Serbien, Regionen Vojvodina, Zentral- und Südserbien

Bessere Wohnverhältnisse und Bildungschancen für Roma

In Serbien sind viele Roma sozial, politisch und wirtschaftlich ausgegrenzt. Sie haben häufig keine legale Wohnadresse und damit keinen Zugang zu öffentlichen Infrastrukturen wie Wasser-, Strom- und Abwasserversorgung. Auch der Bildungsrückstand unter den Roma ist nach wie vor markant. HEKS unterstützt die Roma-Bevölkerung bei der Legalisierung ihrer Wohnverhältnisse und setzt sich für inklusive Bildung ein, die allen Kindern und Jugendlichen eine Chance gibt und SchülerInnen aus benachteiligten Bevölkerungsgruppen darin unterstützt, ihren Bildungsrückstand aufzuholen.

Begünstigte:

Vom Projekt profitieren Familien in prekären Wohnverhältnissen sowie Schulkinder, welche inklusive Bildung und Förderunterricht erhalten. Die Behörden von zehn Projektgemeinden werden darin unterstützt, Menschen mit geringen Einkommen Zugang zu Rechtsberatung zu gewähren.

Ziele:

Ziel des Projektes ist es, die soziale Inklusion der Roma-Bevölkerung zu fördern. Haus-Legalisierungen sind eine Voraussetzung für die Verbesserung der Wohnverhältnisse. In den Schulen stärken Weiterbildungen für die Lehrpersonen und Initiativen zur Vermittlung interkultureller Werte die Inklusionsfähigkeit. Der Zugang zu Rechtsberatung ermöglicht Menschen mit geringem Einkommen, ihren Status zu sichern und staatliche Leistungen zu erhalten.

 

Aktivitäten:

Für die Verbesserung der Wohnverhältnisse fordert HEKS von den Behörden, Roma-Siedlungen zu legalisieren, deren Infrastruktur zu verbessern und mit Sanierungsprogrammen durchzuführen. Gleichzeitig werden durch einen Selbsthilfe-Ansatz die BewohnerInnen darin unterstützt, von der Möglichkeit zur nachträglichen Legalisierung ihrer Häuser Gebrauch zu machen und ihre Häuser instand zu setzen. Dabei werden sie von Fachpersonen angeleitet und erhalten das nötige Baumaterial. Für die Ausführung der Arbeiten sind sie selbst verantwortlich. Ein wichtiges Förderinstrument im Bereich Bildung sind so genannte Roma-SchulassistentInnen. Sie begleiten und unterstützen die Roma-Kinder bei den Hausaufgaben oder bei Problemen und erteilen ihnen bei Bedarf Förderunterricht. Sie vermitteln auch zwischen den Eltern und der Schule.  Zusätzlich werden Lehrpersonen in Methoden der inklusiven Bildung und interkultureller Erziehung ausgebildet und integrative Schulprojekte gefördert. In Rechtsberatungen werden die Bevölkerung und insbesondere die lokalen Roma-Gemeinschaften zudem über ihre Rechte und über dieses neue Angebot informiert.

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Project Details
Projektverantwortung
Anglea Elimger
Projektnummer
927.385

Project duration

2019
2022
Gesamtbudget
CHF 1 483 920
Partnerorganisationen
«Ecumenical Humanitarian Organisation» (EHO)
Finanzierungspartner

Serbischer Staat und Gemeinden

Kontakt

+41 44 360 88 10
projektdienst@heks.ch

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