Nothilfe für Betroffene der Coronakrise - weltweit und in der Schweiz
Faysal Ahmad
Corona-Krise

HEKS hilft in der Not. Weltweit und in der Schweiz

Corona-Pandemie: HEKS hilft in der Not. Soforthilfe weltweit und in der Schweiz

Das Corona-Virus liess die Welt Anfang dieses Jahres aus den Fugen geraten und hat das Leben von uns allen auf die eine oder andere Weise verändert. Für viele Menschen in der Schweiz wie auch im Ausland sind insbesondere die mittel- und langfristigen Folgen der Pandemie, die nun erst langsam sicht- und spürbar werden, eine existenzielle Bedrohung. HEKS setzt sich in der Schweiz und in seinen Projekten weltweit dafür ein, diesen Menschen langfristig zur Seite zu stehen.

In seinen Projekten im Ausland unterstützt HEKS verschiedene Hygiene- und Sensibilisierungsmassnahmen, um besonders gefährdete Menschen vor dem Virus zu schützen. Gleichzeitig gilt es jetzt, die mittel- und langfristigen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Menschen in unseren Projekten, insbesondere die wirtschaftlichen Folgen, zu analysieren und mit entsprechenden Projektkomponenten darauf zu reagieren. Denn unzählige im informellen Sektor arbeitende Menschen haben gleichsam über Nacht ihre Existenzgrundlage verloren.

In der Schweiz ist HEKS nahe bei denjenigen Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen zu den Verletzlichsten innerhalb unserer Gesellschaft gehören: Ältere MigrantInnen, Sans-Papiers, Geflüchtete, Langzeitarbeitslose sowie Menschen, die von Obdachlosigkeit oder einer Suchtproblematik betroffen sind. Arbeitsplatzverlust und Social Distancing machen es für diese Menschen noch schwieriger, sozialen Anschluss zu finden. HEKS unterstützt sie dabei, diese schwierige Zeit der sozialen Isolation durchzustehen, ihr Recht auf staatliche Hilfe geltend zu machen oder in den Arbeitsmarkt zurückzufinden.

So vielfältig wirkt HEKS

HEKS hilft Corona-Betroffenen - auch Minderheiten in Bangladesch
HEKS
Bangladesch
Hilfe für Adivasi

Viele am Existenzminimum lebende Dalit- und Adivasi-Gemeinschaften sind wegen des Lockdowns in eine akute Notlage geraten und haben ihren gesamten Besitz verkaufen müssen. HEKS hat ein auf 18 Monate angelegtes Hilfs- und Rehabilitierungsprojekt in die Wege geleitet, das Adivasi, Dalit und andere unterprivilegierte Betroffene mit Bargeld, aber auch mit Geflügel oder landwirtschaftlichen Gütern unterstützt, damit die Menschen sich wieder eine Existenz aufbauen können.

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HEKS hilft Corona-Betroffenen in der Schweiz
Sabine Buri
Schweiz
Soziale Kontakte trotz Social Distancing

Einer Risikogruppe zugehörig, leiden viele ältere MigrantInnen in der Schweiz unter sozialer Isolation. Sprachbarrieren und geringe Kenntnis des Sozialsystems erschweren ihnen den Zugang zu öffentlichen Angeboten. HEKS pflegt mit MigrantInnen über 55 regelmässigen Kontakt, informiert sie in verschiedenen Sprachen, schult sie im Umgang mit digitalen Medien und unterstützt sie dabei, die gesellschaftliche Isolation zu durchbrechen.

Corona-Pandemie - HEKS hilft in Venezuela
HEKS
Venezuela
Desinfektion von Spitälern

Um die Ausbreitung des Virus in Venezuela einzudämmen, desinfiziert HEKS zusammen mit einer lokalen Gesundheitsorganisation Lateinamerikas grösstes Universitätsspital in Caracas. HEKS ist derzeit im Gespräch mit dem venezolanischen Gesundheitsministerium wie auch mit internationalen Organisationen, um diese Desinfektionsmassnahmen auf weitere Teile des Landes auszubreiten.

HEKS hilft Haiti in der Coronakrise
Marc Lee Steed
Haiti
Menschen schützen

Das HEKS-Büro vor Ort setzt alles daran, dass die Bevölkerung in der Region Grand’Anse sich besser vor dem Virus schützen kann. So werden etwa vorgängig gebaute Handwasch-Einrichtungen ausgebessert und neue installiert, zum Beispiel auf Märkten. In Zusammenarbeit mit lokalen Nähateliers lässt HEKS 50'000 Schutzmasken produzieren. Öffentliche Einrichtungen wie Spitäler, Heime oder Strafanstalten in der Grand’Anse werden zudem mit Seife, Chlor und Schutzmaterial versorgt.

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HEKS-Projekt Chèques-emploi
Luca da Campo
Schweiz
An der Seite von Sans-Papiers

Viele Sans-Papiers und MigrantInnen arbeiten im Stundenlohn in Privathaushalten. In Folge des Corona-Lockdowns haben sie ihre Arbeit verloren und konnten sie teilweise bis heute nicht wieder aufnehmen. Ihre Not ist existenziell. In Genf informiert HEKS Betroffene in verschiedenen Sprachen und unterstützt sie dabei, ihre Rechte und staatliche Hilfe einzufordern. Zudem vermittelt HEKS Lebensmittelgutscheine von «Colis du Coeur».

HEKS hilft in Bangladesch - Flüchtlingscamps von Corona betroffen
HEKS
Bangladesch
Unterstützung von Gesundheitszentren

In den Rohingya-Flüchtlingslagern im Süden von Bangladesch unterstützt HEKS Gesundheitseinrichtungen beim Aufbau von Hygieneinfrastrukturen und schult das Gesundheitspersonal zu Themen wie Hygiene und Infektionsprävention. Zudem wird neu per Radio über Hygienemassnahmen informiert. Die im März sistierten Projekte zur Verbesserung der Camp-Infrastruktur konnten wieder aufgenommen werden.

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HEKS hilft Corona betroffenen - Helfen Sie mit
Sabine Buri
Honduras
Saatgut als Strategie für die Ernährungssicherung

Um die Nahrungsversorgung auch in Zeiten von COVID-19 sicherzustellen, erhalten Kleinbauernfamilien zusätzliches Mais- und Bohnen-Saatgut um ihre Produktion auszudehnen. Das Saatgut können sie nach der Ernte in der Form von Produkten oder mit Geld zurückerstatten. So können die Kleinbauern mehr produzieren und ihre Ernährung sicherstellen. Zudem vergibt HEKS zinslose Kredite an «Cajas ruralas», damit diese Mais und Bohnen für das Dorf lagern und somit der Spekulation entziehen können.

Verteilung Lebensmittel- und Hygienepakete in Syrien
SARC
Syrien
Hilfe für intern Vertriebene

Der Krieg in Syrien dauert nun schon fast 10 Jahre und die bewaffneten Auseinandersetzungen und Bombenangriffe töten und vertreiben weiterhin viele Menschen. Schon seit mehreren Jahren leistet HEKS in Syrien Nothilfe für intern Vertriebene und andere verletzliche Gruppen. Über seine Partnerorganisationen verteilt HEKS im Rahmen seines COVID-19-Aktionsplans Lebensmittel und Hygieneartikel an Familien und verletzliche Personen in der ländlichen Umgebung von Damaskus.

Um die vielfältigen Herausforderungen zu meistern, sind wir weiterhin auf Ihre Unterstützung angewiesen. Mit Ihrer Spende schützen Sie die Bedürftigsten vor den dramatischen Folgen der Corona-Pandemie.

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Herzlichen Dank für Ihre Solidarität.

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100
z. B. für 50 Kilo Maissaatgut für 5 Familien in Honduras.
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z. B. für Essenspakete für 8 Familien in Bangladesch.
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360
z. B. für die Unterstützung von Familien in Existenznot in der Schweiz.
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