Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Alter und Migration» in Kongo (Dem. Republik)

Die Demokratische Republik Kongo ist reich an natürlichen Ressourcen. Dennoch ist die Armut in der Bevölkerung sehr gross. Zudem ist die gesellschaftliche und politische Situation wegen schlechter staatlicher Führung und Kriegen sehr instabil. Die Kriminalitätsrate ist hoch und Gewalt gegen Frauen weit verbreitet. Auch Landkonflikte führen immer wieder zu Gewalt und ethnischen Spannungen. HEKS leistet einen Beitrag zur Prävention und Lösung von Konflikten: Die lokalen Partnerorganisationen begleiten junge ehemalige Milizionäre oder Soldaten auf dem Weg ins Berufsleben, leisten psychosoziale Betreuung und medizinische Versorgung für weibliche Gewaltopfer und unterstützen Bauernfamilien bei der Sicherung ihres Rechts auf eigenes Land sowie bei der Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion.

HEKS im Kongo Karte

Fakten

2018 unterstützte HEKS 86’000 Menschen, ihre Rechte in diesem von Konflikten geprägten Umfeld wahrzunehmen, vermittelte bei 300 Landkonflikten, förderte den Marktzugang für 4250 Bauernfamilien und leistete Nothilfe für 17'000 vom Bürgerkrieg vertriebene Menschen.

Ältere MigrantInnen sind oft nicht vertraut mit der schweizerischen Altersversorgung, mit heimischen Einrichtungen und Versorgungssystemen. Das Projekt «HEKS AltuM» möchte in den Kantonen Zürich, Aargau, Ostschweiz und Waadt die Lebensbedingungen der dort wohnhaften Zugewanderten ab 55 Jahren in sozialer und gesundheitlicher Hinsicht verbessern. Durch die Vermittlung von Gesundheitswissen und die Teilnahmen an spezifischen Angeboten und Anlässen lernen die Frauen und Männer ihrer Gesundheit mehr Sorge zu tragen. Die älteren Migrantinnen und Migranten lernen entsprechende Angebote und Institutionen kennen und werden dazu motiviert, die erworbenen Informationen in ihrem sozialen Netz zu verbreiten.