HEKS-Kampagne: Die syrischen Flüchtlinge im Libanon brauchen unsere Hilfe!

Über 1,5 Millionen Menschen aus Syrien haben im Libanon Schutz vor dem Krieg gesucht. Tausende von ihnen leben im Flüchtlingscamp Shatila in Beirut in grosser Armut. HEKS unterstützt die lokale Organisation «Najdeh», die prekäre Situation der bedürftigsten Flüchtlingsfamilien zu verbessern – und bewirkt im Kleinen Grosses: www.fragen-sie-leila.ch.

Der Libanon hat von allen Nachbarstaaten Syriens im Verhältnis zur Bevölkerungszahl am meisten Schutzsuchende aufgenommen. Allerdings erhalten sie vom Staat weder eine Unterkunft noch Nahrungsmittel. Und eine Arbeitserlaubnis zu erhalten ist praktisch unmöglich. 70 Prozent der Flüchtlinge im Libanon leben in grosser Armut – wie zum Beispiel im Flüchtlingscamp Shatila.
Das Elend der Kinder von shatila

Ein Leben in Würde ermöglichen

Shatila wurde 1949 für 3000 Palästinenser aufgebaut. Heute leben in Shatila rund 22 000 Menschen – seit Ausbruch des Krieges haben dort tausende palästinensische Flüchtlinge aus Syrien Schutz gesucht. Doch für die Neuankömmlinge gibt es kaum Wohnraum. Sie leben zu überteuerten Mieten in halb fertiggestellten, feuchten Gebäuden, in fensterlosen Abstellräumen oder Treppenhäusern. Zwar erhalten die Flüchtlingsfamilien von der UNO eine monatliche finanzielle Unterstützung – diese reicht aber bei Weitem nicht aus, um überleben zu können.
Angesichts dieser prekären Situation erhalten die bedürftigsten Flüchtlingsfamilien Unterstützung von der lokalen Organisation «Najdeh». Gemeinsam mit HEKS unterstützt «Najdeh» über 1200 Familien mit einem monatlichen, frei verwendbaren Betrag von 50 US-Dollar. Mit dem Geld können die Familien die Miete bezahlen oder Nahrungsmittel kaufen. HEKS hat mit «Najdeh» zudem ein Projekt initiiert, um die behelfsmässigen Unterkünfte zu renovieren. Die Familien sollen unter menschenwürdigen Bedingungen wohnen können. Und seit 2016 führt «Najdeh» ein «Cash for Work»-Programm durch: Dank regelmässiger Arbeitseinsätze können sich rund 160 Flüchtlinge ein zusätzliches Einkommen von 50 US-Dollar pro Monat erwirtschaften.
HEKS-Sammelkampagne 2018
HEKS-Kampagne
Fragen Sie Leila

Tausende Flüchtlinge aus Syrien leben im Libanon in grösster Not.  Mit ihrer Organisation Najdeh kümmert sich Leila um syrische Flüchtlingsfamilien im Libanon.

Im Kleinen Grosses bewirken

Angesichts der Ausmasse der Flüchtlingssituation mag die Unterstützung von HEKS nur ein Tropfen auf den heissen Stein sein. Doch für die Familien in Shatila ist sie ein kleines Zeichen der Hoffnung in einer scheinbar hoffnungslosen Situation. Auf der Kampagnen-Website www.fragen-sie-leila.ch erzählen Flüchtlinge von ihrem täglichen Kampf ums Überleben – und wie sich dank HEKS ihre Situation verbessert hat. HEKS hilft dort, wo die Not am grössten ist – und bewirkt im Kleinen Grosses.
 

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