Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Humanitäre Hilfe» in Äthiopien

Obwohl Äthiopien Fortschritte im Kampf gegen Hunger und Armut macht, ist das Land wegen des Klimawandels und durch Bodenübernutzung immer wieder von schweren Dürren und Hungerkrisen bedroht. HEKS und seine lokalen Partnerorganisationen unterstützen rund 55 000 Menschen in der ländlichen Bevölkerung dabei, ihren Zugang zu Trinkwasser zu verbessern, nachhaltige Anbaumethoden zu entwickeln, die Biodiversität zu fördern und ihre Widerstandsfähigkeit bei Dürreperioden und Überschwemmungen zu stärken. Um den Zugang zu natürlichen Ressourcen zu sichern, will HEKS die Zusammenarbeit mit spezialisierten äthiopischen Organisationen und Netzwerken intensivieren und in neuen Regionen aktiv werden. Zudem sollen die Menschen verstärkt dabei unterstützt werden, ihre Rechte bei den Behörden einzufordern.

HEKS verstärkt wegen der anhaltenden Konflikte im Südsudan, der chronischen Dürre  und der grossen Heuschreckenplage, die bereits 2019 das erste Mal das Land heimsuchte, seine humanitäre Hilfe in Afrika.

Karte Äthiopien

Fakten

2018 verbesserte HEKS den Zugang zu Trinkwasser für rund 50'000 Menschen. 3100 Haushalte erzielten ein höheres Einkommen dank Bienenzucht. 38'000 Menschen erhielten aufgrund von Dürre Nothilfe.

Bei Naturkatastrophen sowie während und nach bewaffneten Konflikten leistet HEKS weltweit bedürfnisorientierte Nothilfe zur raschen Verbesserung der Lebenssituation der Zivilbevölkerung. HEKS fokussiert seine humanitäre Hilfe auf die folgenden vier Bereiche: Verteilung lebenswichtiger Hilfsgüter wie Wasser, Lebensmittel, Hygieneartikel und die Erstellung behelfsmässiger Unterkünfte; Verbesserung der wirtschaftlichen Lebensgrundlagen; Wiederaufbau zerstörter Häuser und Infrastrukturen sowie Stärkung der Widerstandskraft der Zivilbevölkerung gegenüber künftigen Katastrophen und Konflikten. HEKS leistet auf diese Weise Hilfe zur Selbsthilfe, insbesondere für besonders arme, verletzliche und in ihrer Existenz bedrohte Menschen, und erarbeitet zusammen mit den Betroffenen nachhaltige Perspektiven. Durch diese partnerschaftliche Projektarbeit werden sie in ihrer Selbstbestimmung und Würde gestärkt.