von «Support to Life» in der Provinz Sanliurfa mit insgesamt 450'000 Franken und intensiviert damit sein Engagement für Flüchtlinge im Nahen Osten.

Foto: ©STL/Natalia Sancha



In Syrien sind 13,5 Millionen Menschen dringend auf humanitäre Hilfe, angewiesen. Zudem haben sich inzwischen 4,8 Mio. Flüchtlinge in die angrenzenden Nachbarländer gerettet. 

Mit 2,7 Millionen Menschen hat die Türkei in der Region den grössten Anteil an Flüchtlingen aufgenommen. Allein in der südosttürkischen Provinz Sanliurfa haben 390'000 Menschen Zuflucht vor Gewalt und Verfolgung gefunden, das entspricht 21 Prozent der lokalen Bevölkerung

Nur gerade zehn Prozent der syrischen Flüchtlinge in der Türkei haben indessen Unterkunft in jenen Lagern erhalten, die von den türkischen Behörden verwaltet werden. Die grosse Mehrheit muss stattdessen weiter unter desolaten Zuständen teuer zur Miete wohnen. Angesichts der legalen Beschränkungen haben diese Flüchtlinge auch kaum eine Möglichkeit, ein Einkommen zu erzielen. Die meisten von ihnen leben deshalb weit unter der Armutsgrenze und sind auf Unterstützung von Hilfsorganisationen angewiesen.

Zusammen mit seiner türkischen Partnerorganisation «Support to Life» wird HEKS deshalb im Rahmen eines vorerst auf fünf Monate ausgerichteten Soforthilfeprogramms in der Provinz Sanliurfa an 500 besonders bedürftige Flüchtlingsfamilien (ca. 2900 Personen) aufladbare Voucher-Karten abgeben. Mit diesen können sich die Flüchtlinge in Geschäften bargeldlos mit dringend benötigten Lebensmitteln und Hygieneartikeln versorgen. Während fünf Monaten werden jedem Familienmitglied monatlich jeweils 21 US-Dollar auf die Karte geladen, die jedoch lediglich zum Waren-, nicht aber zu einem Bargeldbezug berechtigt.

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Juni 2016

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