Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Anwaltschaft» im Irak

Während des drei Jahre andauernden und mit grösster Brutalität geführten Krieges gegen den Islamischen Staat im Irak wurden Millionen von IrakerInnen intern vertrieben. HEKS leistet seit 2014 Humanitäre Hilfe im irakischen Kurdengebiet. Gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen «REACH» und «Diakonie Katastrophenhilfe» unterstützte HEKS von 2014 bis 2018 vertriebene Menschen und einheimische kurdische Kleinbauernfamilien dabei, ihre Ernährungssicherheit zu verbessern. 2019 lag der Fokus auf der Unterstützung der Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Heimatregionen im Irak. 2020 erhielten besonders gefährdete Familien in der Region Kirkuk finanzielle Hilfe.

EPER en Irak

Fakten

Noch immer leben 2 Millionen vom IS Vertriebene in Camps oder bei Gastfamilien – HEKS leistete 2019 Hilfe für 15'000 Menschen. 10’450 Flüchtlinge und Einheimische wurden bei der Instandsetzung von Infrastruktur (Wasser und Landwirtschaft) unterstützt. 9750 Heimat-Rückkehrern wurde beim wirtschaftlichen Wiederaufbau im Agrarbereich geholfen.

Im Zentrum der Tätigkeit von HEKS stehen sozial Benachteiligte. Zu ihnen gehören Asylsuchende und Flüchtlinge, Sans-Papiers sowie Menschen mit geringem Einkommen und solche, die Diskriminierung erleiden. Sie alle sind besonders gefährdet, in ihren Rechten verletzt und gesellschaftlich ausgegrenzt zu werden. HEKS steht anwaltschaftlich für diese Menschen ein und ist bestrebt, sie bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu unterstützen und auf eine Verbesserung ihrer Situation hinzuwirken. HEKS setzt sich dafür ein, dass jene Menschen den Schutz der Schweiz erhalten, die bei einer Rückkehr in ihr Herkunftsland oder einen Drittstaat in Gefahr geraten würden, sei es aus medizinischen Gründen, wegen Gewalt und Krieg, aufgrund eines fehlenden sozialen Netzes oder wegen gezielter Verfolgung.