Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Tagesstruktur und Beschäftigung» in der Republik Moldau

Die Republik Moldau ist das ärmste Land Europas. Zwar gab es in den letzten Jahren ein bescheidenes wirtschaftliches Wachstum – die ländlichen Gebiete profitierten aber kaum davon. Infolge der Armut und Perspektivlosigkeit migrieren vor allem junge, ausgebildete Leute in die Hauptstadt oder ins Ausland. Zurück bleiben ältere Menschen, die zum Teil in prekären Verhältnissen leben. Da der Staat ihre medizinische Versorgung nicht sicherstellen kann, fördert HEKS den Ausbau des Hauspflegedienstes seiner Partnerorganisation CASMED.

HEKS in Moldau Karte

Fakten

3150 ältere und kranke Menschen wurden 2019 vom Hauspflegedienst «CASMED» medizinisch betreut. 600 Trauben-, Beeren- und Milchproduzenten konnten dank HEKS ihren Zugang zum Markt verbessern.

Die Folgen von Langzeitarbeitslosigkeit sind nebst Armut häufig soziale Isolation und gesundheitliche Probleme. Die Tagesstruktur fehlt, soziale Kontakte brechen ab. Asylsuchende, vorläufig Aufgenommene und anerkannten Flüchtlinge leben oft isoliert in einer Wohnung und sind erwerbslos. Ohne dauerhafte Aufenthaltsberechtigung ist es für diese Menschen schwierig, eine Perspektive und eine tragende Alltagsstruktur zu entwickeln. HEKS ermöglicht mit verschiedenen Beschäftigungsprogrammen in den Regionen Aargau/Solothurn, Basel-Stadt/Baselland, Bern, Ostschweiz, Westschweiz und Zürich/Schaffhausen, dass Erwerbslose einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen können.