HEKS übernimmt Rechtsschutzmandate für die Asylregionen Nordwest- und Ostschweiz

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat die Mandate für die Beratung und Rechtsvertretung von Asylsuchenden in den Bundesasylzentren ab März 2019 vergeben. HEKS hat dabei den Zuschlag für die Rechtschutzmandate in den Asylregionen Nordwestschweiz und Ostschweiz erhalten. Der Zuschlag für gleich zwei Mandate ist für HEKS Bestätigung, Anerkennung und Vertrauensbeweis für die jahrzehntelange Erfahrung und das Knowhow in der Rechtsberatung für Asylsuchende.

Gleichzeitig sind die Mandate für HEKS eine Verpflichtung, auch weiterhin massgeblich Gewähr zu bieten für ein rechtsstaatlich korrektes, menschenwürdiges Asylverfahren. Mit der Übernahme der Rechtschutzmandate gilt es nun, die zur Erfüllung der Mandate notwendigen Mitarbeitenden (JuristInnen/BeraterInnen/Administrationskräfte) zu rekrutieren und sie auf ihre verantwortungsvollen Aufgaben vorzubereiten.
HEKS-Rechtsberatung
HEKS

Das revidierte Asylgesetz tritt per 1. März 2019 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt werden Asylgesuche in einem beschleunigten Verfahren behandelt. Asylsuchende werden während des Aufenthalts in einem Bundesasylzentrum Zugang zur Beratung über das Asylverfahren haben und erhalten Informationen über ihre Rechte und Pflichten im Asylverfahren. Zudem wird jeder asylsuchenden Person bereits ab Beginn der Vorbereitungsphase eine Rechtsvertretung zugeteilt. Die Rechtsvertreterinnen und Rechtsvertreter werden zudem als Vertrauenspersonen für unbegleitete minderjährige Asylsuchende eingesetzt, die sich in den Bundesasylzentren aufhalten.

Der Bund hatte diese Mandate im Juli 2018 öffentlich ausgeschrieben. Die Anbieter mussten unter anderem ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sowie für den Auftrag relevante Erfahrung nachweisen. Zudem mussten sie in einem Konzept darlegen, wie sie die Beratung und Rechtsvertretung ausgestalten, Schwankungen bei den Asylgesuchzahlen auffangen, ihre Mitarbeitenden schulen bzw. weiterbilden und wie die Dolmetsch-Dienstleistungen erbracht werden sollen.

Medienmitteilung des SEM

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