Nothilfe nach Tsunami in Indonesien - HEKS hilft
KEYSTONE/AP Photo/Tatan Syuflana
Nothilfe Indonesien

Nach Erdbeben und Tsunami in Indonesien: HEKS verteilt Hilfsgüter für 11'000 Menschen

Nothilfe Indonesien

Am 28. September 2018 haben ein starkes Erdbeben und ein dadurch ausgelöster Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi über 2000 Menschenleben gefordert und weite Landstriche komplett verwüstet. Besonders schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde dabei die Gegend um die Provinzhauptstadt Palu. Zusammen mit seiner lokalen Partnerorganisation «Yakkum Emergency Unit» hat HEKS bereits wenige Tage nach der Katastrophe damit begonnen, die notleidende Bevölkerung mit dringend benötigten Hilfsgütern zu versorgen.

Ganze Stadtteile vom Erdboden verschluckt

Das schwere Erdbeben und der nachfolgende Tsunami mit meterhohen Flutwellen haben unermessliches Leid über die indonesische Insel Sulawesi und ihre Bevölkerung gebracht. In den am schwersten getroffenen Regionen von Palu, Donggala und Sigi verloren über 2000 Menschen ihr Leben, weitere rund 1100 werden nach wie vor vermisst und über 2500 haben schwere Verletzungen erlitten. Die Naturkatastrophe hat aber auch riesige Schäden an Kulturland, Gebäuden und öffentlichen Infrastrukturen hinterlassen. 

Rund einen Monat nach der Katastrophe wird das wahre Ausmass der Zerstörung immer deutlicher sichtbar. Besonders verheerend ist die Situation dort, wo sich durch das Erdbeben der Untergrund verflüssigte (Liquefaktion) und ganze Stadtteile und Quartiere vom Erdboden buchstäblich verschlungen wurden. Insgesamt wurden annähernd 70'000 Gebäude schwer beschädigt oder vollständig zerstört. Von den rund 1,5 Mio. betroffenen Menschen wurden schätzungsweise 330'000 obdachlos und haben meist auch ihr gesamtes Hab und Gut verloren. 
HEKS nahm bereits unmittelbar, nachdem die indonesische Regierung die internationale Staatengemeinschaft um Hilfe gebeten hatte, mit der lokalen «Act Alliance»-Partnerorganisation «Yakkum Emergency Unit» Kontakt auf, um den dringendsten Bedarf der notleidenden Bevölkerung abzuklären. HEKS daraufhin eine halbe Million Franken für ein Nothilfe-Projekt zur Verfügung gestellt. 
 

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Verteilung von Baumaterial und Hygieneartikeln

Dieses Projekt wird durch «Yakkum Emergency Unit» umgesetzt und umfasst zum einen die Verteilung von Hygiene-Kits (Unterwäsche, Badetücher, Seifen, Zahnbürsten und -paste, Shampoo, Haarbürsten, Wassereimer, Waschmittel) an 2750 Familien bzw. 11'000 Personen. Diese erhalten zum anderen Materialien wie Sperrholz, Plastikplanen, Seile, Sägen, Hammer, Nägel, Schlafmatten, Bettwäsche etc. zur Erstellung und Einrichtung von dringend benötigten Notunterkünften. Darüber hinaus leiten die Mitarbeitenden von «Yakkum Emergency Unit» im Rahmen von dreitägigen Trainings ausgewählte Gemeindemitglieder im Bau von Notunterkünften an. Diese geben dann das erworbene Knowhow an die übrigen DorfbewohnerInnen weiter. Dabei sollen zuerst die Notunterkünfte jener Personen erstellt werden, die bei deren Aufbau mitarbeiten können. Anschliessend sollen die Unterkünfte der übrigen DorfbewohnerInnen installiert werden. Prioritär begünstigt werden von dem Projekt Haushalte mit alleinerziehenden, schwangeren oder stillenden Frauen, älteren, gebrechlichen oder behinderten Personen sowie Waisenkindern. 

HEKS koordiniert seine Nothilfe zudem mit anderen auf Sulawesi im Einsatz stehenden Schweizer Hilfswerken wie «Caritas», «Solidar Suisse» und «Christoffel Blinden Mission (CBM)» sowie weiteren indonesischen Partnerorganisationen des «Act Alliance»-Netzwerkes.

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