Erneut Millionen Menschen von Hunger bedroht

Erstmals seit 20 Jahren nimmt die globale Armut wieder zu. Gemäss der Weltbank werden durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie bis Ende Jahr erneut 150 Millionen Menschen in extreme Armut stürzen. Die meisten von ihnen leben in Südasien und Afrika.

So lebt beispielsweise in Niger ein Drittel der 20 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner unter der Armutsgrenze. Der Handel mit den Nachbarländern ist aufgrund der Coronakrise eingebrochen. Das Warenangebot schrumpft und die Preise steigen. Die Folgen des Klimawandels und Gewalt durch bewaffnete Gruppen verschlimmern die Lage zusätzlich.

Vorsorgen und in der Not helfen

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Maman Elhadji Moutari
Zum Beispiel in Niger
Rezept gegen den Hunger

Die von HEKS unterstützten Kleinbauernfamilien in Niger sind bislang von der Krise verschont geblieben. Denn sie wappnen sich schon seit Jahren gegen den Hunger. Durch ökologische Anbaumethoden mit Kompost und Mischkulturen fallen ihre Ernten stabiler aus. Dank angepasstem Saatgut vergrössern sie ihre Erträge. Durch biologische Schädlingsbekämpfung und die Verarbeitung von Ernterückständen zu Tierfutter sparen sie Geld.

HEKS bekämpft Gewalt und Hunger in Nord-Kivu
Thomas Freteur
Zum Beispiel in Kongo
Neue Lebensgrundlagen für Vertriebene

Die allgegenwärtige Gewalt vertreibt täglich Familien aus ihren Dörfern. Sie brauchen dringend Nahrungsmittel sowie Zugang zu Trinkwasser und Sanitär­einrichtungen. HEKS baut mit ihnen Trink­wasser­fassungen und verteilt Saatgut und Werkzeug, damit sie Nahrungsmittel anpflanzen können.

Mehr erfahren

Helfen Sie den Menschen im Südsudan
HEKS
Zum Beispiel im Südsudan
Saatgut als Überlebenshilfe

Die Schliessung der Grenzen aufgrund der Corona-Pandemie hat im Südsudan die Nahrungsmittel knapp werden lassen. Viele Klein­bauern­familien essen deshalb ihr gespartes Maissaatgut, das für die Aussaat gedacht ist, und müssen ihre Tiere verkaufen. Daher verteilt HEKS Saatgut und Werkzeug, berät die Bevölkerung in nachhaltiger Produktion und informiert über die Hygieneregeln zur Prävention von Covid-19.

Im Kampf gegen den Hunger braucht es beides: Vorsorge und Nothilfe

Ihre Spende schützt Menschen in Afrika vor Hunger. Vielen Dank!

CHF
80
z. B. für Gemüsesamen für 120 Familien im Südsudan
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150
z. B. für Überbrückungshilfen für 6 Frauen in Kongo
CHF
250
z. B. für einen Kurs in ökologischem Anbau für 20 Personen in Niger
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