Was wir tun HEKS
Christian Bobst
Was wir tun

Unsere Projekte

HEKS wirkt im Bereich «Service public» in Äthiopien

Obwohl Äthiopien Fortschritte im Kampf gegen Hunger und Armut macht, ist das Land wegen des Klimawandels und durch Bodenübernutzung immer wieder von schweren Dürren und Hungerkrisen bedroht. HEKS und seine lokalen Partnerorganisationen unterstützen rund 55 000 Menschen in der ländlichen Bevölkerung dabei, ihren Zugang zu Trinkwasser zu verbessern, nachhaltige Anbaumethoden zu entwickeln, die Biodiversität zu fördern und ihre Widerstandsfähigkeit bei Dürreperioden und Überschwemmungen zu stärken. Um den Zugang zu natürlichen Ressourcen zu sichern, will HEKS die Zusammenarbeit mit spezialisierten äthiopischen Organisationen und Netzwerken intensivieren und in neuen Regionen aktiv werden. Zudem sollen die Menschen verstärkt dabei unterstützt werden, ihre Rechte bei den Behörden einzufordern.

HEKS verstärkt wegen der anhaltenden Konflikte im Südsudan, der chronischen Dürre  und der grossen Heuschreckenplage, die bereits 2019 das erste Mal das Land heimsuchte, seine humanitäre Hilfe in Afrika.

Karte Äthiopien

Fakten

2020 verbesserte HEKS Trinkwasseranlagen für rund 15'000 Menschen und ermöglichte den Zugang zu sanitären Einrichtungen und Trinkwasser für drei Schulen. 2'260 ImkerInnen konnten die Qualität, Vielseitigkeit und Produktion ihres Honigs erhöhen. In der Borana-Zone im Süden des Landes unterstützte HEKS mit verschiedenen Nothilfeaktionen rund 266'000 Menschen, deren Ernten von Wüstenheuschrecken und durch eine Dürre vernichtet wurden.

Bildung, Gesundheitsversorgung, Sozialwerke und Infrastrukturen wie Strom, Wasser, Abfallentsorgung oder Strassen gehören zu den Leistungen, die ein Staat in der Regel für alle Menschen erbringt – zahlbar und in ausreichender Qualität. Leider ist dies in den Ländern, wo HEKS arbeitet, kaum der Fall. Minderheiten, ältere Menschen oder Menschen mit einer Behinderung, aber auch Gemeinschaften in abgelegenen Gegenden haben es besonders schwer. HEKS unterstützt benachteiligte Menschen, Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen zu erhalten, und fördert den Dialog zwischen der Bevölkerung und den Behörden.