Aus- und Weiterbildungsprogramme

Die MEL-Ausbildungen richten sich an Frauen und Männer in der Nordwestschweiz, die einer Bevölkerungsgruppe angehören, bei der ein Bedarf für interkulturelles Dolmetschen bzw. Vermitteln besteht. Sie müssen über die nötigen Sprachkompetenzen verfügen und wenn möglich bereits Praxiserfahrung mitbringen. Sie sind bereit, in einem Feld mit vorwiegend flexiblen und befristeten Einsätzen tätig zu sein, und sie sind zeitlich in der Lage, an einer berufsbegleitenden Ausbildung teilzunehmen. 

Ausbildung interkulturelles Dolmetschen

Zwei Module (132 Stunden), Supervision (9 Stunden). Entspricht den INTERPRET-Modulen 1 und 2 „Interkulturelles Dolmetschen im Trialog“ und „Orientierung im Bildungs-, Gesundheits-, und Sozialwesen“. Die Ausbildung führt zusammen mit einem Praxisnachweis von 50 Stunden, dem Nachweis von Deutsch auf Niveau B2 und einer bestandenen Dolmetschprüfung zum Zertifikat INTERPRET.

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Ausbildung interkulturelles Vermitteln

(173 Stunden), 6 h Supervision und 6 h Stage. Diese Ausbildung ist in drei Module gegliedert: «Begleiten von Personen/Familien im Integrationsprozess» und «Mitwirken bei Projekten im interkulturellen Kontext» führen zu Teilabschlüssen für den Erwerb des eidgenössischen Fachausweis «Interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln». Das Modul «Lernveranstaltungen mit Erwachsenen im interkulturellen Kontext durchführen» ist vom Schweizerischen Verband für Weiterbildung anerkannt.

Die ikV-Ausbildung wird ab Januar 2017 durchgeführt und dauert 1,5 Jahre.

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MEL
Berufskodex für interkulturell Dolmetschende und Vermittelnde

Die berufsethischen Grundsätze der Interessengemeinschaft für interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln INTERPRET beschreiben das berufliche Selbstverständnis und die ethische Haltung, welche den Tätigkeiten des interkulturellen Dolmetschens und Vermittelns zugrunde liegen und die Berufsleute in ihrer Praxis leitet.

Vorbereitung auf die eidg. Berufsprüfung interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln

20 Kurslektionen, sechs Stunden Supervision. Das entspricht dem Modul 10 «Rollenbewusstes Handeln in unterschiedlichen Settings». MEL bietet dieses Modul abwechselnd mit Anbietern in anderen Regionen für TeilnehmerInnen aus der ganzen Deutschschweiz an.

Das Interpret-Modul 10 wird 2017 nicht in Basel durchgeführt. Informieren Sie sich auf www.inter-pret.ch wer zur Zeit welche Module im INTERPRET-Ausbildungssystem durchführt.

Weiterbildungen

Die Weiterbildungen richten sich an bereits ausgebildete interkulturelle DolmetscherInnen und VermittlerInnen sowie an Fachpersonen aus den Bereichen Gesundheit, Bildung und Soziales.

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Qualitätssicherung

Die Qualitätsverantwortliche von MEL ist für die Qualitätsentwicklung und -sicherung des ganzen Bereichs des interkulturellen Dolmetschens und Vermittelns der HEKS-Regionalstelle beider Basel zuständig ist. Sie berät Stellen, welche neu interkulturelle DolmetscherInnen und VermittlerInnen einsetzen wollen und ist für die Nachbetreuung und Förderung der ausgebildeten Personen zuständig. Ausserdem macht sie Bedarfsabklärungen und entwickelt neue Aus- und Weiterbildungsgefässe.

Zertifizierungen

Schweizerisches Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen (EDUQUA) Schweizerische Interessengemeinschaft für interkulturelles Übersetzen und Vermitteln (INTERPRET) Schweizerischer Verband für Weiterbildung (SVEB)