Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Frühe Förderung und Elternbildung» in Brasilien

Brasilien weist extreme soziale und ökonomische Ungleichheiten auf. 60 Prozent der ländlichen Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Einer der Gründe dafür ist die ungerechte Landverteilung. 4,8 Millionen brasilianische Familien sind ohne Land, während gut 4000 Grossgrundbesitzer über 85 Millionen Hektaren Land besitzen. Familien, die seit Generationen auf ihrem Land leben, aber zum grossen Teil keine Landtitel besitzen, werden für den Anbau grossflächiger Soja-, Zuckerrohr- und Eukalyptusplantagen sowie für eine extensive Rinderzucht systematisch vertrieben. Die Biodiversität Brasiliens ist stark bedroht und die sozialen Probleme haben sich verschärft. HEKS hilft die Ernährungssicherheit und das Einkommen der ländlichen Bevölkerung zu verbessern und unterstützt den Aufbau einer starken Zivilgesellschaft.

HEKS in Brasilien Karte

Fakten

2017 erhielten 6400 Menschen Zugang zu 17'000 Hektaren Land und 9500 Menschen Zugang zu Wasser. 10'000 Menschen steigerten ihre Ernteerträge und 8000 Menschen ihr Einkommen.

Fremdsprachigen Müttern und Vätern fehlen oft Informationen, wie sie ihre Kinder gut auf den Kindergarten und die Schule vorbereiten können. HEKS unterstützt in den Regionen Basel-Stadt/Baselland und Westschweiz fremdsprachige Mütter und Väter mit praktischen Anregungen für die gezielte Förderung ihrer Kleinkinder damit sie ihre motorischen, kognitiven, sprachlichen und sozialen Fähigkeiten entfalten können. Ausserdem lernen die Eltern familienbezogene Angebote wie Spielplätze, Familien- und Kulturzentren sowie andere Familien kennen und sind dadurch sozial besser vernetzt. In Bern und in der Ostschweiz bietet HEKS zudem auch Deutschkurse an, die auf Mütter und ihre Kinder im Vorschulalter ausgerichtet sind.