Haiti, Grand’Anse

Durch Schutz der Mangroven mehr Einkommen für FischerInnen

Haiti ist eines der weltweit am stärksten vom Klimawandel und von Naturkatastrophen betroffenen Länder. Mehr als 66% der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig, die stark von den natürlichen Ressourcen abhängig ist. Die nationale Agrarproduktion ist aber gering und der Handel ist in der Hauptstadt Port-au-Prince zentralisiert. So wird die Nachfrage weitgehend durch Importe ausländischer Produkte gedeckt. Das Ökosystem der Küsten bietet ein grosses Potenzial für die lokale Entwicklung, welches aber nur wenig genutzt wird. HEKS unterstützt die Gemeinden der Grand’Anse, um das Management der natürlichen Ressourcen zu optimieren und ihre Lebensgrundlagen und ihre Widerstandsfähigkeit zu verbessern.

Begünstigte:

Vom Projekt profitieren mehr als 6000 Personen in Gemeinden der Grand’Anse.  Dazu gehören im Wesentlichen Menschen, welche in der Fischerei oder Verarbeitung tätig sind, sowie Schulkinder in den Gemeinschaftsschulen, mit welchen HEKS und seine Partnerorganisationen auch in anderen Projekten zusammenarbeitet, 

Ziele:

Ziel dieses Projekts ist die Verbesserung der Lebensgrundlagen und der Widerstandsfähigkeit der Gemeinden der Grand’Anse durch den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Meeres- und Küstenbiodiversität. 

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Projektdetails
Projektverantwortung
Manuel Gysler
Projektnummer
830.391

Projektdauer

2020
2020
Gesamtbudget
CHF 101 200
Partnerorganisationen
«AQUADEV», das «Programme de Réhabilitation Rurale» (PRR) der Methodistischen Kirche von Haiti (EMH), die Direktionen für Landwirtschaft, Umwelt und Bildung der Grand’Anse
Kontakt

+41 44 360 88 10
projektdienst@heks.ch

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