Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Service public» in Kambodscha

Kambodscha gehört zu den ärmsten Ländern in Südostasien. Es ist noch immer geprägt von den negativen Folgen des «Khmer Rouge»-Regimes. Die autoritäre Staatsführung und die schwache Demokratie verhindern eine wirtschaftliche Entwicklung. Die Landwirtschaft, von der rund 80 Prozent der Bevölkerung leben, hat weiterhin grosses Entwicklungspotenzial. Um den Lebensunterhalt kambodschanischer Kleinbauernfamilien zu sichern und deren Selbstbestimmung zu verbessern, arbeiten HEKS und seine lokalen Partnerorganisationen mit einem breit abgestützten Landesprogramm. Darin ergänzen sich verschiedene Projekte zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Förderung eines friedlichen gesellschaftlichen Zusammenlebens.

HEKS in Kambodscha Karte

Fakten

2019 konnten dank HEKS über 20, teilweise langjährige, Land- und Ressourcen-Konflikte friedlich gelöst werden. Dadurch erhielten 3’600 Menschen Zugang zu Wasser, wichtig auch für die Landwirtschaft.

HEKS fördert den Marktzugang für kleine Agrar-Produzenten. 51% von 1420 Familien erhöhten so ihr Einkommen.

Bildung, Gesundheitsversorgung, Sozialwerke und Infrastrukturen wie Strom, Wasser, Abfallentsorgung oder Strassen gehören zu den Leistungen, die ein Staat in der Regel für alle Menschen erbringt – zahlbar und in ausreichender Qualität. Leider ist dies in den Ländern, wo HEKS arbeitet, kaum der Fall. Minderheiten, ältere Menschen oder Menschen mit einer Behinderung, aber auch Gemeinschaften in abgelegenen Gegenden haben es besonders schwer. HEKS unterstützt benachteiligte Menschen, Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen zu erhalten, und fördert den Dialog zwischen der Bevölkerung und den Behörden.