Medienmitteilung vom 16. April 2020

Corona-Pandemie: HEKS baut seine Unterstützungsangebote weiter aus

Im Rahmen seines Soforthilfe-Programms für Menschen, die wegen der Corona-Pandemie in Not geraten sind und deshalb Unterstützung brauchen, baut HEKS seine Angebote sowohl in der Schweiz wie auch in den Projektländern im Ausland laufend aus.

Nachdem Anfang April das Hilfetelefon der HEKS-Regionalstelle Zürich/Schaffhausen seinen Betrieb aufgenommen hat, startet in diesen Tagen ein ähnliches Projekt in der Nordwestschweiz. Erfahrene JuristInnen der HEKS-Regionalstelle Aargau/Solothurn bieten dienstags bis freitags jeweils von 14 bis 16 Uhr unter der Nummer 062 824 60 24 eine kostenlose telefonische Beratung rund um die Themen Wohnen und Arbeiten an und geben Hilfesuchenden Unterstützung bei der Suche nach konkreten Lösungen. Demnächst wird zudem das schweizweit nutzbare, mehrsprachige HEKS-Hilfetelefon zur Verfügung stehen. Dieses Angebot unterstützt Personen, die keine der vier Landessprachen sprechen bzw. verstehen und dringend auf eine interkulturelle Übersetzung angewiesen sind.

Wie bereits in der Ostschweiz bietet HEKS schliesslich auch in der Region Bern in Zusammenarbeit mit Freiwilligen eine kostenlose Lern- und Aufgabenhilfe per Videochat an – primär für Kinder ab Kindergarten- bzw. Primarschulalter aus sozial benachteiligten Familien, sekundär auch für Mittel-, Oberstufen- und BerufsschülerInnen.

Corona-Soforthilfe: Produktion von Schutzmasken in Haiti
HEKS

10’000 Schutzmasken gegen das Coronavirus

In Haiti hat HEKS drei Nähwerkstätten in der Region Grand’Anse mit der Herstellung von vorerst 10’000 Schutzmasken beauftragt. Eine erste Verteilung von 500 Masken und 500 Paar Hygiene-Handschuhen ist im Krankenhaus Saint-Antoine, dem lokalen medizinischen Zentrum, erfolgt. Den Frauen und Männern, die diese Masken nähen, ermöglicht diese Arbeit ein willkommenes Zusatzeinkommen.

Zudem wurden einhundert Personen als AnsprechpartnerInnen für die lokale Bevölkerung bestimmt. Ihre Aufgabe ist es, zu überprüfen, ob vorbeugende Massnahmen zum Schutz gegen das Virus getroffen werden, ob Trinkwasser und Seife verfügbar sind und wie es um die Ernährungssicherheit der Menschen bestellt ist. Ausserdem wurden Plakate mit Verhaltensregeln gedruckt und in den Gemeinden ausgehängt. Radiosendungen, die an die wichtigsten Hygienemassnahmen erinnern, werden über lokale Radiostationen in der ganzen Region ausgestrahlt.

Desinfektionsmittel statt Schnaps

Im Savannengebiet des Cerrado in Brasilien arbeitet HEKS bereits seit vielen Jahren mit einer Gruppe von ProduzentInnen von Cachaça (Zuckerrohrschnaps) zusammen. Diese ProduzentInnen haben sich entschieden, die Spirituosen-Produktion vorübergehend einzustellen und stattdessen aus dem Alkohol Desinfektionsmittel (70 Vol.-%) herzustellen. HEKS unterstützt die Kleinbauernfamilien beim Vertrieb und Verkauf des Desinfektionsmittels. Kleinere Mengen konnten bereits verkauft werden. Die Nachfrage nach Desinfektionsmittel ist derzeit enorm und das Projekt wird entsprechend ausgebaut.

Helfen Sie den Menschen in Not in der Schweiz und im Ausland! Vielen Dank!

Dieter Wüthrich
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Dieter Wüthrich

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Mobile: 076 461 88 70
E-Mail: dieter.wuethrich@heks.ch

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