Medienmitteilung vom 6. August 2020

Nach der verheerenden Explosion in Beirut: HEKS leistet Not- und Wiederaufbauhilfe für 300‘000 Franken

Am Tag nach der gewaltigen Explosion am Hafen von Beirut zeigt sich das ganze verheerende Ausmass der Zerstörung. Bisher hat die Katastrophe 135 Menschenleben und rund 5000 Verletzte gefordert, mindestens 100 Personen werden noch vermisst, hunderte von Wohn- und Geschäftshäusern wurden ganz oder teilweise zerstört, rund 300‘000 Menschen sind dadurch auf einen Schlag obdachlos geworden. HEKS leistet in Libanon seit vielen Jahren humanitäre Hilfe und stellt deshalb auch jetzt 300‘000 Franken für Soforthilfemassnahmen für die leidgeprüfte Bevölkerung Beiruts zur Verfügung.

Im näheren Umkreis des Explosionsortes am Hafen von Beirut wurden ganze Strassenzüge dem Erdboden gleichgemacht. Die Druckwelle der Detonation war sogar noch auf der 200 Kilometer entfernten Insel Zypern deutlich spürbar. Die Ursache der Explosion ist noch nicht definitiv geklärt, die libanesische Regierung geht von unsachgemäss eingelagertem Ammoniumnitrat, einem Grundstoff für Düngemittel und Sprengstoff, als Auslöser des Unglücks aus.

HEKS leistet Not- und Wiederaufbauhilfe für 300‘000 Franken
Houssam Hariri/DUKAS

Fortsetzung einer leidvollen Geschichte

Diese Katastrophe und ihre verheerenden Folgen sind ein weiteres Kapitel in der leidvollen jüngeren Geschichte der libanesischen Hauptstadt und ihrer Bevölkerung. Insbesondere die rund 300‘000 obdachlos gewordenen Menschen sind nun dringend auf Nothilfe angewiesen – einerseits, um sich mit Gütern des täglichen Bedarfs versorgen können, andererseits müssen schnellstmöglich Notunterkünfte bereitgestellt und die Instandsetzung schwer beschädigter Wohnhäuser und anderer Infrastrukturen vorangetrieben werden. HEKS stellt deshalb 300‘000 Franken für Soforthilfemassnahmen zur Verfügung. Ein Teil der Mittel soll in Form von Bargeld («unconditional cash») direkt an besonders verletzliche Familien zum Kauf dringend benötigter Lebensmittel und anderer Güter des täglichen Bedarfs verteilt werden, ein weiterer Teil soll für die Instandsetzung von Häusern und Wohnungen verwendet werden. Umgesetzt werden die Soforthilfemassnahmen von der langjährigen lokalen HEKS-Partnerorganisation «Najdeh» sowie von ausgewählten Partnern der kirchlichen Zusammenarbeit.

HEKS leistet in Libanon mit Unterstützung der Glückskette seit Jahren humanitäre Hilfe, unter anderem für syrische Flüchtlings- und Gastfamilien. Zudem unterstützt HEKS im Rahmen der kirchlichen Zusammenarbeit mit reformierten Partnerkirchen Nachmittagsschulen und Freizeitprogramme für Kinder und Jugendliche.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung an: HEKS-Spendenkonto: 80-1115-1, Vermerk «Nothilfe Naher Osten»

Dieter Wüthrich
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Dieter Wüthrich

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E-Mail: dieter.wuethrich@heks.ch

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