HEKS leistet Hilfe für Flüchtlinge und Einheimische im Nordirak
HEKS
Flüchtlingsdrama im Nordirak

Hilfe für Flüchtlinge und Einheimische im Nordirak

Flüchtlingsdrama im Nordirak

Noch immer leben rund eine Million Menschen, die in den letzten Jahren vor dem Islamischen Staat (IS) und anderen Milizen geflüchtet sind, in den kurdischen Gebieten. Der Bedarf an Lebensmitteln ist weiterhin gross und es gibt kaum Einkommensmöglichkeiten. Die vertriebenen Getreide- und Gemüsebauern haben viel landwirtschaftliches Knowhow, das für die Region ein grosses Potenzial darstellt. Beim Aufbau nachhaltiger landwirtschaftlicher Betriebe lassen sich die landwirtschaftlichen Kenntnisse der Zugewanderten und die Ressourcen der Einheimischen optimal verbinden. HEKS unterstützt gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen REACH und «Diakonie Katastrophenhilfe» vertriebene Menschen und einheimische kurdische Kleinbauernfamilien dabei, ihre Ernährungssicherheit zu verbessern.

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Kleinbauern und Flüchtlinge kurbeln die Landwirtschaft an

Die vertriebenen Getreide- und Gemüsebauern haben viel landwirtschaftliches Knowhow, das für die Region ein grosses Potenzial darstellt. Beim Aufbau nachhaltiger landwirtschaftlicher Betriebe lassen sich die landwirtschaftlichen Kenntnisse der Zugewanderten und die Ressourcen der Einheimischen optimal verbinden. Mittels Bewässerungsprojekten, einer Diversifizierung der Produkte und praxisorientierter Wissensvermittlung werden die Lebensgrundlagen nachhaltig verbessert. Der Gemüseanbau wird auf naturnaher Basis intensiviert und die Vermarktung optimiert. Die Menschen bauen gemeinsam neue Wasserreservoirs, sanieren bestehende Bewässerungskanäle, erhalten Saatgut und Setzlinge und errichten gemeinschaftliche Gärten zur Aufzucht von Setzlingen. Sie erwerben sich Kenntnisse zu neuen landwirtschaftlichen Produktionsmitteln und betreiben nebst Gemüse- und Obstanbau neu auch Viehzucht zur Herstellung von Fleisch- und Milchprodukten.

Das Projekt richtet sich an 450 einheimische kurdische Kleinbauernfamilien (2700 Personen) in 15 dörflichen Gemeinden in den Distrikten Sulaymaniah, Halabja und Diyalla sowie an die in den Projektdörfern lebenden intern Vertriebenen aus dem Zentral- und Südirak, die ihr landwirtschaftliches Knowhow einbringen und auf diese Weise ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Lokale Käufer, Zwischenhändlerinnen und Anbieter landwirtschaftlicher Produkte profitieren auch vom Projekt, ebenso Mitarbeiterinnen der lokalen Landwirtschaftsbehörden und Lohnarbeiter.

HEKS leistet seit 2014 Nothilfe für intern Vertriebene und die einheimische Bevölkerung im Nordirak: mit der Verteilung von Lebensmittelpaketen, Hygieneartikeln und Heizmaterial, mit finanzieller Unterstützung und «cash for work», aber auch durch die Verbesserung der Trinkwasserversorgung und der Hygienebedingungen. Ein neues Hilfsprojekt zum Schutz von Flüchtlingskindern ist in Planung.

HEKS-Nothilfe im Irak: Unterkunft
Zusätzliche Informationen
Wie HEKS im Irak wirkt

HEKS unterstützt gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen REACH und «Diakonie Katastrophenhilfe» vertriebene Menschen und einheimische kurdische Kleinbauernfamilien dabei, ihre Ernährungssicherheit zu verbessern. Daneben leistet HEKS Nothilfemassnahmen.

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