Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Integration» in Rumänien

HEKS arbeitet seit vielen Jahren mit der Reformierten Kirche in Rumänien (RKR) zusammen. Präsent ist die RKR vor allem im ländlichen Siebenbürgen, welches stark von Abwanderung und Überalterung der Bevölkerung betroffen ist. In kleinen Dörfern ist die RKR oft die einzige offizielle Institution. Über diakonische Aktivitäten nimmt sie ihre soziale Verantwortung wahr: Sie führt einen Spitex-Dienst, der in rund 180 Ortschaften alte und pflegebedürftige Menschen betreut, sowie ein Frauenhaus und eine Beratungsstelle für Opfer von häuslicher Gewalt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die soziale und wirtschaftliche Integration der diskriminierten Roma. Im Vordergrund stehen dabei die Verbesserung der Wohnverhältnisse und des Zugangs zu Bildung, Gesundheit, Arbeit und Einkommen.

HEKS in Rumänien Karte

Fakten

13'500 ältere und pflegebedürftige Menschen profitierten 2017 vom Hauspflegedienst.

2400 Roma-Jugendliche mit Schulproblemen besuchten den ganzjährigen Stützunterricht.

Diskriminierung benachteiligt nicht nur die Betroffenen – sie schadet der ganzen Gesellschaft. Der gesellschaftliche oder wirtschaftliche Ausschluss trifft Minderheiten, Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen, die Landbevölkerung, Jugendliche und oft auch Frauen. Diskriminierung verursacht Armut und Konflikte. HEKS hilft Benachteiligten, ihr Recht auf Bildung, Mitbestimmung und Einkommen wahrzunehmen. Dabei arbeitet HEKS nicht nur mit den Minderheiten, sondern auch mit der Mehrheitsbevölkerung zusammen und fördert den Dialog zwischen den verschiedenen Interessensgruppen. Denn Lösungen, die von allen Beteiligten getragen werden, stärken das Gemeinwesen.