Nothilfe für Flüchtlinge
András D. Hajdú
Humanitäre Hilfe

Unterstützung für Flüchtlinge weltweit

Zuflucht weltweit

65 Millionen Menschen sind derzeit auf der Flucht – 22,5 Millionen von ihnen ausserhalb ihres Heimatlandes. HEKS möchte für diese Menschen ein Zeichen der Hoffnung setzen und ihnen auf der Flucht beistehen. Deshalb leistet HEKS Nothilfe für Flüchtlinge in den Krisengebieten, auf den Fluchtrouten und bei uns in der Schweiz.

Hilfe in den Krisengebieten

HEKS leistet vor Ort Soforthilfe für die von Krieg, Gewalt und Zerstörung heimgesuchte Zivilbevölkerung, zum Beispiel in Syrien, Irak oder im Südsudan, und verteilt Lebensmittel, Hygieneartikel, Wolldecken und andere Güter des täglichen Bedarfs an besonders bedürftige Familien. Um gesellschaftliche Spannungen abzubauen, unterhält HEKS auch Projekte in Dörfern, in denen sich besonders viele intern vertriebene Familien aufhalten. So werden etwa im Irak und im Südsudan ansässige Kleinbauernfamilien und intern Vertriebene beim gemeinsamen Getreide- und Gemüseanbau unterstützt.

Sauberes Trinkwasser und Hygiene für die Flüchtlinge aus dem Südsudan
HEKS/EPER

Hilfe in den Nachbarländern

84 Prozent der Flüchtlinge weltweit suchen Schutz in Entwicklungsländern, meist in Nachbarländern der Krisenregionen. Diese Länder sind jedoch völlig überlastet. HEKS unterhält daher humanitäre Hilfsprojekte im Libanon, das rund 1,5 Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat, in Flüchtlingslagern in Uganda, wohin über eine Million Menschen aus dem Südsudan geflüchtet sind, oder in Bangladesch, wo eine halbe Million Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya Schutz gesucht haben. Abhängig vom Kontext geht es in diesen Nothilfeprojekten darum, die Menschen mit Essensgutscheinen, Hygiene-Kits oder sauberem Trinkwasser zu versorgen, ihre Unterkünfte instand zu setzen oder ihnen im Rahmen von «cash-for-work»-Projekten ein kleines Einkommen zu ermöglichen.

Den Rohingya in den Flüchtlingscamps in Bangladesch droht eine Monsun-Katastrophe
ACT/Paul Jeffrey

Hilfe auf den Fluchtrouten

Seit der Schliessung der nationalen Grenzen entlang der Balkanroute Anfang 2016 gibt es für viele Flüchtlinge, die noch im Balkan festsitzen, kein Weiterkommen mehr. HEKS ist in Serbien präsent und unterstützt etwa die Bereitstellung diverser Unterkünfte für Flüchtlinge und deren Unterhalt. Zudem unterstützt HEKS seit 2016 das Projekt der «humanitären Korridore» in Italien, dank dem besonders verletzliche syrische Kriegsflüchtlinge mit einem humanitären Visum sicher auf dem Luftweg nach Italien gebracht und dort bei einem Neuanfang unterstützt werden.

Humanitärer Korridor
HEKS

Hilfe in der Schweiz

HEKS setzt sich auch in der Schweiz auf politischer und gesellschaftlicher Ebene dafür ein, dass Menschen in existenziellen Notlagen in der Schweiz weiterhin Zuflucht und Unterstützung erhalten. HEKS initiiert und unterstützt in diesem Kontext Massnahmen und Projekte, die eine konfliktarme, rasche und nachhaltige Integration von Flüchtlingen ermöglichen. Ebenso fördert HEKS das zivilgesellschaftliche Engagement für Flüchtlinge. Mehr erfahren

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Annette Boutellier

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