Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Tagesstruktur und Beschäftigung» in Libanon

Gemäss UNHCR sind in Libanon rund 996 000 syrische Flüchtlinge registriert. In Shatila und Borj el Borajne, zwei palästinensischen Flüchtlingslagern in Beirut, sind die Not und das Elend gross. HEKS leistet mit Unterstützung der Glückskette und der Waldenserkirche Italien humanitäre Hilfe für syrische Flüchtlings- und Gastfamilien. Zudem unterstützt HEKS im Rahmen der kirchlichen Zusammenarbeit Nachmittagsschulen und Freizeitprogramme für Kinder und Jugendliche.

HEKS im Libanon Karte

Fakten

HEKS ermöglichte 2018 mit «Cash for Work» die Finanzierung von Lebensmitteln, Medikamenten sowie die Miete für 11'000 Flüchtlinge. Unterkünfte für 40 Familien wurden saniert. Kirchenpartner führten Massnahmen zur schulischen Integration von 60 Flüchtlingskindern durch.

Die Folgen von Langzeitarbeitslosigkeit sind nebst Armut häufig soziale Isolation und gesundheitliche Probleme. Die Tagesstruktur fehlt, soziale Kontakte brechen ab. Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene und anerkannten Flüchtlinge leben oft isoliert in einer Wohnung und sind erwerbslos. Ohne dauerhafte Aufenthaltsberechtigung ist es für diese Menschen schwierig, eine Perspektive und eine tragende Alltagsstruktur zu entwickeln. HEKS ermöglicht mit verschiedenen Beschäftigungsprogrammen in den Regionen Aargau/Solothurn, Basel-Stadt/Baselland, Bern, Ostschweiz, Westschweiz und Zürich/Schaffhausen, dass Erwerbslose einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen können.