Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Soziale Integration» in der Ukraine

Transkarpatien im Südwesten der Ukraine ist eine sehr arme Region. In der Ukraine lebt jede vierte Person unter dem Existenzminium, 60 Prozent gelten als arm. Doch der ukrainische Staat kümmert sich kaum um sie. Deshalb setzt sich die Reformierte Kirche in Transkarpatien mit Unterstützung von HEKS für diese Menschen ein. Das diakonische Zentrum in Beregovo hat sich dabei zu einer wichtigen Anlaufstelle entwickelt: Mittellose Menschen erhalten dort eine warme Mahlzeit, Kleider und andere Hilfsgüter. Ledige Mütter finden im Frauenhaus Unterstützung, und betagte Menschen erfahren im Altersheim eine gute Betreuung. Die Reformierte Kirche betreibt ausserdem zwei Pflegezentren für behinderte Kinder, bietet Ferienlager für Jugendliche an und baut einen Spitex-Dienst für pflegebedürftige Menschen auf.

HEKS in der Ukraine Karte

Fakten

2017 fanden dank HEKS 20 Frauen mit ihren Kindern Zuflucht vor häuslicher Gewalt.

280 bedürftige Menschen sowie die Kinder an 4 Schulen erhielten täglich eine warme Mahlzeit.

Immer mehr Menschen werden wegen ihrer sozialen Herkunft, ihrer ethnischen Zugehörigkeit, des Alters, des Geschlechts oder ihrer Religion ausgegrenzt. Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund kann zusätzlich erschwert werden, etwa durch das Fehlen der nötigen Sprachkenntnisse, durch das fehlende Wissen der kulturellen Besonderheiten der Schweiz oder wegen Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt. HEKS setzt sich dafür ein, dass die Betroffenen Zugang zu Bildung, Arbeit, staatlichen Angeboten und Dienstleistungen erhalten. Integration ist jedoch eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Dafür braucht es Offenheit, aber auch Regelstrukturen, die allen das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Das setzt voraus, dass alle die gleichen Rechte und Chancen erhalten, und Merkmale wie Geschlecht, Alter, soziale Herkunft, Nationalität oder Religion zu keiner Benachteiligung führen.