Medieninformation vom 16. April 2018

HEKS-Jahresergebnis 2017: Projektvolumen wurde gesteigert

2017 war für HEKS ein erfolgreiches Jahr. Das Projektvolumen wurde um 8 Millionen Franken gesteigert, was zu einer Erhöhung des Gesamtaufwandes um 9,7 Prozent auf 83,4 Millionen Franken führte. Mit insgesamt 73,2 Millionen Franken unterstützte HEKS gemeinsam mit seinen lokalen Partnerorganisationen rund eine Million Menschen – in der Schweiz und in 33 Ländern weltweit. Gleichzeitig blieb der Betriebsertrag mit 70,8 Millionen Franken auf konstant hohem Niveau. Durch diese Differenz konnte angespartes Kapital aus bestehenden Fonds in die Projektarbeit investiert werden.

Der Anteil der Verwaltungskosten am Gesamtaufwand von 83,4 Millionen Franken betrug 12,7 Prozent. Damit konnte HEKS seine Verwaltungskosten senken und lag auch 2017 deutlich unter dem Durchschnitt der Zewo-zertifizierten Non-Profit-Organisationen (21 Prozent).
HEKS Jahresbericht 2017
Jahresbericht
HEKS wirkt: Zahlen, Fakten, Berichte

Der Jahresbericht vermittelt einen umfassenden und multimedialen Überblick über die Organisation, die Projektarbeit, Kampagnen und weitere Themen im vergangenen Jahr.

31,1 Millionen Franken wurden für 207 Projekte in Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika eingesetzt. In der Entwicklungszusammenarbeit unterstützte HEKS mit 23,6 Millionen Franken rund 498'000 Menschen. 2,4 Millionen Franken kamen den Projekten im Rahmen der Kirchlichen Zusammenarbeit in Osteuropa und im Nahen Osten zugute. Mit 11,2 Millionen Franken unterstützte HEKS rund 422'000 Menschen nach einer Naturkatastrophe oder in Konfliktgebieten mit humanitärer Hilfe. In der Schweiz wurden 29,5 Millionen Franken eingesetzt: Mit 19,8 Millionen Franken förderte HEKS die Integration von sozial Benachteiligten und mit 7,1 Millionen Franken leistete HEKS Rechtsberatung für Asylsuchende, anerkannte Flüchtlinge und weitere Zielgruppen.

Konstanter Betriebsertrag in schwierigem Umfeld

Der Betriebsertrag ging gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Millionen Franken zurück. Während die Beiträge für die Humanitäre Hilfe auf 11,8 Millionen Franken anstiegen, waren die Beiträge für die Entwicklungszusammenarbeit aufgrund der gesunkenen Erträge aus Mandaten und Legaten tiefer als im Vorjahr. Die Dienstleistungserträge und die kantonalen Beiträge für die Inlandarbeit wiederum erhöhten sich um 1,1 Millionen Franken. Insgesamt trugen die fünf Regionalstellen und das Secrétariat romand mit den erbrachten Dienstleistungen 24 Prozent zum Ertrag bei. Die Kantonalkirchen, lokalen Kirchgemeinden und weitere kirchliche Organisationen steuerten 21 Prozent bei. Aus Beiträgen des Bundes, der Kantone und Gemeinden stammen 22 Prozent der Erträge, von Privatpersonen 18 Prozent und von der Glückskette 7 Prozent. Die Stiftungen steuerten 6 Prozent bei. 2017 haben über 50'000 Menschen für HEKS gespendet.