Soziale Integration
Annette Boutellier
Schwerpunkt

Integration schafft Perspektive

Soziale Integration

Immer mehr Menschen werden wegen ihrer sozialen Herkunft, ihrer ethnischen Zugehörigkeit, des Alters, des Geschlechts oder ihrer Religion ausgegrenzt. HEKS setzt sich mit seinen Projekten dafür ein, dass alle Menschen in diesem Land Anteil am sozialen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Leben nehmen können.

Perspektiven schaffen

Zielgruppe der HEKS-Inlandarbeit sind sozial benachteiligte SchweizerInnen und MigrantInnen, die von Ungleichbehandlung, Diskriminierung und Ausgrenzung betroffen sind. Die Ursachen sozialer Benachteiligung sind vielfältig und komplex und setzen eine Anhäufung verschiedener Probleme voraus. Diese sind: ein tiefes Einkommen und prekäre Arbeitsverhältnisse, keine oder geringe Kenntnisse der Landesprache, psychosoziale Belastungen nach Gewalt, Krieg und Vertreibung, psychische und physische Belastungen nach Krankheit oder Sucht, soziale Isolation oder prekäre Wohnverhältnisse. HEKS setzt sich dafür ein, dass die Betroffenen Zugang zu Bildung, Arbeit, staatlichen Angeboten und Dienstleistungen erhalten. Integration ist jedoch eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Dafür braucht es Offenheit, aber auch Regelstrukturen, die allen das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Dies wiederum setzt voraus, dass alle die gleichen Rechte und Chancen erhalten, und Merkmale wie Geschlecht, Alter, soziale Herkunft, Nationalität oder Religion zu keiner Benachteiligung führen.

Projektarbeit im Bereich soziale Intergation
Corina Flühmann

Projektarbeit im Bereich Soziale Integration

Mit seiner Projektarbeit will HEKS sozial Benachteiligten ermöglichen, ein selbstständiges Leben zu führen, ihre sozialen Risiken zu vermindern und sich vor Ungleichbehandlung und Diskriminierung zu schützen. Sie sollen am öffentlichen Leben teilhaben und dieses mitgestalten, ihre Rechte wahrnehmen und ihre Pflichten erfüllen können. Sie erhalten möglichst einfach Zugang zu Informationen und Beratung, werden qualifiziert und gestärkt und können Kontakte knüpfen und ein soziales Netzwerk aufbauen. HEKS fokussiert dabei seine Arbeit auf Themen, in denen es das erforderliche Fachwissen und die nötige Erfahrung besitzt:

  • Arbeitsintegration und Beschäftigung im Rahmen von Tagesstrukturen
  • Sprach- und Bildungskurse
  • Frühe Förderung von Kindern und Elternbildung
  • Interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln
  • Begleitetes Wohnen
  • Alter und Migration
  • Beratung von Sans-Papiers

Gesellschaftspolitisches Engagement und Öffentlichkeitsarbeit

Ziel des gesellschaftspolitischen Engagements von HEKS ist es, über die Unterstützung von Einzelpersonen hinaus den Anliegen der sozial Benachteiligten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Gehör zu verschaffen und eine Verbesserung ihrer Situation zu bewirken. Die Legitimation dazu nimmt HEKS aus seiner langjährigen Projektarbeit. HEKS beobachtet aufmerksam die sozialpolitische Entwicklung in der Schweiz in den Bereichen Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, Migrations- und Integrationspolitik sowie beim Schutz vor Diskriminierung. Zusätzlich engagiert sich HEKS in Netzwerken, um seine Botschaften wirkungsvoller einzubringen.

HEKS in der Schweiz
Sabine Buri

Projektbeispiele

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