Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Alter und Migration» in Äthiopien

Obwohl Äthiopien Fortschritte im Kampf gegen Hunger und Armut macht, ist das Land wegen des Klimawandels und durch Bodenübernutzung immer wieder von schweren Dürren und Hungerkrisen bedroht. HEKS und seine lokalen Partnerorganisationen unterstützen rund 55 000 Menschen in der ländlichen Bevölkerung dabei, ihren Zugang zu Trinkwasser zu verbessern, nachhaltige Anbaumethoden zu entwickeln, die Biodiversität zu fördern und ihre Widerstandsfähigkeit bei Dürreperioden und Überschwemmungen zu stärken. Um den Zugang zu natürlichen Ressourcen zu sichern, will HEKS die Zusammenarbeit mit spezialisierten äthiopischen Organisationen und Netzwerken intensivieren und in neuen Regionen aktiv werden. Zudem sollen die Menschen verstärkt dabei unterstützt werden, ihre Rechte bei den Behörden einzufordern.

Im Süden und im Osten von Äthiopien herrscht – bedingt durch das Klimaphänomen «El Niño» – eine seit langem anhaltende Dürre. Im Jahr 2016 fielen die Regenfälle weit unter dem Durchschnitt aus – die Kapazitäten der Wasserquellen haben stark abgenommen und die Ernte fiel sehr mager aus. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind am Horn von Afrika 15 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. HEKS verstärkt wegen der Konflikte im Südsudan und der Dürrekatastrophe in Äthiopien seine humanitäre Hilfe in Afrika.

Karte Äthiopien

Fakten

2018 verbesserte HEKS den Zugang zu Trinkwasser für rund 50'000 Menschen. 3100 Haushalte erzielten ein höheres Einkommen dank Bienenzucht. 38'000 Menschen erhielten aufgrund von Dürre Nothilfe.

Ältere MigrantInnen sind oft nicht vertraut mit der schweizerischen Altersversorgung, mit heimischen Einrichtungen und Versorgungssystemen. Das Projekt «HEKS AltuM» möchte in den Kantonen Zürich, Aargau, Ostschweiz und Waadt die Lebensbedingungen der dort wohnhaften Zugewanderten ab 55 Jahren in sozialer und gesundheitlicher Hinsicht verbessern. Durch die Vermittlung von Gesundheitswissen und die Teilnahmen an spezifischen Angeboten und Anlässen lernen die Frauen und Männer ihrer Gesundheit mehr Sorge zu tragen. Die älteren Migrantinnen und Migranten lernen entsprechende Angebote und Institutionen kennen und werden dazu motiviert, die erworbenen Informationen in ihrem sozialen Netz zu verbreiten.