Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Friedensförderung» in Kambodscha

Kambodscha gehört zu den ärmsten Ländern in Südostasien. Es ist noch immer geprägt von den negativen Folgen des «Khmer Rouge»-Regimes. Die autoritäre Staatsführung und die schwache Demokratie verhindern eine wirtschaftliche Entwicklung. Die Landwirtschaft, von der rund 80 Prozent der Bevölkerung leben, hat weiterhin grosses Entwicklungspotenzial. Um den Lebensunterhalt kambodschanischer Kleinbauernfamilien zu sichern und deren Selbstbestimmung zu verbessern, arbeiten HEKS und seine lokalen Partnerorganisationen mit einem breit abgestützten Landesprogramm. Darin ergänzen sich verschiedene Projekte zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Förderung eines friedlichen gesellschaftlichen Zusammenlebens.

HEKS in Kambodscha Karte

Fakten

2020 war HEKS an der Behandlung von 90, teils langjährigen Land- und Ressourcen-Konflikten beteiligt, von denen 28 friedlich gelöst werden konnten. Dadurch erhielten 2'500 Menschen Zugang zu rund 2'000 Hektar Land.
HEKS förderte zudem den Marktzugang für kleine Agrar-ProduzentInnen, wodurch knapp 350 Familien ihr Einkommen erhöhen konnten.

Frieden und Stabilität sind die Voraussetzung für Entwicklung und Wohlstand. HEKS setzt bei der Friedensarbeit im Alltag an. Wenn es gelingt, den Konfliktparteien gemeinsame Werte, Interessen und Zukunftsperspektiven aufzuzeigen, führt dies zu einem besseren gegenseitigen Verständnis, zu Anerkennung, Respekt und Zusammenhalt. HEKS stärkt Einzelpersonen und Gruppierungen, die sich für ein friedliches Zusammenleben einsetzen, mit Jugendcamps, Friedensnetzwerken, Advocacy, Medienarbeit und Austauschprogrammen.