Honduras, Departement ­Francisco Morazán

Die indigenen Lenca schützen Wasserquellen, Wald und Artenvielfalt

Die ländliche Gemeinde Lepaterique ist das Trinkwasserreservoir für die honduranische Hauptstadt Tegucigalpa. Obwohl das Gebiet schon vor Jahren zu einer biologischen Schutzzone erklärt wurde, werden die Wälder von Holzunternehmen illegal gerodet. Rund 20 Prozent der EinwohnerInnen  von Lepaterique gehören dem Volk der Lenca an, das vom Anbau landwirtschaftlicher Produkte lebt. Der Schutz des Wassers und die nachhaltige Nutzung der Wälder ist für diese Menschen von grosser Bedeutung. HEKS unterstützt die Lenca dabei, ihre Rechte einzufordern und fördert unter anderem den Aufbau und Betrieb einer Radiostation.

Begünstigte:

Vom Projekt profitieren rund 1600 Familien aus 27 Dorfgemeinschaften, die in 77 dörflichen Gemeinschaften zusammengeschlossen sind (Patronate, Wasser-Gemeinschaften, Dorfentwicklungs- und Umweltkomitees). Ausserdem werden durch die Förderung von Kleininvestitionen Einkommensmöglichkeiten vor allem für Jugendliche geschaffen.

Ziele:

Das Projekt stärkt die lokalen Organisationen, die sich für den Schutz der Wasserquellen, des Bodens und der Wälder einsetzen. Die HEKS-Partnerorganisation «RED CODEMAS» stellt sicher, dass die Bevölkerung über ihre Rechte informiert ist und diese auch einfordern kann. Nach dem Vorbild anderer Dorfgemeinschaften hat sie eine lokale Radiostation aufgebaut. HEKS unterstützt deren Konsolidierung und die Ausbildung der angestellten Jugendlichen.

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Projektdetails
Projektverantwortung
Leo Meyer
Projektnummer
835.371

Projektdauer

2017
2020
Gesamtbudget
CHF 265 457
Partnerorganisationen
Red de Comités de Desarrollo Medio Ambiental (CODEMAS)
Kontakt

+41 44 360 88 10
projektdienst@heks.ch

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