Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Service public» in Haiti

Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt. Rund drei Viertel der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze und können ihre Grundbedürfnisse nicht befriedigen. Ursachen für die prekäre Situation des Landes sind politische Instabilität, eine schlechte Regierungsführung sowie ungenügende öffentliche Investitionen. Die globale Wirtschaftskrise führte zu einer verminderten Kaufkraft und einem wirtschaftlichen Rückgang. Zudem vereiteln Naturkatastrophen immer wieder die Anstrengungen der Menschen zur Existenzsicherung. HEKS hilft die Ernährungssituation und das Einkommen der ländlichen Bevölkerung zu verbessern, damit sie ihre Grundbedürfnisse befriedigen kann, unterstützt die lokale Regierung bei der Umsetzung von Entwicklungsplänen und leistet nach Naturkatastrophen humanitäre Hilfe.

HEKS auf Haiti Karte

Fakten

2020 profitierten rund 500'000 Menschen von einem umfassenden COVID 19-Programm von HEKS. Gemeinsam mit der Bevölkerung wurden 50'000 Hygienemasken produziert und verteilt sowie 58 Gesundheitszentren, ein Gefängnis und diverse Alterszentren mit Hygienematerial versorgt.
Rund 10'500 Menschen erhielten Zugang zu neuen Infrastrukturen wie Wegen und Strassen (insgesamt 84 km) sowie 3 neuen Schul- und Gemeindezentren. 3'000 Kinder erhielten täglich Schulmahlzeiten aus Schulgärten.

Bildung, Gesundheitsversorgung, Sozialwerke und Infrastrukturen wie Strom, Wasser, Abfallentsorgung oder Strassen gehören zu den Leistungen, die ein Staat in der Regel für alle Menschen erbringt – zahlbar und in ausreichender Qualität. Leider ist dies in den Ländern, wo HEKS arbeitet, kaum der Fall. Minderheiten, ältere Menschen oder Menschen mit einer Behinderung, aber auch Gemeinschaften in abgelegenen Gegenden haben es besonders schwer. HEKS unterstützt benachteiligte Menschen, Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen zu erhalten, und fördert den Dialog zwischen der Bevölkerung und den Behörden.