Medienmitteilung vom 27. April 2022

Auf gesunder finanzieller Basis gemeinsam in die Zukunft

Das vergangene Jahr stand für HEKS und Brot für alle organisatorisch im Zeichen der Fusion der beiden Hilfswerke. Die erste gemeinsame Jahresrechnung per Ende 2021 schloss bei einem Ertrag von 98,8 Mio. Franken mit einem guten Betriebsergebnis von 9,6 Mio. Franken.

Mit dem Eintrag ins Handelsregister am 22. November 2021 wurde der Zusammenschluss von HEKS und Brot für alle rechtsgültig. Und seit dem 1. Januar 2022 tritt das neue Werk unter dem Namen Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (HEKS) mit neuem visuellem Auftritt auch operativ in Erscheinung. Das neue Logo steht dabei sowohl für den Aufbruch in eine gemeinsame Zukunft als auch für die Kontinuität in der Programmarbeit und im entwicklungs- und gesellschaftspolitischen Engagement von HEKS.
 

Mit ihrem Zusammenschluss haben HEKS und Brot für alle ihre Position und ihre Konkurrenzfähigkeit in einem zunehmend kompetitiven Umfeld gestärkt. Gleichzeitig kann die Wirkung der Projekte und Aktivitäten im Inland wie im Ausland verstärkt werden. Dabei schafft insbesondere die Verknüpfung von Entwicklungspolitik und Programmarbeit im In- und Ausland sinnvolle Synergien.

Gutes Jahresergebnis

Die erste konsolidierte Jahresrechnung 2021 kann wegen des Zusammenschlusses der beiden Organisation nicht mit den Vorjahren verglichen werden. Sie zeigt jedoch, dass das fusionierte Hilfswerk auch finanziell auf einem gesunden Fundament steht. Der Betriebsertrag stieg auf 98,8 Mio. Franken und der Aufwand auf 89,2 Mio. Franken. Daraus resultierte ein gutes operatives Betriebsergebnis von 9,6 Mio. Franken, das grösstenteils bestehenden Fonds im In- und Ausland zugewiesen wurde.

Insgesamt setzte HEKS 2021 74,3 Mio. Franken für 217 Projekte im Ausland und in der Schweiz ein. Mit 13,8 Mio. Franken wurden Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa unterstützt. Weitere 2,1 Mio. Franken kamen der Kirchlichen Zusammenarbeit in Osteuropa und im Nahen Osten zugute. Und für 16,3 Mio. Franken leistete HEKS weltweit humanitäre Hilfe nach Dürre- und Naturkatastrophen sowie in Konfliktgebieten.

In der Schweiz setzte HEKS 27,6 Millionen Franken ein: 17,7 Mio. Franken für Projekte zur Förderung der Integration von sozial benachteiligten Menschen und 9,4 Mio. für die Rechtsberatung von Asylsuchenden, anerkannt Geflüchteten und weiteren Zielgruppen. Der Anteil der Verwaltungskosten am Gesamtaufwand (14,7 Mio. Franken) belief sich auf 16,5 Prozent. Damit liegt auch das fusionierte Hilfswerk deutlich unter dem Höchstwert der Zewo-zertifizierten Non-Profit-Organisationen (25 Prozent).

Die Jahresberichte von HEKS und Brot für alle für 2021 erscheinen letztmals in der gewohnten äusseren Form, wurden aber bereits in einer Publikation zusammengefasst.

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Dieter Wüthrich
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