Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

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HEKS wirkt im Bereich «Arbeit und Einkommen» in Indien

Vom wirtschaftlichen Aufschwung Indiens profitiert nur ein kleiner Teil der Bevölkerung, während rund 30 Prozent der Menschen noch immer unter der Armutsgrenze leben. In ländlichen Gebieten stagniert die Entwicklung, derweil sich die Konflikte um Land und natürliche Ressourcen verschärfen. Die wirtschaftsfreundliche Regierungspolitik fördert die Landaneignung durch Grossinvestoren und führt so zu einer zunehmenden Marginalisierung der Kleinbäuerinnen und Taglöhner. Das indische Kastensystem betont die sozialen Unterschiede zusätzlich. Menschen, die keiner Kaste angehören – die sogenannten Dalits – sowie indigene Bevölkerungsgruppen wie die Adivasi werden von der Gesellschaft systematisch ausgeschlossen. HEKS unterstützt diese Minderheiten dabei, Landtitel einzufordern, ihre Ernährung zu sichern und ihr Einkommen zu verbessern.

HEKS in Indien Karte

Fakten

4850 Bauernfamilien erhielten Landtitel über 3100 Hektar, 74% davon erhielten kollektive Nutzungsrechte über rund 2800 Hektare. 96% des Landes wird agro-ökologisch bewirtschaftet, 73% der Bauernfamilien konnten ihre Einnahmen gegenüber dem Vorjahr erhöhen.

10'280 Menschen, die im Vorjahr von massiven Überschwemmungen betroffen waren, erhielten weiter finanzielle Unterstützung, um Essen zu kaufen oder ihre Häuser zu reparieren.

Die Landwirtschaft und das Kleingewerbe bilden in ländlichen Gebieten die Basis für Beschäftigung und Einkommen. HEKS fördert gezielt Produkte und Gewerbe, die für die lokale Bevölkerung vorteilhaft sind. Zentral sind dabei eine gute berufliche Ausbildung und die Fähigkeit der Menschen, ihre Betriebe erfolgreich zu führen oder auf dem freien Arbeitsmarkt zu bestehen. Darum organisiert HEKS zusammen mit Behörden, Gewerbetreibenden und dem Privatsektor Aus- und Weiterbildungen. Zudem setzt sich HEKS für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne ein.