Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Begleitetes Wohnen» in Serbien

Nach den Kriegen in Bosnien und Kosovo war Serbien international isoliert und wirtschaftlich am Boden. Das Sozialsystem war zusammengebrochen, die Menschen litten unter Armut und Arbeitslosigkeit. Auch heute leben immer noch rund zehn Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze, ein Drittel nur knapp darüber; zwanzig Prozent sind arbeitslos. Minderheiten sind von Arbeitslosigkeit und fehlendem Zugang zu sozialen Dienstleistungen besonders stark betroffen. HEKS unterstützt darum zum einen die soziale und wirtschaftliche Integration der runden halben Million Roma mittels Verbesserung der Wohnverhältnisse und des Zugangs zu Bildung, Gesundheit, Arbeit und Einkommen. Zum anderen unterstützt HEKS den Aufbau eines Hauspflegedienstes für kranke und ältere Menschen in den ländlichen Gemeinden. 

HEKS in Serbien Karte

Fakten

2019 wurde für 350 Familien die Wohnsituation verbessert und ihr Land legalisiert. 600 Roma-Kinder konnten dank HEKS die Sekundarschule besuchen.

1500 Menschen in fünf Flüchtlingscamps profitierten von verbesserten sanitären Einrichtungen. 1130 ältere und kranke Menschen profitieren von Spitexdiensten.

Der eigene Wohnraum ist eine entscheidende Voraussetzung für Schutz und Geborgenheit. Zugleich ist er Basis für ein gesellschaftlich integriertes Leben. Den eigenen Haushalt zu führen ist aber nicht für alle Menschen eine Selbstverständlichkeit. Manche wirft eine tiefgreifende Lebenskrise, ein Suchtproblem, eine psychische Erkrankung oder auch eine Haftstrafe aus der Bahn. Auf dem freien Wohnungsmarkt haben diese Menschen wenig Chance, ihnen drohen Isolierung oder gar Verwahrlosung. Das Projekt «HEKS Wohnen» möchte in den Kantonen Aargau, Baselland und Baselstadt Obdachlosigkeit und Verwahrlosung verhindern. Sozial benachteiligte Menschen erhalten Unterstützung im Wohnbereich und individuelle Betreuung.