Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Kirchliche Zusammenarbeit» in Bangladesch

Trotz Wirtschaftswachstum und wichtigen sozialen Fortschritten, etwa im Gesundheits- und Bildungsbereich, leidet Bangladesch unter politischer Instabilität und Korruption. Millionen von Menschen leben in extremer Armut. Die geographische Lage im grössten Flussdelta der Welt macht das Land zudem anfällig für Überschwemmungen. Auch wird es regelmässig von tropischen Wirbelstürmen heimgesucht. Seit 2017 lebt eine knappe Million Rohingya Flüchtlinge aus Myanmar im Land. 

HEKS unterstützt mit seinen Projekten in den Bereichen Entwicklung ländlicher Gemeinschaften und Konflikttransformation soziale, ethnische und religiöse Minderheiten, die diskriminiert werden. HEKS hilft bei der Verbesserung ihrer Ernährungssicherheit und ihres Einkommens und unterstützt sie bei der Einforderung von Gleichheit und Gerechtigkeit. Zudem leistet HEKS Not- und Wiederaufbauhilfe nach Naturkatastrophen, unterstützt Flüchtlinge sowie die Aufnahmegesellschaft, und trägt dazu bei, Epidemien einzudämmen sowie deren sozioökonomischen Folgen zu lindern.

HEKS in Bangladesch Karte

Fakten

HEKS unterhält 40 Dialogplattformen zwischen Minderheiten und Behörden. 2019 erhielten 8000 Dalit und Adibashi Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und Sozialhilfe. 4000 Dalit und Adibashi erhöhten ihre Rinder- und Geflügelproduktion und damit ihr Einkommen, das auch ihre soziale Anerkennung förderte. 2000 Menschen konnten sich Landrechte für rund 1000 Hektar sichern.

Im Flüchtlingscamp nahe von Cox’s Bazar leistete HEKS humanitäre Hilfe für 52’400 aus Myanmar geflüchtete Rohingya – doppelt so viele wie 2018. Latrinen, Trinkwasser und Sanierungen von Unterkünften waren zentral; aber auch Gemüsegärten und Obstplantagen wurden angelegt.

Die Kirchliche Zusammenarbeit (KiZA) ist neben der Entwicklungszusammenarbeit und der Humanitären Hilfe das dritte Standbein der Auslandarbeit von HEKS. HEKS unterstützt, berät, fördert und begleitet teilweise seit Jahrzehnten die reformierten Kirchen in Osteuropa, in Italien und im Nahen Osten bei der diakonischen Arbeit und beim Aufbau eines lebendigen kirchlichen Gemeinwesens. HEKS unterstützt verschiedene kirchliche soziale Aktivitäten, insbesondere auch für Kinder und Jugendliche. Zudem sichert HEKS mit finanzieller und logistischer Hilfe bei der Renovation sanierungsbedürftiger Kirchengebäude den Fortbestand aktiver Kirchgemeinden. Schliesslich fördert HEKS mittels Gemeindepartnerschaften sowie Austausch- und Fortbildungsprogrammen den Dialog zwischen reformierten Kirchgemeinden in der Schweiz und den Partnerkirchen im Ausland.