Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Gute Regierungsführung» in Uganda

In Uganda leben derzeit rund 1,3 Mio. Flüchtlinge. Die meisten von ihnen sind aus dem Nachbarstaat Südsudan geflohen. Dort tobt ein unerbittlicher Bürgerkrieg, der schon mehr als 4,5 Mio. Menschen in die Flucht getrieben hat. Rund 230'000 Flüchtlinge aus dem Südsudan sind in Bidibidi in Uganda untergekommen, einem der grössten Flüchtlingslager der Welt. Sie leben dort unter beengten und hygienisch prekärsten Bedingungen. Und jeden Monat überqueren Tausende weitere Menschen, meist Frauen und Kinder, die Grenze. Sie haben kaum Zugang zu Nahrungsmitteln und Trinkwasser.

HEKS und seine Partnerorganisation «ACORD» leisten seit Mai 2017 Nothilfe für die Menschen im Flüchtlingslager Bidibidi und für die einheimische Bevölkerung in der Umgebung des Camps. Im Vordergrund stehen dabei der Zugang zu sauberem Trinkwasser, der Bau von Latrinen und die Durchführung von Hygieneschulungen. HEKS arbeitet zudem mit der Partnerorganisation «CEFORD» zusammen, deren Projektziel es ist der geflüchteten und einheimischen Bevölkerung ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen und ihr Haushaltseinkommen zu erhöhen.

HEKS/EPER in Uganda

Im Camp Bidi Bidi leben rund 230'000 Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Südsudan. 2019 unterstützte HEKS 65'300 Menschen mit Trinkwasser, Latrinen sowie Schulungen zu Wasserqualitätskontrollen und Hygiene.

In Westuganda lancierte HEKS im Dezember 2019 ein Projekt zur Ernährungssicherung, das bewusst Flüchtlinge aus dem Kongo sowie Einheimische friedlich zusammenbringt.

Ein gut funktionierender Staat ist transparent und verantwortungsvoll: Er gewährleistet Rechtssicherheit, Frieden, Menschenrechte und Mitbestimmung; und er schafft wirtschaftliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die das Wohlergehen der Bevölkerung sichern. HEKS setzt sich mit seinen Partnerorganisationen dafür ein, dass die Zivilgesellschaft in wirtschaftliche und politische Prozesse miteinbezogen wird – insbesondere auch Minderheiten und andere Gemeinschaften am Rand der Gesellschaft. Denn eine inklusive Regierungsführung trägt zu Stabilität und Nachhaltigkeit bei.