Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Begleitetes Wohnen» in Bangladesch

Trotz Wirtschaftswachstum und wichtigen sozialen Fortschritten, etwa im Gesundheits- und Bildungsbereich, leidet Bangladesch unter politischer Instabilität und Korruption. Millionen von Menschen leben in extremer Armut. Die geographische Lage im grössten Flussdelta der Welt macht das Land zudem anfällig für Überschwemmungen. Auch wird es regelmässig von tropischen Wirbelstürmen heimgesucht. HEKS unterstützt mit seinen Projekten in den Bereichen Entwicklung ländlicher Gemeinschaften und Konflikttransformation soziale, ethnische und religiöse Minderheiten, die diskriminiert werden. HEKS hilft bei der Verbesserung ihrer Ernährungssicherheit und ihres Einkommen und unterstützt sie bei der Einforderung von Gleichheit und Gerechtigkeit. Daneben leistet HEKS Not- und Wiederaufbauhilfe nach Naturkatastrophen.

HEKS in Bangladesch Karte

Fakten

HEKS unterhält 40 Dialogplattformen zwischen Minderheiten und Behörden. 2019 erhielten 8000 Dalit und Adibashi Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung und Sozialhilfe. 4000 Dalit und Adibashi erhöhten ihre Rinder- und Geflügelproduktion und damit ihr Einkommen, das auch ihre soziale Anerkennung förderte. 2000 Menschen konnten sich Landrechte für rund 1000 Hektar sichern.

Im Flüchtlingscamp nahe von Cox’s Bazar leistete HEKS humanitäre Hilfe für 52’400 aus Myanmar geflüchtete Rohingya – doppelt so viele wie 2018. Latrinen, Trinkwasser und Sanierungen von Unterkünften waren zentral; aber auch Gemüsegärten und Obstplantagen wurden angelegt.

Der eigene Wohnraum ist eine entscheidende Voraussetzung für Schutz und Geborgenheit. Zugleich ist er Basis für ein gesellschaftlich integriertes Leben. Den eigenen Haushalt zu führen ist aber nicht für alle Menschen eine Selbstverständlichkeit. Manche wirft eine tiefgreifende Lebenskrise, ein Suchtproblem, eine psychische Erkrankung oder auch eine Haftstrafe aus der Bahn. Auf dem freien Wohnungsmarkt haben diese Menschen wenig Chance, ihnen drohen Isolierung oder gar Verwahrlosung. Das Projekt «HEKS Wohnen» möchte in den Kantonen Aargau, Baselland und Baselstadt Obdachlosigkeit und Verwahrlosung verhindern. Sozial benachteiligte Menschen erhalten Unterstützung im Wohnbereich und individuelle Betreuung.