Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Arbeit und Einkommen» in Honduras

Honduras gehört zu den ärmsten Ländern in Lateinamerika. Rund 65 Prozent der Bevölkerung leben in tiefer Armut. Die Vernachlässigung der Bevölkerung auf dem Land ist die Hauptursache für die anhaltende Abwanderung der Menschen in die Städte und ins Ausland. Trotzdem haben viele Menschen die Hoffnung auf eine bessere Zukunft in Honduras noch nicht verloren. Mit viel Engagement und Kreativität setzen sie sich in den Dorfgemeinschaften für eine bessere Zukunft ein. HEKS unterstützt sie bei der Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion, beim Schutz natürlicher Ressourcen und bei der Verteidigung der Menschenrechte. Da Honduras regelmässig von Naturkatastrophen heimgesucht wird, fördert HEKS zudem die Katastrophenvorsorge. Nachdem Honduras im November 2020 von zwei verheerenden Wirbelstürmen getroffen wurde, unterstützt HEKS die besonders stark betroffene Bevölkerung im Norden des Landes mit Nothilfe.

HEKS in Honduras Karte

Fakten

3'600 Kleinbauernfamilien konnten mit der Unterstützung von HEKS im Jahr 2020 ihre Produktion und 3'450 ihr Einkommen erhöhen. 1'100 Landwirte produzieren neu mit lokalem, an den Klimawandel angepasstem Saatgut und 1'500 Menschen erhielten Zugang zu Trinkwasser.

Die Landwirtschaft und das Kleingewerbe bilden in ländlichen Gebieten die Basis für Beschäftigung und Einkommen. HEKS fördert gezielt Produkte und Gewerbe, die für die lokale Bevölkerung vorteilhaft sind. Zentral sind dabei eine gute berufliche Ausbildung und die Fähigkeit der Menschen, ihre Betriebe erfolgreich zu führen oder auf dem freien Arbeitsmarkt zu bestehen. Darum organisiert HEKS zusammen mit Behörden, Gewerbetreibenden und dem Privatsektor Aus- und Weiterbildungen. Zudem setzt sich HEKS für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne ein.