Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Gleichberechtigung von Mann und Frau» in Palästina/Israel

In einer Region, die von langjährigen Konflikten geprägt ist, will HEKS einen Frieden fördern, der auf Gerechtigkeit und der Einhaltung der Menschenrechte basiert. Letztere sind als Folge der Konflikte stark eingeschränkt, was eine dauerhafte Friedenslösung verhindert. HEKS stärkt die Akteure der Zivilgesellschaft, die sich mit gewaltfreien Mitteln für die Überwindung der bestehenden Konflikte und der Ungleichheit einsetzen. Dazu wird ein Netzwerk zwischen lokalen und internationalen Organisationen geknüpft, um eine gerechte Friedenslösung auf der Basis der Menschenrechte zu erreichen. HEKS fördert zudem im Rahmen des Ökumenischen Begleitprogramms EAPPI den Schutz der Zivilbevölkerung durch internationale MenschenrechtsbeobachterInnen und leistet Sensibilisierungsarbeit in der Schweiz.

HEKS in Israel/Palästina Karte

Fakten

2020 engagierten sich 9 Partnerorganisationen für den direkten Dialog zwischen verschiedenen Gruppierungen, um den Zugang zu Land für die PalästinenserInnen aufrecht zu erhalten – sei es für die Landwirtschaft, für Durchgangsrechte oder zu kulturellen Einrichtungen. An 1'200 Menschen wurden mittels COVID-19-Nothilfe Lebensmittel- und Hygienepakete verteilt. 

70 Prozent der weltweit von Armut Betroffenen sind Frauen. Auch leiden Frauen im Alltag verstärkt unter Diskriminierung und Gewalt. Zudem werden sie häufiger Opfer in Kriegen und bei Naturkatastrophen. Frauen haben weniger Mitbestimmungsrechte und schlechteren Zugang zu Land, Krediten, Bildung und zum Gesundheitssystem. Dabei sind die Familie, die Gesellschaft und die Wirtschaft auf Frauen angewiesen. Diese arbeiten im Haushalt, in der Landwirtschaft oder im Kleinbetrieb oft ohne Lohn. Um diese Ungerechtigkeiten auszugleichen, arbeitet HEKS in seinen Projekten bewusst mit Frauen und Männern. Dabei gilt es, auch die Rollenbilder von Männern zu hinterfragen. Das Aufbrechen ungerechter Machtverteilung kommt nicht nur den Frauen, sondern der ganzen Gesellschaft zu Gute. Gleichberechtigung ist zentral, damit alle Menschen in den ärmeren Ländern von einer nachhaltigen Entwicklung profitieren.