Nothilfe für Betroffene der Coronakrise - weltweit und in der Schweiz
Faysal Ahmad
HEKS-Projekte

Corona-Krise: HEKS hilft in der Not. Weltweit und in der Schweiz

Corona-Pandemie: HEKS hilft in der Not

Das Corona-Virus liess die Welt im Frühling 2020 aus den Fugen geraten und hat das Leben von uns allen auf die eine oder andere Weise verändert. Für viele Menschen in der Schweiz wie auch im Ausland sind insbesondere die mittel- und langfristigen Folgen der Pandemie, die erst jetzt sicht- und spürbar werden, eine existenzielle Bedrohung. HEKS setzt sich in der Schweiz und in seinen Projekten weltweit dafür ein, diesen Menschen langfristig zur Seite zu stehen.

In seinen Projekten im Ausland unterstützt HEKS verschiedene Hygiene- und Sensibilisierungsmassnahmen, um besonders gefährdete Menschen vor dem Virus zu schützen. Gleichzeitig gilt es jetzt, die mittel- und langfristigen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Menschen in unseren Projekten, insbesondere die wirtschaftlichen Folgen, zu analysieren und mit entsprechenden Projektkomponenten darauf zu reagieren.

In der Schweiz ist HEKS nahe bei denjenigen Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen zu den Verletzlichsten innerhalb unserer Gesellschaft gehören: Ältere MigrantInnen, Sans-Papiers, Geflüchtete, Langzeitarbeitslose sowie Menschen, die von Obdachlosigkeit oder einer Suchtproblematik betroffen sind. Arbeitsplatzverlust und Social Distancing machen es für diese Menschen noch schwieriger, sozialen Anschluss zu finden. HEKS unterstützt sie dabei, diese schwierige Zeit der sozialen Isolation durchzustehen, ihre Rechte einzufordern oder in den Arbeitsmarkt zurückzufinden.

So vielfältig wirkt HEKS

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HEKS hilft Corona-Betroffenen - auch Minderheiten in Bangladesch
HEKS
Bangladesch
Hilfe für Adivasi

Viele am Existenzminimum lebende Dalit- und Adivasi-Gemeinschaften sind aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise in eine akute Notlage geraten. Viele haben während des landesweiten Lockdowns ihren gesamten Besitz verkaufen müssen, um überleben zu können. Ein Hilfs- und Rehabilitationsprojekt des HEKS unterstützt Adivasi, Dalit und andere unterprivilegierte Haushalte mit Bargeld, aber auch mit Geflügel oder landwirtschaftlichen Gütern, damit die Menschen sich wieder eine Existenz aufbauen können.

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HEKS hilft Corona-Betroffenen in der Schweiz
Sabine Buri
Schweiz
Soziale Kontakte trotz Social Distancing

Viele ältere MigrantInnen in der Schweiz leiden während und nach der Corona-Pandemie unter der sozialen Isolation. Sprachbarrieren und geringe Kenntnis des Sozialsystems erschweren ihnen den Zugang zu öffentlichen Angeboten. HEKS informiert MigrantInnen über 55 in verschiedenen Sprachen, fördert ihren sozialen Austausch, bietet Gymnastik- und Computerkurse an und unterstützt sie dabei, die gesellschaftliche Isolation zu durchbrechen.

Corona-Pandemie - HEKS hilft in Venezuela
HEKS
Venezuela
Desinfektion von Spitälern

Um die Ausbreitung des Virus in Venezuela einzudämmen, desinfiziert HEKS zusammen mit einer lokalen Gesundheitsorganisation Lateinamerikas grösstes Universitätsspital in Caracas. In der folgenden Projektphase weitet HEKS die Desinfektionsmassnahmen nun auf weitere Teile des Landes aus, insbesondere auf schlechter ausgerüstete Gesundheitszentren in den Grenzregionen zu Kolumbien.

HEKS-Projekt Chèques-emploi
Luca da Campo
Schweiz
Unterstützung für Hausangestellte

Beschäftigte in der Hauswirtschaftsbranche leben grundsätzlich mit einer hohen beruflichen und existenziellen Unsicherheit. Im Zuge der Pandemie hat sich ihre Situation nochmals verschlechtert. Im Kanton Waadt informiert HEKS Hausangestellte über ihre Rechte, erinnert Arbeitgebende an ihre gesetzlichen Verpflichtungen und bietet administrative Unterstützung für diejenigen, die ihre Angestellten bei der Sozialversicherung anmelden möchten.

HEKS hilft Haiti in der Coronakrise
Marc Lee Steed
Haiti
Menschen schützen

Damit sich die Menschen in der Region Grand’Anse besser vor dem Virus schützen können, hat HEKS eine Reihe von Massnahmen umgesetzt. So wurden etwa in Zusammenarbeit mit lokalen Nähateliers Schutzmasken produziert und öffentliche Einrichtungen wie Spitäler oder Strafanstalten erhielten Hygiene-Pakete mit Seife, Chlor und Schutzmaterial. Ein neues Projekt widmet sich nun insbesondere dem Bau und der Sanierung von Trinkwasser- und Hygieneinfrastrukturen in Schulen und auf lokalen Marktplätzen.

Corona-Nothilfe: Permanences Volantes in Genf
HEKS
Schweiz
An der Seite von Sans-Papiers

Viele Sans-Papiers und MigrantInnen arbeiten im Stundenlohn in Privathaushalten. In Folge der Corona-Krise haben sie ihre Arbeit verloren und konnten sie teilweise bis heute nicht wieder aufnehmen. Ihre Not ist existenziell. In Genf informiert HEKS Betroffene in verschiedenen Sprachen über ihre Rechte als ArbeitnehmerInnen und über bestehende Hilfsangebote. Zudem vermittelt HEKS Lebensmittelgutscheine von «Colis du Coeur».

HEKS hilft in Bangladesch - Flüchtlingscamps von Corona betroffen
HEKS
Bangladesch
Unterstützung von Gesundheitszentren

Um eine Ausbreitung von Covid-19 in den Rohingya-Flüchtlingslagern zu verhindern, unterstützt HEKS Gesundheitseinrichtungen beim Aufbau von Hygieneinfrastrukturen und schult das Gesundheitspersonal. Die Flüchtlinge erhalten Unterstützung bei der Verbesserung und Reparatur ihrer Unterkünfte und ein Cash for Work Programm trägt dazu bei, die Camp-Infrastruktur, etwa die Zufahrtsstrassen zu den Gesundheitseinrichtungen, auszubessern.

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Brückenbauerinnen Gundeli (HEKS Nr. 520.027)
Sabine Buri
Schweiz
Eltern stärken, Kinder fördern

Für Eltern mit Migrationshintergrund, die über ein geringes Bildungsniveau verfügen oder die Landessprache kaum beherrschen, ist es während und nach der Corona-Pandemie besonders schwierig, ihre Kinder auf deren Entwicklungsweg bestmöglich zu unterstützen. In den Kantonen Basel und Neuchâtel bietet HEKS diesen Eltern deshalb Beratung und Orientierung in verschiedenen Sprachen und unterstützt sie mit Ideen für die Freizeitgestaltung der Kinder.

Verteilung Lebensmittel- und Hygienepakete in Syrien
SARC
Syrien
Hilfe für intern Vertriebene

Die syrischen Gesundheitsbehörden haben nicht die Mittel, um in angemessener Weise auf Covid-19 zu reagieren. Es fehlt an medizinischem Personal, Schutzausrüstung, Tests, Hygieneartikeln, an allem. Gemeinsam mit seinen syrischen Partnerorganisationen unterstützt HEKS in Syrien intern vertriebene und andere besonders verletzliche Menschen mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Schutzausrüstung.

Trinkwasser und Latrinen für Gesundheitszentren und Schulen
HEKS/Abinet Teshome
Äthiopien
Zugang zu sauberem Wasser

In Äthiopien stellt HEKS durch den Bau von Versorgungsreservoirs, Pipelines und Wasserstellen die Wasserversorgung von Dörfern sicher und verbessert in Grundschulen und Gesundheitszentren durch die Installation von Wasseranschlüssen und Latrinen die sanitären Anlagen. Zudem werden die Schulkinder über Hygienepraktiken aufgeklärt.

Um die vielfältigen Herausforderungen zu meistern, sind wir weiterhin auf Ihre Unterstützung angewiesen. Mit Ihrer Spende schützen Sie die Bedürftigsten vor den dramatischen Folgen der Corona-Pandemie.

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